POSITIVE NACHRICHTEN AUS DER WIRTSCHAFT Juni 2005 bis Ende 2006
Weihnachten 2006
Großbritannien: Klimaschutz ist wichtigstes Thema der
Weltpolitik
Tony Blair hat das Thema Klimaschutz zum "wichtigsten Thema der Weltpolitik"
erklärt und Angela Merkel aufgefordert, dies im Jahr 2007 als EU-Chefin auf die
Agenda der Weltpolitik zu setzen. Auch David Cameron, der britische konservative
Oppositionsführer, will mit grün in den nächsten Wahlkampf ziehen.
Quelle:
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f63616ms22
E.ON plant Offshore-Windpark in der Nordsee
Energieversorger E.ON AG plant Bau eines großen Offshore-Windparks in der Nordsee. Der Park soll rund 40 Kilometer nordwestlich der ostfriesischen Insel Juist entstehen. Dazu hat E.ON das Projekt "Offshore-Windpark Delta Nordsee" von der Enova Gruppe übernommen. Das vorgesehene Seegebiet ist bereits vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) als besonders geeignet ausgewiesen worden. In der ersten Phase sollen 80 Windenergieanlagen mit einer Leistung von jeweils mehr als 3,5 Megawatt errichtet werden. Für 48 Anlagen wurde bereits die Bau- und Betriebsgenehmigung erteilt, weitere 32 Anlagen sind beantragt. Mit diesem Projekt setzt der Konzern seine Initiative mit dem Schwerpunkt der Weiterentwicklung der Regenerativen Energien fort. Dazu gehören mehrere Offshore-Windprojekte in Großbritannien, Skandinavien und Deutschland. Vor den deutschen Küsten will E.ON bis 2011 Anlagen mit insgesamt 500 Megawatt Leistung installieren und damit die führende Rolle in der Windenergienutzung übernehmen. Quelle: CortalConsors Daily News 4.12.06Hausneubau nur mit Erneuerbaren Energien
Künftig soll in Baden-Württemberg einen Neubau nur errichten dürfen, wer erneuerbare Energien von vornherein einbaut. Damit ist Baden-Württemberg das erste Bundesland mit "eingebautem Klimaschutz" wie der CDU-Fraktionschef Stefan Mappus bekannt gab. Schon im nächsten Sommer soll die Vorschrift im Baurecht verankert werden. Bauherren sollen wählen können, ob sie Solarzellen, Erdwärme oder Holzpellets einsetzen. Hauptsache erneuerbare Energien. Wer baut, hat die Wahlfreiheit. Quelle: Franz Alt 2006
Indiens Präsident Kalam setzt auf erneuerbare Energien
"Es gibt die schreiende Notwendigkeit, rasch auf erneuerbare Energien umzusteigen", sagte Indiens Präsident Abdul Kalam soeben auf der 5. Weltwindenergiekonferenz in New Delhi in einem dramatischen Appell an die Welt. Quelle: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f63514ms19Pellets sind wieder billiger geworden
Weitere deutliche Preissenkungen werden erwartet. Der Durchschnittspreis sank zwischen November und Dezember 2006 um rund 2 Euro pro Tonne. Damit sind Pellets aktuell um rund 18% kostengünstiger als Heizöl extraleicht. Christian Rakos, Geschäftsführer vom Verband der österreichischen Pelletwirtschaft: "Die Industrie hat rasch auf die starke Nachfragesteigerung reagiert. Die Versorgungslage ist ausgezeichnet, die Lager für den Winter sind gefüllt." Für das kommende Jahr rechnet proPellets Austria mit einer Steigerung der heimischen Pelletproduktion um 50% auf über 900.000 Tonnen. Der Inlandsverbrauch lag 2006 bei rund 400.000 Tonnen. Rakos: "Eine ausreichende Versorgung mit Pellets ist damit auf Jahre abgesichert."
Monatlich aktualisierte Pellets PreisinformationenQuelle: proPellets Austria 2006
Biogas-Einspeisung ins Erdgasnetz - erstes Referenzprojekt in Deutschland
Eine der größten Biogasanlagen Deutschlands nahm am 22.12.06 in Pliening bei München ihren Betrieb auf. Nach TÜV-Abnahme wird erstmals in Deutschland aufbereitetes Biogas ins Erdgasnetz eingespeist. Das Projekt wurde gemeinsam von der Schmack Biogas AG und der Planungsfirma Renewable Energy Systems realisiert. Finanzierungspartner ist die Aufwind Schmack Gruppe. Abnehmer des aufbereiteten Biogases ist E.ON Bayern. Die mit einem Investitionsvolumen von 9,8 Mio. Euro größte Anlage ihrer Art ist das erste Referenzprojekt in Deutschland für die Einspeisung von Biogas. Ulrich Schmack, Vorstand der Schmack Biogas AG: „Vor allem für große Biogasanlagen liegt die Zukunft in der Gaseinspeisung und damit in der Substitution von teuer importiertem Erdgas…“
Die Biogasanlage in Pliening produziert pro Jahr rund 3,9 Millionen Kubikmeter Biomethan. Diese Menge entspricht dem Erdgasverbrauch von rund 1.300 Vier-Personen-Haushalten.
Von großer strategischer Bedeutung ist das Projekt Pliening für den Energiestandort Deutschland, weil jetzt erstmals eine Technologie für die Aufbereitung von Biogas auf Erdgasqualität im industriellen Maßstab im Einsatz ist und die wirtschaftliche Nutzung ermöglicht. Anders als bei gewöhnlichem Biogas, das üblicherweise einen Methananteil zwischen 40 bis 60 Prozent hat, enthält das gereinigte und aufbereitete Biogas einen Methangehalt von 96 Prozent und erfüllt damit die Qualitätsnormen von Erdgas. Die Technologie zur Biogas-Reinigung und Aufbereitung wird durch die CarboTech Engineering GmbH, Essen, bereit gestellt.
Technologisch ist die Aufbereitung von Biogas auf Erdgasqualität zur Einspeisung ins Gasnetz seit und zwei Jahren erprobt. Die CarboTech-Aufbereitungstechnologie gilt als besonders effizient, zuverlässig, umweltfreundlich und langlebig. Es ist die einzige verfügbare Aufbereitungstechnologie, die neben Kohlendioxid auch Wasser, Siloxane, Schwefelwasserstoff, FCKWs und andere Stoffe aus dem ungereinigten Biogas entfernt. Aktuell geht es vor allem darum, die Technologie und die Prozesse soweit zu verfeinern und weiter zu entwickeln, dass die Wirtschaftlichkeit der Gaseinspeisung im industriellen Maßstab nachhaltig sicher gestellt werden kann.Saudi-arabische Investoren wollen eine Fabrik für Solarmodule in Deutschland bauen
Als Standorte sind Niedersachsen und Thüringen im Gespräch. Das Werk soll von dem Schweizer Technologiekonzern Oerlikon gebaut werden. Es soll die größte europäische Fabrik zur Herstellung von Dünnfilm-Solar-Modulen werden. Die Dünnschicht-Technik verbraucht im Vergleich zu konventionellen Solarzellen 200 Mal weniger Rohmaterial. Das ist besonders wichtig angesichts der Knappheit des Materials.Windkraftanlage mit 6 MW in Betrieb
Vor 10 Jahren prognostizierten optimistische Forscher, dass Deutschland bis 2006 etwa 5.000 Megawatt Windkraftleistung installiert haben werde. 2006 sind 19.300 Megawatt Windstrom am Netz. 6,8 Prozent des deutschen Stroms wird aus Wind gewonnen. Vor 10 Jahren wurde ebenfalls angenommen, dass bis 2006 Anlagen in der Stärke von 600 KW aufgestellt werden. Im Herbst 2006 wurde die erste 6.000 KW-Windanlage aufgestellt - sie schafft um den Faktor 10 mehr und liefert Strom für 20.000 Menschen. Deutsche Wind-Designer träumen schon von 10-Megawatt-Offshore-Anlagen. 1982 erklärte der frühere RWE-Vorstand Günter Glätte: "Wir brauchen den Growian, um zu beweisen, dass es nicht geht." Jeder blamiert sich so gut er kann! Die Windbranche wurde zur Volksbewegung. Heute finanzieren über 200.000 Deutsche erfolgreich Windräder.
Dezember 2006Schneider Weisse erhält DEKRA Zertifikat für ethisches Handeln
Seit 16.11.06 ist es amtlich: Ethisches Handeln gehört bei der Privaten Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn nicht allein zum guten Ton, es ist auch von unabhängiger Stelle bestätigt: Die DEKRA Certification GmbH hat das ethische Handeln der Weissbierbrauerei genau unter die Lupe genommen. Dabei schnitten die Brauer in allen Gebieten überdurchschnittlich und vorbildlich ab. Nun gehören sie zu den ersten Unternehmen überhaupt, die ein Zertifikat für ihr Ethik-Management-System tragen.Toyota sucht 8.000 ingenieure
Derzeit sucht Toyota nach Angaben von Kazuhiko Miyadera, Executive Vice President R&D Group bei Toyota Motor Europe , weltweit rund 8.000 Ingenieure. Jedoch müsse nicht nur die Zahl der Ingenieure wachsen, es bedürfe auch einer Verbesserung von deren Qualifizierung. Die Japaner haben das Thema Qualität zur Chefsache erklärt und arbeiten derzeit in ihrem "Mother Plant" in Japan an einer neuen "Global Production Line", in die alle ihre Erfahrungen einfließen. Nach diesem Vorbild würde man schrittweise sämtliche Werke weltweit gestalten.Nordex: Umsatz mehr als verdoppelt
Der Windenergieanlagen-Spezialist Nordex konnte Umsatz und Ergebnis in den ersten 9 Monaten 2006 deutlich steigern. Die Umsatzerlöse legten von 175 Mio. Euro auf 373 Mio. Euro zu. Basis hierfür war vor allem das stark wachsende Exportgeschäft. Rund 75 Prozent der Umsätze stammen aus dem europäischen Ausland und aus Asien. Der Auftragsbestand belief sich zum Bilanzstichtag auf 763 Mio. Euro.
Quelle: CortalConsors Daily News 23.11.06
Windkraft: 2020 überflügelt Windenergie die Kernkraft
Die Windenergie kann 2050 mehr als 34 Prozent des weltweiten Strombedarfs
decken.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f63522ms19
Solarstrom: Allein in Bayern mehr Installationen als in USA und Japan zusammen
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 912 Megawatt (MW) neu installiert. 2004 waren es 597 MW. Die Zahlen sind deutlich höher als bisher angenommen, obwohl erst 90 % aller Netzbetreiber ihre Daten gemeldet haben. Alle in Deutschland auf Dächern und Freiflächen installierten Solaranlagen trugen im Jahr 2005 mit insgesamt 0,26 Prozent zur deutschen Stromproduktion bei.
Quelle: aktuelle November-Ausgabe Solarstrom-Magazin PHOTON.
Allein in Bayern wurden im vergangenen Jahr 419 MW installiert: mehr als in den weltweit zweit- und drittgrößten Märkten Japan (290 MW) und USA (100 MW) zusammen. PHOTON-Chefredakteurin Anne Kreutzmann: "Vielleicht schon 2006 werden bundesweit bei allen Stromverbrauchern rund eine Milliarde Euro für die Solarstromvergütung eingesammelt. Rund die Hälfte davon wird dann an bayerische Anlagenbetreiber überwiesen, die es wieder in den regionalen Wirtschaftskreislauf investieren können."Solarwerte im Branchenboom
Solaranlagenbauer Conergy kündigte an, in Frankfurt/Oder 250 Millionen Euro für den Bau einer neuen Solarmodulfabrik zu investieren und damit rund 1000 Arbeitsplätze zu schaffen. Während die Gesamtumsätze im letzten Quartal um 53 Prozent auf 384,5 Millionen Euro anzogen, konnte der Konzern seine Erlöse außerhalb des deutschen Heimatmarktes auf 120,2 Millionen Euro fast vervierfachen. Bis 2008 plant Conergy, den Anteil des Auslandsumsatzes an den Gesamterlösen auf über 50 Prozent zu steigern. Der Umsatz bis zum Jahresende soll um mindestens 50 Prozent auf 800 Millionen Euro anziehen, der Nettogewinn soll von 27,8 Millionen Euro im Vorjahr auf 40 Millionen Euro steigen.
SolarWorld konnte im dritten Geschäftsquartal sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich steigern. Die Erlöse zogen im Berichtszeitraum um 29 Prozent auf 142 Millionen Euro an. Der operative Gewinn verdreifachte sich auf 77,4 Millionen Euro. Unter dem Strich hat SolarWorld 63,32 Millionen Euro verdient, was einem deutlichen Zuwachs um 320 Prozent entspricht. Während beim Umsatz für das Gesamtgeschäftsjahr weiterhin ein Plus von 40 Prozent angepeilt werden soll, erhofft sich SolarWorld beim Konzerngewinn eine Verdopplung.
Auch Q-Cells kann mit starken Zahlen aufwarten. Der Umsatz stieg bis September um 95 Prozent auf 383,9 Millionen Euro. Das Ebit zog um 126 Prozent auf 90,9 Millionen Euro an. Der Nettogewinn verdoppelte sich von 24,8 Millionen Euro auf 62 Millionen Euro. Für das Gesamtgeschäftsjahr will der Solarzellenhersteller nun 85 Millionen Euro verdienen.
Beim Solarmodulproduzent Solon legten die Umsätze im dritten Quartal von 120,3 Millionen Euro auf 218 Millionen Euro zu. Sowohl Ebit als auch Konzernergebnis verdoppelten sich im Berichtszeitraum.In USA gehen in diesem Jahr mehr Windräder ans Stromnetz als in jedem anderen Land der Welt
Marktführer ist General Electric, die allein 2005 mehr als 1.000 Windturbinen aufgestellt hat. Das entspricht einem Marktanteil von mehr als 60 Prozent. An zweiter Stelle bei den Marktanteilen liegt Vestas. 2005 wurden in den USA insgesamt für Windturbinen rund 3 Mrd. Dollar investiert. Die USA sind im Windgeschäft fast vollständig auf Importe angewiesen, vor allem von den Komponenten kommen viele aus Deutschland, das hier Weltmarktführer ist. Windenergie liegt beim Gesamtanteil der Erneuerbaren Energien in den USA an zweiter Stelle, Platz eins hält Biogas. Quelle: oekonews.at - holler 2006american wind energy association 2006
Neues Internet-Portal informiert Europas Verbraucher über besonders energieeffiziente Produkte
Das Internet-Portal www.topten.info veröffentlicht europaweit Empfehlungen über umweltgerechte Fernseher, Autos, Kühlschränke und andere Haushaltsgeräte. Die Stromverbrauchsunterschiede zwischen Geräten gleicher Funktion sind erheblich. Es lohnt sich beim Kauf dieser Geräte auf deren Energieeffizienz zu achten und die zukünftigen Stromkosten im Büro im Blick zu behalten. Mit der Beschaffung von Bürogeräten wird eine Entscheidung über die Betriebskosten für die nächsten 3-5 Jahre gelegt. Die billigsten Geräte sind hier oft nicht die wirtschaftlichsten. Die Initiative EnergieEffizienz möchte Sie bei der Auswahl energieeffizienter Bürogerätes unterstützen. http://www.office-topten.de/page/index.php?576 Auch im Haushaltsgerätebereich gilt: Achten Sie auf die Verbrauchskosten. Ein sehr großer TV kann bei 4 h Nutzung täglich 5 bis 8 mal mehr Stromkosten verursachen als ein energieeffizienter Kühlschrank, der 24 h läuft.
November 2006
Siemens baut größten Windpark Europas
Der Bereich Power Generation der Siemens AG hat einen Großauftrag aus Schottland erhalten: Lieferung, Installation, Inbetriebnahme, Service- und Wartung von 140 Windturbinen mit einer Leistung von jeweils 2,3 MW für den Windpark Whitelee südlich von Glasgow in Schottland. Mit einer installierten Leistung von 322 Megawatt (MW) wird Whitelee der größte Windpark Europas sein. Auftraggeber des Projekts ist der schottische Energieversorger Scottish Power.
Moosburg will energieautonom werden
Die 17.000 Einwohner-Stadt nordwestlich von München
hat heute über 100 Solarstrom- und beinahe 500 Solarwärmeanlagen. Dazu kommen
Pflanzenöl-Blockheizkraftwerke, eine Ölmühle und eine Pflanzenöl-Tankstelle.
Über 1000 Hausbesitzer haben sich energetisch beraten und
Thermographie-Aufnahmen über die Wärmeverschwendung ihrer Häuser machen lassen,
haben ihre Häuser besser gedämmt oder die Heizung auf Holzpellets umgestellt.
Beim 10-jährigen Jubiläum der "Solarfreundemoos Burg" propagierte die
CSU-Bürgermeisterin Anita Meinelt: "Bis 2050 ist unsere Stadt zu 100 Prozent
energieautonom."
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f63409ms14
Neue Einsatzbereiche für Biogas
Mit Biogasanlagen wird Strom in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist und Wärme für verschiedene Abnehmer produziert. Mit der neuen Selbstverpflichtungserklärung der deutschen Erdgaswirtschaft besteht die Möglichkeit, Biogas zukünftig auch im Kraftstoffsektor einzusetzen. Die Gaswirtschaft verpflichtet sich jetzt, bis zum Jahr 2010 bis zu 10% Biogas beizumischen, sofern es eine vergleichbare Qualität wie Erdgas aufweist. Forscher des Wuppertaler Instituts haben ermittelt, dass durch den Einsatz dieses Biokraftstoffs die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor zwischen 55% und 65% verringert werden könnten.Explodierende Strompreise machen erneuerbare Energien wettbewerbsfähig
wegen der Sommerhitze stieg an der Strombörse in Leipzig am 27.07.06 der Preis am Spotmarkt für Grundlaststrom kurzfristig auf die Rekordmarke von 17 ct/kWh. Spitzenlaststrom wurde sogar mit 28,84 ct/kWh gehandelt. Die Windbranche erhält für jede Kilowattstunde 8,36 ct/kWh aus dem Erneuerbaren-Energie-Gesetz (EEG). Wenn ein Fonds eine Rendite von 8,15%. prognostiziert, die Preise an der Strombörse sich aber dauerhaft auf einem höheren Niveau einpendeln, hätte das positive Auswirkungen für die Rendite einer Beteiligung. Beispiel: Ein Stromverkaufspreis von 9 ct/kWh statt 8,36 ct/kWh würde die Rendite (eines hier nicht genannten Fonds) von 8,15% auf 10,72% klettern lassen.
Erneuerbare Energien
sichern langfristig Arbeitsplätze in Deutschland
Europe's 500 (1996 gegründet) ist eine Non-Profit Mitgliederorganisation für
Wachstumsunternehmer, mit dem Ziel Unternehmertum und Wachstum in Europa zu
fördern und Unternehmern untereinander eine interessante Networking- und
Erfahrungsaustausch-Plattform zu bieten. Europe's 500 möchte anhand seiner
Initiativen die Rahmenbedingungen für mehr Unternehmertum mitgestalten und hält
einen direkten Dialog mit den EU-Institutionen. Damit soll Wachstum und
Beschäftigung in Europa gefördert werden.
www.europes500.com
Schmack Biogas in
Europa Spitze
Seit
1996 wählt und veröffentlicht die Organisation Europe´s 500 jährlich die Liste
der Top 500 Wachstumsunternehmer in Europa und zeichnet diese für ihre
hervorragenden Leistungen hinsichtlich Umsatz- und Beschäftigungswachstum aus.
Schmack Biogas AG konnte sich dank ihrer herausragenden Leistungen in den
Bereichen nachhaltiges Wachstum und außergewöhnliches Beschäftigungswachstums in
den vergangenen drei Jahren unter den besten 500 Unternehmen platzieren, die aus
28 europäischen Ländern ausgewählt wurden.. Die komplette Liste der Gewinner:
www.europes500.com
China investiert 187 Milliarden Dollar in erneuerbare Energien
Zur Zeit gewinnt China 7,5 Prozent seiner Energie aus erneuerbaren Quellen. Wasserkraft steht noch an erster Stelle. Bis 2020 will China bereits 16 Prozent seiner Energie erneuerbar produzieren. In 10 Jahren sollen zusätzliche 30 Millionen Menschen in ländlichen Gebieten ihre Energie aus dezentralen erneuerbaren Energiequellen wie Windkraft, Wasserkraft, Biomasse und weiteren Kleinwasserkraftwerken beziehen.
Heute wird in China erst 30 Prozent der möglichen Wasserkraft genutzt. Der Windstromanteil soll sich bis 2020 gegenüber heute verzehnfachen. Hauptsächlich im windreichen Norden und Nordwesten und entlang der gesamten Ostküste Chinas. Bis 2020 sollen in China 300 Millionen Quadratmeter Solarzellen Ökostrom produzieren. In China werden zur Zeit mehr als 20 große Solarzellenfabriken gebaut. "Wir werden die Industrie für erneuerbare Energien massiv unterstützen und hochentwickelte ausländische erneuerbare Energietechnologien nach China holen." Wu Guihui http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f63449ms17Gute Renditen mit nachhaltigen Geldanlagen
In Deutschland, Österreich und in der Schweiz hat sich das ökologisch-ethisch angelegte Geldvolumen seit 2002 auf 12,4 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass die Anlagen in erneuerbare Energien zwischen acht und 18 Prozent Rendite pro Jahr bringen. Stiftung Warentest gibt zu bedenken, dass die Biobranche insgesamt noch jung und deshalb mit Risiken behaftet sei. Versiko AG (Vorreiter für Ökopolicen) verkauft sowohl klassische wie auch fondsgebundene ökologisch ausgerichtete Lebensversicherungen von Gerling und Continental. Fondsgebundene Rentenversicherungen gibt es bei Provita in Stuttgart. Hier werden eine stattliche Anzahl von Ökofonds zur Wahl gestellt. Quelle: Süddeutsche Zeitung 7./8.10.2006
Oktober 2006
Mikrobenstämme fressen ölverseuchte Altlasten
Was jahrelang ein Traum und nur mit erheblichem Aufwand möglich war, hat das Biotechnologie-Unternehmen Eco Matters in anwendbare Realität verwandelt. Die Selbstreinigungskräfte der Natur wurden direkt in das Herz das verheerendste Problem der vom Öl abhängigen Welt gelenkt. Es gibt nun eine umweltfreundliche, kosteneffektive und geniale Lösung zur Beseitigung von Ölteppichen auf den Weltmeeren und großflächig ölverseuchten Böden.
Eco Matters hat Mikrobenstämme, die das Öl auffressen. Ein kontaminierter Boden ist nutzloses Land, dessen erneute Urbarmachung bisher völligen Abbau zu immensen Kosten bedeutete. Nun ist es möglich mit „MST“ (Microbe Soil Treat), einfach, umweltfreundlich und kosteneffektiv der Sache Herr zu werden. Kleinstlebewesen behandeln den Boden, und sie tun tatsächlich nichts anderes, als ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen: zu fressen. Auf ihrem Speiseplan stehen die im Boden eingelagerten Ölrückstände.
Markt für
Solarenergie kann wieder aufatmen- trotz Siliziumverknappung
Technologische Fortschritte und
kostengünstige Systeme sollen trotz der Verknappung der Siliziumvorräte zu einem
starken Aufschwung auf dem Weltmarkt für Solar-Photovoltaik sorgen. Nach einer
Analyse von
Frost & Sullivan 2006 werden die Umsätze von 6,5 Milliarden US-Dollar in
2005 bis zum Jahr 2012 weltweit auf 16,4 Milliarden US-Dollar anwachsen.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f63366ms12
4.000 deutsche Firmen installieren Solarthermie
In Deutschland sind inzwischen etwa 10 Millionen Quadratmeter Sonnenkollektoren auf ca. zwei Millionen Häusern installiert. http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n5465
Erneuerbare Energien
sichern langfristig Arbeitsplätze in Deutschland
Bis zum Jahr 2020 ist damit zu rechnen, dass die Zahl der
Beschäftigten in dieser Branche von derzeit rund 170.000 auf mindestens 300.000
ansteigen wird. Diese Zahlen sind Ergebnis eines jetzt abgeschlossenen
Forschungsvorhabens, das Michael Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im
Bundesumweltministerium, im Rahmen einer Fachtagung in Berlin vorstellte.
"Erneuerbare Energien sind auch wirtschafts- und beschäftigungspolitisch ein
Aktivposten für Deutschland", sagte Müller.
Selbst unter Berücksichtigung aller denkbaren negativen Beschäftigungseffekte
fällt die Bilanz der Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020 mit mindestens
70.000 zusätzlichen Dauerarbeitsplätzen eindeutig positiv aus. "Die Studie
belegt, erneuerbare Energien geben nachhaltige Impulse für Export, Wachstum und
Beschäftigung. Die positiven Arbeitsmarktimpulse des Ausbaus der erneuerbaren
Energien sind demnach deutlich stärker als mögliche gegenläufige Effekte",
so Müller.
Bis 2020, so schätzt die Studie, können die weltweiten Investitionen in
Erneuerbare-Energien-Anlagen von derzeit etwa 40 Milliarden Euro auf rund 250
Milliarden Euro ansteigen und im Jahr 2030 sogar 460 Milliarden Euro pro Jahr
erreichen.
Bundesumweltministerium 2006
Nachhaltige
Stromversorgung für Europa
In einer Studie des Deutschen
Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wurde untersucht, inwieweit der
europäische Strombedarf bis 2050 durch heimische erneuerbare Energiequellen im
Verbund mit solarem Importstrom aus Nordafrika umweltfreundlich und zu dauerhaft
niedrigen Kosten gedeckt werden kann.
Erneuerbare Energiequellen benötigen im Durchschnitt eine noch etwa 10-15
jährige Einführungsphase mit öffentlicher Unterstützung, um zur
kostengünstigsten Energiequelle für die Stromerzeugung heranzureifen und den
derzeitigen Anstieg der Energiekosten nachhaltig zu stoppen. Gleichzeitig kann
die Importabhängigkeit der europäischen Stromerzeugung reduziert und deren
Kohlendioxidausstoß bis 2050 auf 25 % der Emissionen des Jahres 2000 gesenkt
werden.
"Die Länder des Sonnengürtels und des Technologiegürtels der Erde können sehr
mächtig werden, wenn sie sich als eine Gemeinschaft erkennen:
eine Gemeinschaft für die Sicherheit ihrer Energie- und Wasserressourcen und für
den Schutz des Erdklimas; eine Gemeinschaft für ihre gemeinsame Zukunft."
H.R.H. Prince El Hassan Bin Talal - Präsident des Club of Rome.
Quelle:
VDI-Gesellschaft Energietechnik 2006 und
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Landwirtschaftsminister Seehofer weiht Biogasanlage von Michael Glos jun. ein
Bei der feierlichen Eröffnung
lobte Horst Seehofer das Engagement des Junglandwirtes und Sohn des
Bundeswirtschaftsministers. „Seine Biogasanlage, nach neuestem technischem
Standard gebaut, hat Modellcharakter für die Region. Biogas bietet der
Landwirtschaft neue Perspektiven, macht Junglandwirten Mut und ist
wirtschaftliche als auch politisch ein Bestseller“. Ein Bestseller, weil seiner
Ansicht nach auch die Pessimisten erkannt haben - „das läuft gut!“ Laut
Seehofer wird Biogas zukünftig zehnfache Anwendung finden und auch die Zahl der
Beschäftigten in dieser Branche wird entsprechend auf 100.000 anwachsen. Biogas
ist ein wichtiges Modul für den Arbeitsmarkt, für die Wirtschaftskraft unseres
Landes und vor allem für die Landwirtschaft.
Ulrich Schmack, Vorstand der Schmack Biogas AG, sprach von einem Novum. 150
Anlagen hat seine Firma schon gebaut, doch noch nie konnte er bei einer
Einweihung gleich zwei Bundesminister begrüßen. Beide Ressorts, Landwirtschaft
und Wirtschaft, sind tragende Säulen der Biogasproduktion und zuständig für die
Rahmenbedingungen der Branche. Horst Seehofer versprach, sich zusammen mit
seinem Kollegen, dem Wirtschaftsminister Michael Glos, für Erleichterungen bei
den Genehmigungsverfahren solcher Unternehmen einzusetzen.
Deutschland hat das
Biokraftstoffziel der Europäischen Union übertroffen.
Im Jahr 2005 wurden bei einem Gesamtverbrauch von 53,51 Millionen Tonnen
Treibstoff rund 2,22 Millionen Tonnen Biokraftstoffe abgesetzt; das entsprach
einem Anteil von 3,75 Prozent bezogen auf den Energiegehalt. Die Europäische
Union gibt ein Ziel von mindestens 2 Prozent vor. Wie aus dem Bericht zur
„Förderung der Verwendung von Biokraftstoffen oder anderen erneuerbaren
Kraftstoffen im Verkehrssektor" hervorgeht, wurden in Deutschland im vergangenen
Jahr 1,80 Millionen Tonnen Biodiesel verbraucht, 196.000 Tonnen reines Rapsöl
und 226.000 Tonnen Bioäthanol. Quelle:
http://www.sohn.de/A556D3/NENA/NENA_NEU.nsf/04e0516138ca56f2c12569d2005ad117/7880c2338fe1e3d2c12571ee00292dcf!OpenDocument
Giftiges Grünzeug?
Konventionell oder Bio, Supermarkt, Discounter oder Wochenmarkt. Die Übersicht
von ÖKO-TEST 10/2006 zeigt, wo Sie mehr oder wo weniger belastetes Obst und
Gemüse bekommen.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f63351ms12
September 2006
In Deutschland stehen schon 3.000 Biogasanlagen, Tendenz steigend
Waren es anfangs überwiegend Landwirte, die in eine Biogasanlage investierten, interessieren sich nun immer mehr Energieversorgungsunternehmen dafür. Auch E.ON Bayern hat die Zukunftsfähigkeit von Biogas erkannt. Zehn Millionen Euro investiert der Regionalversorger in Neubau und Modernisierung von Kleinkraftwerken. Die erste E.ON Bayern-Anlage ging 2006 in Schwandorf in Betrieb.
Die Anlage Arzberg wird ausschließlich pflanzliche Stoffe vergären. Rund 5 Mio. Kilowattstunden Strom und rund 5 Mio. Kilowattstunden Wärme können dort jährlich erzeugt werden. Mit dem Strom können rund 1.500 Haushalte ihren jährlichen Strombedarf aus regenerativer Energie decken. Der Energieträger kommt direkt von den Feldern der lokalen Landwirtschaft. Pro Jahr werden rund 12.500 Tonnen an nachwachsenden Rohstoffen von rund 30 Landwirten aus der Region geliefert werden. So entsteht für die Landwirte eine zusätzliche Einnahmequelle. Auch industrielle Wärmenutzer profitieren von diesem Projekt. Einen Teil der Abwärme nutzt der Landkreis für seine Betriebsgebäude. Mit der restlichen Wärme deckt die Firma Purus ihren Wärmebedarf in der Produktion und für die Raumheizung. Die Biogasanlage mit einer installierten elektrischen Leistung von 700 kW soll im Oktober in Betrieb genommen werden. Nach Arzberg werden weitere Biogasprojekte folgen. Bei diesen Anlagen wird Schmack Biogas AG Projektpartner sein.
EU-Parlament will
Forschungsförderung für Erneuerbare Energien verdreifachen
Das Europäische Parlament möchte dreimal
mehr Geld für Forschung und Entwicklung in den Bereichen Erneuerbare Energien
und Energieeffizienz ausgeben als bislang.
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n5496
Solare Baupflicht in Spanien und in Rom
Wer in Spanien nach dem 29. September 2006 baut, ist per Gesetz verpflichtet 30 bis 70 Prozent seines Warmwasserbedarfs - je nach geographischer Lage und Bedarf - solar zu erzeugen. Bis Ende 2007 müssen öffentliche und private Gebäude 15 Prozent ihres Energieverbrauchs mit erneuerbaren Energien selbst erzeugen und - gegenüber früheren Bauvorschriften - 15 Prozent Energie einsparen. Ab 2008 müssen bei allen neuen Bauten 30 Prozent Energie erneuerbar produziert werden. Auch Regenwassernutzung wird bei allen Neubauten vorgeschrieben. Quelle: Solarzeitalter 2/2006
Windenergie bringt
Kommunen erhebliche Steuereinnahmen
Windenergie trägt in Norddeutschland bis zu 45 Prozent zum
Gewerbesteuer-Aufkommen in Kommunen bei.
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n5885
Holzpellets: Immer
mehr Deutsche heizen mit modernem Biomassebrennstoff
Der deutsche Pelletsmarkt wächst. Wurden im Jahr 2000 erst 2.200
Pelletsheizungen installiert, waren es im vergangenen Jahr bereits 17.000.
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n5831
Gute Geschäfte mit
Biogas
Die Nutzung der Energiequelle Biogas zur Stromerzeugung hat sich in den
vergangenen Jahren in Deutschland mehr als verfünffacht. Zum Jahresanfang
standen in Deutschland etwa 2.700 Biogasanlagen, bei einem Zuwachs von 70
Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund seines profitablen und umsatzstarken
Geschäfts gilt der Markt als sehr aussichtsreich, auch für Spezialfinanzierer.
Alleine 2005 wurden beim Bau von Biogasanlagen in Deutschland etwa 650 Millionen
Euro umgesetzt. Bei weiter steigenden Wachstumsraten bedeutet das
Milliardengeschäfte in den kommenden Jahren.
In Zeiten steigender Heiz- und Spritkosten aufgrund rückläufiger Ölreserven
stellt Biogas eine absolut nachhaltige Energieressource dar. Die Anlagen
erzeugen meist neben Strom auch Wärme und als Nebenprodukt hochwertige
Düngersubstrate. Als Schlüssel zur zukünftigen Biogasnutzung gilt die
Einspeisung ins Erdgasnetz. Fast eine Milliarde Kubikmeter importiertes Erdgas
könnte in Deutschland schon heute direkt durch den erneuerbaren Energieträger
ersetzt werden.
Biogasanlagen produzieren in Deutschland bereits mehr als 2,9Milliarden
Kilowattstunden Strom pro Jahr. Damit können rund eine Million Haushalte mit
Strom versorgt werden. Die Grundstimmung für Biogas ist in der Landwirtschaft
und beim Verbraucher äußerst positiv. Dieser Trend bietet aussichtsreiche
Möglichkeiten zur Existenzgründung. Bis zum Jahr 2020 werden für den Bau,
Service, Betreuung und Betrieb von Biogasanlagen rund 85.000 qualifizierte
Arbeitsplätze in Deutschland entstehen. Quelle:
oekonews.at - holler 2006
Umweltmanagement
stärkt Wettbewerbsfähigkeit
Umweltmanagement ist in Deutschland weiter verbreitet als je zuvor: Fast 10.000
Unternehmen und Organisationen haben sich dafür entschieden.
Etwa 2.000 Standorte sind mit dem europäischen Gütesiegel EMAS für das
leistungsstärkste Umweltmanagement ausgezeichnet. Mehr als 5.000 deutsche
Unternehmen haben ein zertifiziertes Umweltmanagement-System nach der Norm ISO
14001 und fast 3.000 Unternehmen nutzen ähnliche Ansätze. Die Zufriedenheit der
Unternehmen, die solche Programme eingeführt haben, ist nach einer neuen Studie
im Auftrag von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt insgesamt sehr hoch.
Bundesumweltminister Gabriel: „Vom punktuellen Umweltschutz hin zum dauerhaften
und systematischen Umweltmanagement: Unternehmen machen sich fit für die
Zukunft, nutzen Innovationen, schonen Ressourcen und sparen nebenbei noch eine
Menge Geld. Ich freue mich, dass die deutsche Wirtschaft immer mehr auf
zertifizierte Umweltmanagement-Systeme baut.“ Umweltbundesamt-Vizepräsident Dr.
Thomas Holzmann: „Für zukunftsorientierte Unternehmen ist Umweltmanagement heute
selbstverständlich. Die Herausforderung ist, unter den vielen Ansätzen das
Umweltmanagement zu finden, das für das eigene Unternehmen und die Umwelt den
größten Nutzen bringt. Gemessen an Leistung, Glaubwürdigkeit und Transparenz
sehe ich EMAS dabei als Auszeichnung für Spitzenleistungen im betrieblichen
Umweltmanagement.“
Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt haben untersuchen lassen, wie
Unternehmen heute das Thema Umweltmanagement aufgreifen. Das Forschungsteam
kommt zu dem Ergebnis, dass die untersuchten Ansätze neben unmittelbaren
Kosteneinsparungen vielfältigen weiteren Nutzen für die beteiligten Unternehmen
schaffen. Besonders hervorgehoben haben die Unternehmen eine höhere
Rechtssicherheit und eine bessere Betriebsorganisation. Gleichzeitig verringern
sich die verursachten Umweltbelastungen nach eigener Einschätzung deutlich.
Quelle:
Umweltbundesamt 2006
August 2006
Die Zukunft gehört den NAWAROS NAWAROS ist die Abkürzung für nachwachsende Rohstoffe : NA(ch)WA(chsende)RO(stoffe)
Die EU geht davon aus, dass Europa bis 2050 bis zu 30 Prozent seiner Gesamtenergie aus nachwachsenden Rohstoffen gewinnen kann, wenn wir intelligenter und effizienter mit Energie umgehen lernen. Nach EU-Berechnungen könnte - ohne Wohlstandsverlust - bis zur Mitte des Jahrhunderts 60 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs weggespart werden und die Restenergie zu 40 Prozent direkt aus der Sonne, 30 Prozent aus NAWAROS, 15 Prozent über Wind und 10 Prozent über Wasserkraft gewonnen werden. Quelle: Franz Alt 2006 Hessische Erzeugergemeinschaft (EZG)
Importabhängigkeit von Erdgas
reduzieren
Langfristig sehen Energieversorger in der Biogastechnologie
eine Möglichkeit, die Abhängigkeit von Erdgaslieferungen aus dem Ausland zu
reduzieren und Biogas als Erdgassubstitut einzusetzen, da Biogas auf
Erdgasqualität aufgereinigt, komprimiert und in die Erdgasleitung eingespeist
werden kann. Das Potenzial an landwirtschaftlicher Nutzfläche ist vorhanden. In
Deutschland gibt es ca. 17 Mio. Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Verwendet
man davon nur zwei Millionen Hektar zur Verwertung in Biogasanlagen, könnte die
Importabhängigkeit von russischem Gas um 50 % reduziert werden.
Schmack erhält
Auftrag zur Errichtung einer Biogas-Anlage mit einer Leistung von 3 MW
Schmack Biogas AG hat von der Energieversorgung Schwerin GmbH
& Co. KG, einer Tochtergesellschaft der Stadtwerke Schwerin, den Auftrag zur
Errichtung einer Biogasanlage mit einem Auftragsvolumen von rund 9,3 Mio. Euro
(netto) erhalten. Die Errichtung der Anlage soll noch im Jahr 2006 beginnen. Ab
August 2007 soll die neue Anlage im Probebetrieb Biogas erzeugen. Mit einer
projektierten elektrischen Leistung von 3 Megawatt wird in Schwerin eine der
größten Biogasanlagen in Deutschland entstehen, die Biogas ausschließlich aus
nachwachsenden Rohstoffen (NawaRo) gewinnt.
www.schmack-biogas.com
Indien und Deutschland für stärkere Zusammenarbeit bei erneuerbaren Energien
Indien, der sechstgrößten Energiekonsument der Erde, hat sich ehrgeizige Ziele für den Ausbau der erneuerbaren Energien gesetzt. Mittlerweile weltweit die Nummer Vier im Ausbau der Windenergie, setzt Indien sowohl in industriellen Bereich aber auch in abgelegenen Regionen auf eine dezentrale Energieversorgung auf Basis von Wind, Photovoltaik, Biomasse und Wasserkraft. So plant Indien in den kommenden Jahren über 250.000 Dörfer mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Eine Chance, neue Impulse in der deutsch-indischen Zusammenarbeit im Bereich Energie zu setzen, bietet das im April von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Premierminister Manmohan Singh in Hannover ins Leben gerufene deutsch-indische Energieforum. Indien ist außerdem Gastgeberland der Weltwindenergiekonferenz, die im November in Neu Delhi stattfindet. Quelle: Bundesumweltministerium 2006
Windenergie boomt
weltweit
Windenergie ist seit 10 Jahren weltweit die am schnellsten wachsende
Energiequelle. Auch 2006 erwartet die in diesem Sektor führende deutsche
Energiebranche Umsatzgewinne und setzt hauptsächlich auf den Export.
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n4458
Deutsche Solarfabriken
weiter auf Wachstumskurs. 79 Prozent Produktionszuwachs
Nach aktuellen Branchenerhebungen des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW) setzt
sich der dynamische Wachstumskurs der deutschen Photovoltaik-Industrie weiter
fort: So verzeichneten die sechs deutschen Solarzellenhersteller innerhalb der
ersten vier Monate diesen Jahres einen Produktionszuwachs von 79 Prozent
gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Bereits 2005 konnte die Produktion gegenüber dem Vorjahr um 67 Prozent
gesteigert werden. Gleichzeitig registriert der Wirtschaftsverband sinkende
Preise.
Erste Nullemissionsbäckerei
Die Ökobäckerei Schwarzmaier in Oberbayern ist wahrscheinlich
zurzeit die erste und einzige Nullemisionsbäckerei in Europa. Nullemission in
Bezug auf Kohlendioxid als den zentralen Klimaschadstoff bedeutet, es kommen nur
kohlendioxidfreie oder neutrale Energieträger zum Einsatz.
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=7&article:oid=a4427
Juli 2006
Das erste deutsche Bioenergiedorf
macht Schule
Energie, Strom und Wärme aus Energiepflanzen und Kuhfladen.
Landrat Reinhard Schermann (CDU) kündigte an, dass in den nächsten drei Jahren
in seinem Landkreis fünf weitere EU-Energiedörfer entstehen sollen. In der
Gemeinde Jühnde im Landkreis
Göttingen wird mehr Bioenergie erzeugt als die 800 Einwohner Energie
insgesamt verbrauchen. "Strom und Wärme werden aus dem erzeugt, was Felder,
Wiesen und Wälder hergeben", so Eckhard Fangmeier, Vorsitzender der kommunalen
Betreibergenossenschaft, bei der offiziellen Einweihung des Blockheizkraftwerkes
am 16. Juni 2006.
Sechs der neun Landwirte von Jühnde bauen Sonnen- und Kornblumen an sowie Raps
und das Getreide Triticale. Aber auch Gülle, Kuhfladen, Speisereste und
Schweinemist sind "Futter". Das benachbarte Blockheizkraftwerk erzeugt Strom und
Wärme, viel mehr als das Dorf braucht. Bürgermeister August Brandenburg
ist stolz darauf, dass 75 Prozent der Haushalte an das neue Bio-Nahwärmenetz
angeschlossen sind. Sie bezahlen für die Ökowärme weit weniger als für Öl oder
Gas. Bei einer Umfrage waren 85 Prozent der Bürger von Jühnde für das
Öko-Energie-Konzept, das von Wissenschaftlern der Universität Göttingen
begleitet wird. Das Geld bleibt in der Region und die Arbeitsplätze entstehen in
der Region. Das stärkt die regionale Wirtschaftskraft. Das Bioenergiedorf Jühnde
ist inzwischen eine Touristenattraktion. Jede Woche kommen drei bis vier Busse,
um das ökologische Wirtschaftswunder von Jühnde zu bestaunen. "Dieser
Bio-Tourismus stärkt nochmals unsere Region. Die Genossenschaft hat bereits 14
Gästeführer ausgebildet, um den Touristenansturm zu bewältigen - auch auf
englisch und französisch. 2005 erhielt Jühnde den Europäischen Solarpreis.
Quelle:
TAZ - 21.06.2006, Franz Alt 2006

Schmack Biogas AG - erhält Ehrung
Ulrich Schmack, Vorstand der Schmack Biogas AG, erhielt in der
Münchner Residenz aus den Händen von Wirtschaftsminister Erwin Huber die
Auszeichnung BAYERNS BEST 50. Dieser Wettbewerb ist eine Initiative des
Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und
Technologie. Mit der Auszeichnung werden die 50 wachstumsstärksten Unternehmen
in Bayern der Öffentlichkeit vorgestellt.
Diese 50 Unternehmen steigerten ihre Umsätze zwischen 2001 und 2005 um
durchschnittlich 96,3 Prozent auf insgesamt 3,66 Milliarden Euro, die
Mitarbeiterzahl wuchs in diesem Zeitraum um durchschnittlich 67,5 Prozent auf
insgesamt 30 565 Arbeitnehmer.
Schmack Biogas AG (Komplettanbieter für Biogasanlagen) erzielte im Geschäftsjahr
2005 eine Umsatz-Steigerung von 107 Prozent gegenüber dem Vorjahresumsatz.
Insgesamt beschäftigt das Unternehmen derzeit 170 Mitarbeiter. Nach 2003 ist das
Unternehmen zum zweiten Mal unter den Preisträgern. Ulrich Schmack wertet
diesen unternehmerischen Erfolg auch als Erfolg für die Erneuerbaren Energien.
Die Auszeichnung unterstreicht die zunehmende Bedeutung von Biogas als
Energielieferant und Wirtschaftsfaktor.
www.schmack-biogas.com
Deutsche Biogas-Premiere an der Tankstelle
Im niedersächsischen Ort Jameln fand die bundesdeutsche
Premiere statt: hier ging die erste öffentliche Tankstelle für Biogas in
Betrieb.
In Deutschland werden im Sommer 2006 schon beinahe zwei Prozent des Stroms aus
Biomasse gewonnen - etwa fünfmal mehr als mit Photovoltaikanlagen.
Erdgasfahrzeuge werden künftig auch problemlos mit umweltfreundlicherem Biogas
fahren. Für die Produktion von Biodiesel können nur wenige Ölpflanzen genutzt
werden, für Biogas aber hunderte von Pflanzen und schnell wachsende Hölzer - und
zwar die ganzen Pflanzen. In der Schweiz gibt es schon ein fast flächendeckendes
Netz von Biogas-Tankstellen, bald auch in Schweden.
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n5527
BP-Chef Browne: Immer mehr erneuerbare Energie
Lord
Browne hält es für möglich, dass der Ölpreis von heute etwa 70 auf unter 40
US-Dollar fallen wird.
"Auf ganz lange Sicht sind sogar 25 bis 30 US-Dollar vorstellbar."
Zugleich rechtfertigte der BP-Chef in einem "Spiegel"-Gespräch den neuen Namen
seines Konzerns BP=Beyond Petroleum: "Wir haben unseren internen CO2-Verbrauch
reduzieren können, wir investieren in alternative Energiequellen wie Sonne und
Wind, wir sind aktiv bei der Entwicklung von Biokraftstoffen ... Wir investieren
jährlich 800 Millionen Dollar in regenerative Energieformen, weil wir das
Problem des Energiewandels ernst nehmen."
In Europa werden Jahr für Jahr mehr Menschen grünen Strom produzieren und
beziehen, meint der Ölmanager. (11 Milliarden investiert BP pro Jahr noch für
Exploration und Förderung von Gas und Öl.)
Der Rohölpreis pro Barrel hat sich seit 2002 so entwickelt:
2002 19-US-Dollar
2003 24-US-Dollar
2004 40-US-Dollar
2005 52-US-Dollar
Mai 2006 74-US-Dollar
Die Preise für erneuerbare Energien haben sich seit 1995 etwa halbiert.
Quelle: "Der
Spiegel" 24/2006, Franz Alt 2006
Riesiges Solarkraftwerk am Netz
In Pocking bei Passau ging das weltweit größte zusammenhängende
netzgekoppelte Solarkraftwerke ans Netz. Die 40 Mio. € teuere Anlage bedeckt
eine Fläche von 44 Fußballfeldern, umfasst über 60.000 Module und liefert 10 MW
Nennleistung, genug um 3.300 Haushalte mit Strom zu versorgen. Das entlastet die
Umwelt um 10.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.
http://www.energieportal24.de/artikel_1380.htm
Deutschland entwickelt sich zum "Solar Valley“
Nach Berechnungen des BSW stammen inzwischen rund ein Viertel der weltweit
installierten Solarzellen und über 40 Prozent der Wechselrichter aus deutscher
Fertigung. Vor fünf Jahren lag der Weltmarktanteil deutscher Solarzellen noch
bei unter zehn Prozent. Da sich in naher Zukunft auch im Ausland ein Solarboom
abzeichnet, verstärken die Solarunternehmen derzeit ihre Exportaktivitäten.
„Allein für Südeuropa erwarten wir eine Verzehnfachung des Photovoltaikmarktes
bis zum Jahr 2010. Die Exportchancen für Solartechnik „made in germany“ steigen
damit gewaltig“, erwartet Carsten Körnig. Im letzten Jahr sei die heimische
Produktion von Solarzellen um 67 Prozent gesteigert worden. Allein im
Bereich der Dünnschichttechnologie entstehen derzeit am Standort Deutschland
über zehn neue Fertigungsstätten. Schon heute zählt das Land 150 Fabriken zur
Herstellung von Solartechnik zur Wärme und Stromproduktion.
Quelle:
Bundesverband Solarwirtschaft 2006
Solarstrom hilft deutschem Mittelstand
Allein 2004 sind durch den Photovoltaik-Boom etwa 10.000 Arbeitsplätze in
Handwerksbetrieben entstanden.
2006 wird ein Wachstum von 20 Prozent in der Photovoltaik erwartet.
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n5531
Weiterbildungsstudiengang Windenergie stark nachgefragt
"Windenergietechnik und
-management" - dieser neue weiterbildende und berufsbegleitende Studiengang
an der Universität Oldenburg erfreut sich großer Nachfrage.
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n5497
Juni 2006
Schmack Biogas AG - es lohnt sich - Aktien 8-fach überzeichnet
Seit dem 24. Mai können sich auch Privatpersonen am Biogasmarkt beteiligen. Schmack
Biogas AG, bedeutendster Komplettanbieter für Biogasanlagen, hat 2 Mill. Aktien
in Streubesitz emittiert. Dass sich die Investition in erneuerbare Energie auch
für Anleger lohnt, zeigt die Kursentwicklung. Bereits 3 Tage nach Börsenstart
hat der Kurs über 33 Prozent zugelegt, trotz Aktiencrash in vielen anderen
Bereichen!
"Eine der wichtigsten Eigenschaften von Biogas ist die problemlose
Speicherbarkeit. Biogas und Strom aus den Anlagen können immer dann abgerufen
werden, wenn sie benötigt werden, weil z. B. gerade die Sonne nicht scheint oder
der Wind nicht weht. Biogas spielt deshalb eine ganz entscheidende Rolle im
Konzert der Erneuerbaren Energien, die nur so Versorgungssicherheit garantieren
können, unabhängig von Witterungseinflüssen und bedarfsorientiert," so Ulrich Schmack.
Vorteile von Biogas:
www.schmack-biogas.com
Brasilien: Zwei Drittel aller neu zugelassenen PKWs fahren mit Pflanzensprit.
Die Brasilianer sparen damit beinahe die Hälfte der
Treibstoffkosten.
Reine Benzinautos gibt es im Amazonas-Staat nur etwa so viel wie in Deutschland
Biosprit-Autos.
Der Sprit kommt überwiegend aus heimischem Zuckerrohr.
mehr:
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=17&article:oid=a5267
„Neue Energien im Rhein-Neckar-Dreieck“
wendet sich an potenzielle Anwender von Solarenergie-, Biogas- und
Windkraftanlagen im Bereich der Land- und Forstwirtschaft bzw. im Weinbau und an
mittelständische Unternehmen und private Nutzer, die Interesse am Einsatz
regenerativer Energien haben.
„Die astronomisch gestiegenen Benzin- und Dieselpreise motivieren natürlich auch
unsere Kunden, in den Anbau von nachwachsenden Rohstoffen und die entsprechende
Erntetechnik zu investieren," so John Deere Pressesprecher Oliver Neumann.
„Stiftungszweck der VRD Energie Stiftung ist neben der Förderung von
Praxis-Projekten auch eine proaktive Öffentlichkeitsarbeit, um erneuerbare
Energien einem breiteren Publikum zu erschließen," so Claudia Weissflog von der
VRD Stiftung.
Klimaschutz und Verringerung der Kohlendioxid-Immission gewinnen weltweit
erheblich an Bedeutung. Dass es auf dem Sektor der erneuerbaren Energien bereits
zahlreiche Lösungsansätze und Alternativen zum Erdöl gibt, wollen die
EnergieEffizienzAgentur des Rhein-Neckar-Dreiecks (E2A) und das auf Messen
spezialisierte Unternehmen Mattfeld & Sänger zeigen.
mehr:
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n5326
2005 hat die Photovoltaik-Industrie weltweit erstmals so viel Silizium
eingekauft wie die Halbleiterindustrie.
Hermann Scheer, Präsident von Eurosolar, machte die
angespannte Lage am Photovoltaikmarkt in diesen Zahlen deutlich:
"Heute brauchen wir 30.000 Tonnen Silizium pro Jahr. 2010 schon 80.000
Tonnen. 2020 werden es schon 500.000 Tonnen sein."
Zur Zeit leidet die gesamte Photovoltaikbranche weltweit unter Siliziummangel.
Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei weitem.
Werden Ölmultis in die teure Siliziumproduktion investieren?
mehr:
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n5318
Deutsches Unternehmen will solarthermische Kraftwerke in China bauen
Die Solar Millennium AG aus
Erlangen hat mit zwei
chinesischen Unternehmen ein Rahmenabkommen für den Bau von solarthermischen
Kraftwerken unterzeichnet.
mehr:
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n5340
memo AG erhält Auszeichnung für besten Nachhaltigkeitsbericht in Europa
Europäische Kommission würdigt die memo AG für fundierte
Darstellung seiner umwelt- und sozialverträglichen Aktivitäten.
mehr:
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n5320
Merkel: Mehr Geld für Energieforschung
Vier Berliner Ministerien sind
für Forschung im Bereich erneuerbarer Energie zuständig.
- Das Umweltministerium verfügt über 83 Millionen Euro
- das Wirtschaftsministerium über 80 Millionen Euro
- das Forschungsministerium über 10 Millionen Euro und
- das Landwirtschaftsministerium über 10 Millionen Euro für solare Forschung
Die Bundeskanzlerin hat angekündigt, dass bis 2009 die Energieforschung
insgesamt um 30 Prozent aufgestockt und
bis dahin zwei Milliarden Euro in die Forschung investiert werden sollen.
Offen ist freilich wie viel davon in die fossil-atomaren Technologien und wie
viel in erneuerbare Energien-Technologien fließen sollen.
mehr:
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n5309
Mai 2006
Industrialisierung und Globalisierung haben zu einer gewaltigen Zunahme der Waren- und Stoffströme geführt. Wer 1950 geboren wurde, erlebte bis zur Jahrtausendwende eine Steigerung des globalen Wasserverbrauchs um das Dreifache, des CO2-Ausstoßes um das Vierfache und der Anlandung von Fisch um das Fünffache. Wird im Jahr 2050 auf ähnliche Zahlen zurückblicken, wer im Jahr 2000 zur Welt kam? Unmöglich! Das hielte der Planet nicht aus. Die Aufgabe von uns und allen Regierungen lautet: Dematerialisierung, d. h. weniger Rohstoff- und Energieverbrauch für gleiche Leistungen. Arbeiten wir intensiv daran! Erneuerbare Energien helfen dabei.
Europas führender
Energiedienstleister Dalkia errichtet Biogaspark
Der französische Konzern Dalkia wird zusammen mit Schmack Biogas AG in
Sachsen-Anhalt den Biogaspark Altmark errichten. Zehn Biogasanlagen mit jeweils
500 kW installierter elektrischer Leistung werden gebaut. Dalkia setzt mit
diesem Projekt auf nachwachsende Rohstoffe (NawaRo) und wird somit unabhängiger
von Öl- und Gasimporten. Der Boom der Biogasbranche wurde bisher vorwiegend
durch den Bau von landwirtschaftlichen Biogasanlagen hervorgerufen. Die
Vielseitigkeit von Biogas als Lieferant von Strom, Wärme und Kraftstoff
veranlasst nun auch die großen Energieunternehmen und viele Stadtwerke, in
diesen Sektor zu investieren und selbst Biogasanlagen zu errichten.
Die Dalkia Energie Service GmbH ist ein Tochterunternehmen eines der weltweit
führenden Unternehmen in Umweltdienstleistungen, der Veolia Environnement. Diese
ist in Deutschland auf den Geschäftsfeldern Wasser, Umweltservice, Verkehr und
Energiedienstleistung tätig. Dalkia sieht der energetischen Nutzung von Biomasse
ein großes Potenzial für wirtschaftliches Wachstum mit hohem ökologischen Wert.
Nach der Inbetriebnahme von zehn Biogasanlagen vom Typ ECUO® TS des Herstellers
Schmack Biogas mit einer installierten elektrischen Gesamtleistung von 5 MW
werden in zehn Gasmotoren jährlich 38 Mio. Kilowattstunden Strom aus Biogas
erzeugt. Grundsubstrat für den Betrieb der Anlage sind nachwachsende Rohstoffe
wie Maissilage, Ganzpflanzensilage, Getreide oder Grassilage. Die Zusammenarbeit
bei der Substratversorgung und der Bedienung der Anlagen zwischen den
beteiligten Landwirten und Dalkia wurde durch langfristige Verträge gesichert.
Schmack Biogas verfügt über ein firmeneigenes Labor und wird neben der
prozessbiologischen Betreuung auch den technischen Service übernehmen. Der
Einstieg des Energiekonzerns Dalkia unterstreicht die zunehmende Bedeutung von
Biogas im Energiemix. Baubeginn der ersten Anlagen wird voraussichtlich im Mai
2006 sein.
Schmack Biogas AG geht am 24. Mai
an die Börse
Die Schmack Biogas AG, einer der bedeutendsten deutschen Anbieter bei der
Projektierung, der Errichtung und dem Betrieb von Biogasanlagen, plant noch im
laufenden Jahr 2006 die Aufnahme der Notierung im Prime Standard der Deutschen
Börse. Das Bankenkonsortium wird von der HypoVereinsbank geführt. Weitere
Konsortialbanken sind die BayernLB und Sal. Oppenheim.
Schmack Biogas, Komplettanbieter für Biogasanlagen, erzielte im Geschäftsjahr
2005 einen Umsatz von 34,1 Mio. Euro. Das ist eine Steigerung von 107 Prozent
gegenüber dem Vorjahresumsatz von 16,4 Mio. Euro. Der momentane Auftragsbestand
lässt für 2006 eine erheblich höhere Umsatzsteigerung erwarten. 2005 konnte
Schmack Biogas ein operatives Ergebnis (EBIT) von 2,8 Mio. Euro erwirtschaften
und erzielte damit eine Rendite auf EBIT-Basis von 8,2 Prozent. Das in seinen
Geschäftsfeldern langjährig erworbene Know-how, insbesondere auch im Bereich
Betriebsführung, will Schmack Biogas in Zukunft für den Betrieb eigener
Biogasanlagen als weiteres, drittes Geschäftsfeld nutzen und damit zum
Energieerzeuger und Gaslieferanten werden.
"Eine der wichtigsten Eigenschaften von Biogas ist die problemlose
Speicherbarkeit. Biogas und Strom aus den Anlagen können immer dann abgerufen
werden, wenn sie benötigt werden, weil z.B. gerade die Sonne nicht scheint oder
der Wind nicht weht. Biogas spielt deshalb eine ganz entscheidende Rolle im
Konzert der Erneuerbaren Energien, die nur so Versorgungssicherheit garantieren
können, unabhängig von Witterungseinflüssen und bedarfsorientiert," so Ulrich
Schmack.
Bis heute errichtete Schmack Biogas rund 170 Anlagen unterschiedlicher Größe mit
einer installierten elektrischen Nominalleistung von 28,9 MW.
Neben dem deutschen Markt, der aktuell für rund 90 Prozent des Weltmarkts steht,
sind für Schmack Biogas derzeit Italien und die Niederlande von besonderem
Interesse. Hier können Sie sich über die Vorteile von Biogas informieren:
www.schmack-biogas.com
RWE will Kraftwerk mit CO2-Abtrennung
bauen
Der Energieversorger
RWE AG
kündigte den Bau eines "umweltfreundlichen
Kohlekraftwerks" an. Wie der Konzern erklärte, handelt es sich dabei um das
weltweit erste großtechnische Kraftwerk mit integrierter Kohlevergasung,
CO2-Abtrennung und -Speicherung. Das Kohlekraftwerk mit einer voraussichtlichen
Brutto-Leistung von etwa 450 MW könnte bei einem optimalen Planungs- und
Umsetzungsverlauf 2014 ans Netz gehen. Das Investitionsvolumen inklusive
Transport und Speicherung von CO2 könnte sich auf insgesamt 1 Mrd. Euro
belaufen. RWE will in der zweiten Jahreshälfte 2007 entscheiden, welcher
Primärenergieträger für das erste CO2-freie Kraftwerk genutzt und an welchem
Standort das Kraftwerk errichtet werden soll.
Vattenfall baut größten Windpark Schwedens
Siemens AG hat vom schwedischen Energieversorger Vattenfall AB einen Großauftrag
zur Errichtung eines Windparks erhalten. Siemens-Bereich Power Generation (PG)
wird im Rahmen der Vereinbarung im Öresund bei Malmö den größten
Offshore-Windpark Schwedens errichten. Die installierte Leistung des Windparks
Lillgrund soll bei 110 Megawatt liegen, was für die Versorgung von bis zu 60.000
schwedischen Haushalten mit Strom ausreicht. Der Lieferumfang von Siemens PG für
Lillgrund umfasst die Lieferung und Installation von 48 Windturbinen des Typs
2,3 MW MKII. Außerdem übernimmt Siemens für fünf Jahre den Service für die
Windkraftanlagen. Der Siemens-Bereich Power Transmission and Distribution
liefert die Ausrüstung für die Offshore-Trafoplattform mit einer 33/138 Kilovolt
Schaltanlage. Die Anlage soll 2007 in Betrieb gehen.
Deutschlands größtes
Pflanzenölkraftwerk
Mit bis zu zehn
Megawatt elektrischer Energie Spitzenleistung versorgt es derzeit rund 25.000
Haushalte in Calbe mit Strom. Die Verfügbarkeit von Energie ist dabei, anders
als bei Windenergie oder Solarstrom, vergleichbar mit der von konventionellen
Kraftwerken oder Biogasanlagen. Zusätzlich zur Stromproduktion liefert das
Kraftwerk Wärmeenergie und Warmwasser.
April 2006
Schweden will Energieversorgung
ohne Öl
Schweden möchte seine Energieversorgung bis 2020 komplett vom Öl unabhängig
machen – ohne neue Atomkraftwerke zu bauen. Und: Innerhalb von 15 Jahren sollen
alle fossilen Brennstoffe durch Erneuerbare Energien ersetzt werden.
20% Plus bei Windenergie in der
EU
2005 ist die Windenergieleistung europaweit um mehr als 6.000 Megawatt
gestiegen. Das ist ein Plus von fast 20%. Damit hat die EU 5 Jahre früher als
geplant ihr Ziel erreicht, die Windkraftleistung auf 40.000 MW zu steigern. Neue
Anlagen werden v. a. in Frankreich errichtet, das sehr großen Nachholbedarf hat
verglichen mit Deutschland.
Deutsche Windkraft-Technologie
befindet sich weltweit an der Spitze
In Deutschland
stehen über 17.000 Windkraftanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von
über 18.000 MW. Damit sparen wir jährlich über 24,5 Mio. Tonnen CO2.
Die deutsche Windkraft-Technologie besitzt einen Weltmarktanteil von fast 50%.
Windenergie hat 60.000 neue Arbeitsplätze geschaffen bei Anlagenherstellern,
Zulieferern aus Maschinenbau und Elektrotechnik, in der Projektierung und
Betriebsführung von Windparks sowie bei Bauunternehmen. Weitere 50.000
Arbeitsplätze sind durch Export und Offshore-Großanlagenbau möglich. Über
130.000 Arbeitsplätze wurden seit 1991 durch den Ausbau der erneuerbaren
Energien geschaffen.
Prokon und PTN produzieren
täglich 18.000 Liter Pflanzenöl-Kraftstoff
In Kroppenstedt (Sachsen-Anhalt) wird aus Raps Pflanzenöl gewonnen, mit dem Lkw,
Busse, Schiffe und Straßenkehrmaschinen umweltfreundlich fahren sowie Misch- und
Mahlwerke betrieben werden.
Aus Biomasse entsteht hochwertiger Kraftstoff für Dieselmotoren, der weitaus
günstiger, wirtschaftlicher und umweltfreundlicher ist als der aggressive
Biodiesel.
Marktvolumen von 5,4 GWpeak im
Jahr 2010
Der
internationale Photovoltaik-Markt könnte bei einem beschleunigten Wachstum der
Branche im Jahr 2010 ein Volumen von 5,4 GWp (Gigawattpeak) jährlicher Leistung
erreichen. Dies prognostiziert der Europäische Industrieverband für Photovoltaik
(EPIA). Bei einem konservativ geschätzten Wachstum würden bis 2010 immerhin
beachtliche 3,2 GWpeak erreicht werden. Das Erreichen dieser Ziele hätte ein
durchschnittliches jährliches Wachstum des Marktes um 35% bis zum Jahr 2010 zur
Folge.mehr:
www.epia.org Doch beachten Sie die folgende Meldung:
Japan setzt auf Photovoltaik
Japan hat sich zum
Ziel gesetzt im Photovoltaik-Bereich eine installierte Kapazität von 5 GWpeak
bis 2010 zu erreichen.
Neuer Bundesverband
Solarwirtschaft
Die Vorstände der
Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS) und des Bundesverbandes
Solarindustrie e.V. (BSi) haben die Verschmelzung zum Bundesverband
Solarwirtschaft e.V. (BSW) beschlossen. Beide Verbände wollen mit dem
Zusammenschluss Kräfte bündeln und den weiter wachsenden gesellschaftlichen
Anforderungen Rechnung tragen. Im neuen Verband sollen alle deutschen
Solarunternehmen vereint und deren Interessen zukünftig noch besser vertreten
werden. Der Bundesverband Solarwirtschaft wird über 650 Solarunternehmen
repräsentieren. Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.
März 2006
Europaweiter Wärmepass zeigt
Sparpotenziale auf
Ab 2006 soll der Wärmepass kommen - das sieht eine EU-Richtlinie vor. Was
bei Autos, Kühlschränken und Waschmaschinen längst selbstverständlich ist, soll
künftig endlich auch für Wohnungen und Gebäude gelten. Jeder soll wissen, wie
viel Energie seine Wohnung oder sein Haus verschlingt (oder, das, welches er
mieten/kaufen will).
Solare Olympiade in China
China hat den Ehrgeiz 2008 die ersten solaren olympischen Spiele auszutragen.
Das heißt: Die gesamte Energie, die für die Großveranstaltung gebraucht wird,
soll erneuerbar produziert werden.
Österreichische Firmen liefern die
Solartechnik.
Preiswerter Ökostrom
In
Deutschland ist es möglich, Ökostrom preiswerter zu beziehen als fossil/atomaren
Strom. Fragen Sie zum Beispiel bei Lichtblick Hannover, bei Naturstrom AG in
Düsseldorf, bei Elektrizitätswerke Schönau (EWS) oder bei Greenpeace Hamburg
nach.
Biomasse, Sonne und Wind statt Öl
bei Shell:
Aus Biomasse entsteht hochwertiger synthetischer Kraftstoff in weltweit erster
Produktionsanlage. Für einen zweistelligen Millionenbetrag bauen der Ölkonzern
Shell und das sächsische Unternehmen Choren das erste deutsche Werk für
industriell hergestellten synthetischen Diesel aus Biomasse.
DENA: Unternehmen wollen Energieverbrauch senken
Aufgrund der steigenden Preise für Öl, Gas und Strom sind immer mehr Betriebe in
Deutschland auf der Suche nach Möglichkeiten, ihre Energiebilanz zu verbessern.
97 Prozent halten das Thema Energieeffizienz für wichtig oder sehr wichtig.
78 Prozent informieren sich bereits über mögliche Maßnahmen. Dies ergab eine von
der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) in Auftrag gegebene Umfrage.
Windmacht China?
China könnte sich in den nächsten Jahren zum Weltführer im Bereich Windenergie
entwickeln. Dies belegt eine Studie, die Greenpeace in Hong Kong veröffentlicht
hat. Bis 2020 könnte allein in der südchinesischen, stark industrialisierten
Region Guandong durch Windkraftanlagen genug Energie erzeugt werden, um ganz
Hong Kong zu versorgen. mehr:
http://www.franzalt.com/index.php?pageID=6&news:oid=n3871&template=news_detail.html
Texas erhält Öko-Supermarkt
Öko goes Texas: Ausgerechnet im Öl-Staat Texas – im Bush-Country – eröffnet
jetzt der Discounter Wal-Mart einen vorbildlichen Öko-Supermarkt. Solarzellen
und Windräder produzieren Strom, eine Regenwasseranlage sorgt für sparsamen
Wasserverbrauch und Energiesparlampen drosseln den Stromverbrauch. Ein
innovativer ökologisch korrekter Supermarkt! Ein Modellprojekt in der Stadt
McKinsey.
Februar 2006
Energie-check.de zeigt Betrieben
Sparpotenziale auf
Fast in jedem Betrieb
schlummern verdeckte Energie-Einsparpotenziale. Unternehmen, die diese
Potenziale aufspueren, koennen ihre Kosten senken und leisten zugleich einen
aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Der neue "Internet-Energie-Check" der Bremer
Energie-Konsens macht kleineren
Betrieben den ersten Schritt zum energieeffizienten Gewerbebetrieb so einfach
wie moeglich und so exakt wie notwendig. Zu finden ist er im Internet unter der
Adresse
www.internet-energie-check.de
Süddeutschland liegt vorn
Bei der
Herbstmeisterschaft der Solarbundesliga liegt bei den Großstädten über 100.000
Einwohner Ulm knapp vor Freiburg. Es folgen das bayrische Ingolstadt und
Saarbrücken; danach die fränkischen Solarstädte Fürth und Erlangen.
www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n4483
Größtes Holzpellets-Kraftwerk in
Betrieb
Am 28.01.2006 ging im Straubinger Hafen-Gewerbegebiet Deutschlands größtes Werk
für Holzpellets in Betrieb.
www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n4481
Deutsche bauen ersten Offshore-Windpark in Asien
Anlässlich des 2. Deutsch-Chinesischen Umweltforums in Qingdao haben die REpower
Systems AG, ihr chinesischer Partner Dongfang Steam Turbine Works und die
Küstenstadt Qingdao ein Memorandum of Understanding (MoU) über die Errichtung
eines der ersten Offshore-Windparks in Asien überhaupt unterzeichnet. http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n4470
Nachhaltiges Wirtschaften in Deutschland - Unternehmen sichern Zukunft
Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.
e.V.) will die vielfältigen gesellschaftlichen Aufgaben beschreiben, die
Unternehmen bereits heute erfolgreich wahrnehmen. Es geht darum, einer breiten
Öffentlichkeit die Fragestellungen und praktizierte Lösungen rund um das Thema
"Nachhaltigkeit" nahe zu bringen. Die jährlich erscheinende Broschüre
"Nachhaltiges Wirtschaften in Deutschland - Unternehmen sichern Zukunft" und das
Internetportal
nachhaltigwirtschaften.net informieren über die verschiedenen Facetten
nachhaltigen Wirtschaftens und wie Nachhaltigkeit bereits im täglichen
Unternehmensprozess gelebt wird. Durch Praxisbeispiele aus den verschiedenen
Bereichen soll das "nachhaltige Gesicht" der Wirtschaft im Jahr 2006 präsentiert
werden. Die unterschiedlichen, vielfältigen Herangehensweisen der Unternehmen
machen das Lesen der Praxisbeispiele interessant und geben wichtige Impulse für
die eigene Arbeit. Ergänzt wird dies durch Beiträge weitere Institutionen.
Sustainable energy sources
"Renewable energy has become a priority on the energy and environment agenda of
many governments. Many countries have started to set up implementation
programmes and favourable legislation for wind energy. As a consequence, today
more than 50,000 MW of wind energy capacity are producing electricity
worldwide - plus a huge number of small-scaled wind turbines for water pumping
especially in many third-world counties." Stefan Gsänger, Secretary General of
the „World Wind Energy Association“ http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=60&article:oid=a4451
25% Ökostrom in 15 Jahren
Bis 2020 kann 25 Prozent des deutschen Strombedarfs ökologisch erzeugt werden.
Dies sagt Umweltminister Gabriel beim Vorstellen einer Studie.
www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n4482 und www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n4462
Januar 2006
E.ON
investiert Milliarden in Erneuerbare Energien
Der Energieversorger E.ON hat angekündigt, von insgesamt 18,6 Mrd.
Neuinvestitionen 1,2 Milliarden Euro in Erneuerbare Energien zu investieren.
Ein Großteil fließt in die Erneuerung des Stromnetzes. Leider werden auch
wertvolle Mittel in ein umweltschädliches Steinkohlekraftwerk verschwendet.
DaimlerChrysler: Großauftrag für
Hybrid-Busse
Die
Nutzfahrzeugsparte der DaimlerChrysler AG hat den weltweit bisher größten
Auftrag für Hybrid-Busse erhalten. Die New Yorker Verkehrsbetriebe haben die
DaimlerChrysler Commercial Buses North America mit der Lieferung von 500
Orion VII Hybrid-Stadtbussen beauftragt.
Energieversorger müssen über
Stromherkunft informieren.
Ab 15. Dezember müssen alle Energieversorger über Herkunft und
Zusammensetzung ihres Stroms informieren. Das neue Energiewirtschaftsgesetz
schreibt das vor. Jetzt sehen Sie, wer überwiegend Atomstrom und wer grünen
Strom in die Steckdose schickt.
mehr finden Sie unter:
http://www.test.de/online/umwelt_energie/1330029.html
Ölpreis beeinflusst
US-Automobil-Absatzzahlen
Die
Auswirkungen der Wirbelstürme „Katrina“ und „Rita“ sind landesweit zu
spüren. Bereits bei der Veröffentlichung der US-Absatzzahlen der
Automobilbranche für September wurde das Umdenken der Amerikaner deutlich
bemerkbar: Hersteller spritdurstiger Gelände- und Sportwagen mussten
empfindliche Einbußen hinnehmen, während die sparsamen Modelle der
japanischen und koreanischen Unternehmen erneut kräftige Zugewinne verbuchen
konnten. Auch an den VW-Modellen ist das umgestellte Kaufverhalten der
US-Verbraucher abzulesen: Während Jetta und Passat ihre Absatzzahlen um 54,5
Prozent bzw. 29,3 Prozent steigern konnten, brach der Verkauf der
Luxuslimousinen Phaeton um 43,0 Prozent und Touareg um nahezu 50,0 Prozent
ein. Es scheint fast so, als würden die US-amerikanischen Verbraucher
tatsächlich mehr auf den Kraftstoff-Verbrauch achten und die hohen Ölpreise
in ihre Entscheidung beim Erwerb eines Neuwagens mit einfließen lassen.
Bleibt zu hoffen, dass dies nicht nur ein Strohfeuer ist.
Honda: Massenproduktion von
Solarzellen ab 2007
Die
Honda Motor Co. Ltd. will ab 2007 mit der Massenproduktion von Solarzellen
der nächsten Generation beginnen und dafür eine neue Fabrik für Solarzellen
errichten. Honda will aus dem Solarzellengeschäft einen Jahresumsatz von 5
bis 8 Mrd. Yen erzielen, sobald die neue Fabrik ihre volle jährliche
Kapazitätsauslastung von 27,5 Megawatt erreicht hat, was ausreicht, um rund
8.000 Haushalte mit Strom zu versorgen.
2005 wird weltweit bereits
dreimal mehr Energie aus erneuerbaren Quellen als aus Atomkraftwerken
erzeugt
Die exakten Prozentpunkte sind nach Angaben des Pariser Weltenergierates: 5
Prozent Energie aus AKWs und 15 Prozent aus Biomasse, Wasserkraft,
Windkraft, Erdwärme und Sonne. mehr:
http://www.franzalt.com/index.php?pageID=6&news:oid=n3860&template=news_detail.html
E.ON kündigte den Bau des
größten Biomasse-Kraftwerks in Großbritannien an
Der Stromkonzern wird die Anlage mit einer Leistung von 44 Megawatt im
britischen Lockerbie errichten. Das Biomasse-Kraftwerk kann 70.000 Haushalte
mit Strom versorgen. Die Errichtung soll Ende 2005 beginnen, Ende 2007 soll
das Kraftwerk in Betrieb gehen. Die Investitionssumme beträgt rund 130 Mio.
Euro.
Das wertvollste Geschenk der
Welt
Alle acht Minuten schickt die Sonne
soviel Energie, wie die gesamte Menschheit in einem
Jahr verbraucht
- kostenlos, umweltfreundlich und lebensspendend - wir brauchen sie nur zu
nutzen!
Jeden Tag
- schickt die Sonne etwa 15.000 mal mehr Energie auf die Erde als zurzeit alle 6,5 Milliarden Menschen verbrauchen.
- enthalten die Windströme 308-mal mehr Energie wie weltweit verbraucht wird;
- wächst 15-Mal mehr Biomasse als zur Gewinnung der gesamten Weltenergie nötig wäre;
- bietet uns die Wellen- und Strömungsenergie etwa 80-Mal mehr Energie an als wir verbrauchen und
- enthält allein die Wasserkraft etwa die Hälfte des gesamten heutigen Weltenergieverbrauchs.
Quelle: ZUKUNFT ERDE - Teil 5: Franz Alt 2005 Umweltserie in der "tz" München
Dezember 2005
Shell baut Solarfabriken und Windräder
Auch wenn es manch Umweltschützer noch nicht realisiert haben: Shell baut Solarfabriken und Windräder, betreibt Biomassekraftwerke und kauft weltweit immer mehr Wälder, um nachwachsende Rohstoffe zur Energiegewinnung zur Verfügung zu haben.2,25 Millionen Arbeitsplätze entstehen dank Photovoltaik
Greenpeace und der Europäische Photovoltaik Verband (EPIA) haben die Studie "Solar Generation II" vorgestellt. Danach soll bis 2009 die Photovoltaik-Branche weltweit pro Jahr um 29 Prozent und danach bis 2020 um jährlich 34 Prozent wachsen.Berlin – die erste solare Hauptstadt der Welt
Das solare Regierungsviertel in Berlin hat Vorbildfunktion. Mit Solarstromanlagen auf insgesamt acht Ministerien und vielen anderen Bundesbauten in Berlin gilt die neue deutsche Hauptstadt jetzt tatsächlich als die erste solare Hauptstadt der Welt. Und im Keller des Reichstages ist ein Biomasse-Blockheizkraftwerk mit Pflanzenöl fast für den gesamten Energieverbrauch für das Hohe Haus zuständig (Heizung und Klimaanlage eingeschlossen).Wir haben mehr als genug saubere Energie für alle
Jeden Tag
- schickt die Sonne etwa 15.000 mal mehr Energie auf die Erde als zur Zeit alle 6,5 Milliarden Menschen verbrauchen. Sie liefert unserem Planeten alle acht Minuten soviel Energie, wie die gesamte Menschheit in einem Jahr verbraucht - kostenlos und umweltfreundlich - wir brauchen sie nur zu nutzen!.
- enthalten die Windströme 308-mal mehr Energie wie weltweit verbraucht wird;
- wächst 15-Mal mehr Biomasse als zur Gewinnung der gesamten Weltenergie nötig wäre;
- bietet uns die Wellen- und Strömungsenergie etwa 80-Mal mehr Energie an als wir verbrauchen und
- enthält allein die Wasserkraft etwa die Hälfte des gesamten heutigen Weltenergieverbrauchs.
Quelle: ZUKUNFT ERDE - Teil 5: Franz Alt 2005 Umweltserie in der "tz" MünchenSinnvolle und rentable Geldanlage - eigenes Solarkraftwerk für 22 Jahre grünen Strom
1.500 kleine All-inclusiv-Kraftwerke von je 6 bis 10 KWp werden gemeinsam von der S.A.G. Solarstrom und der Solon AG bei Ahrnstein am Main auf dem größten Solarfeld der Welt gebaut (über 1.000 stehen bereits). Jede Anlage wird an einen Privatinvestor verkauft, arbeitet unter den Namen "Solar Optimal" selbstständig und wird in Neigung und Richtung alle 7 Minuten der Sonne nachgeführt. Dadurch liegt die Leistung 30% höher als bei festinstallierten Solarzellen auf Dächern. Da der Strompreis für 20 Jahre garantiert ist, errechnet sich eine Rendite von 6,3-7,3 %. mehr: www.solaroptimal.deOstfriesland - Vorbild für Europa
In Emden ist ein neues Biomasse-Heizkraftwerk in Betrieb, mit dem künftig 30 Megawatt Wärme und 20 Megawatt Strom produziert werden können. Allein der Strom reicht für etwa 130.000 Menschen.
Advent 2005
Europäisches Parlament will ein Viertel des Energiebedarfs mit Erneuerbaren Energien decken
Das Europäische Parlament hält es für realistisch, den Anteil regenerativer Energien an der Energieversorgung bis zum Jahr 2020 auf 25 Prozent zu erhöhen.Neuer Solar-Weltrekord
1.500 kleine Kraftwerke von je 6 bis 10 KWp werden gemeinsam von der S.A.G. Solarstrom und der Solon AG bei Ahrnstein am Main gebaut. Die Philosophie des neuen größten Solarfeldes der Welt: Jedem Bürger sein eigenes Solarkraftwerk. Jede Anlage arbeitet unter den Namen "Solar Optimal" selbstständig und wird in Neigung und Richtung alle 7 Minuten der Sonne nachgeführt. Die Leistung liegt dadurch 30% höher als bei festinstallierten Solarzellen auf dem Dach. Jede Anlage wird an einen Privatinvestor verkauft. Da der Strompreis für 20 Jahre garantiert ist, errechnet sich eine Rendite von 6,3-7,3 %. mehr: www.solaroptimal.deArbeitsplätze durch Biokraftstoffe
Rudolf Diesel im Jahr 1912: "Der Gebrauch von Pflanzenöl als Kraftstoff mag heute unbedeutend sein, aber derartige Produkte können im Lauf der Zeit ebenso wichtig werden wie Petroleum." 140 mittelständische Unternehmen haben eine bundesweite Wählerinitiative mit dem Namen "Deutsche Arbeitsplätze durch Biokraftstoffe" gegründet. mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Art-Umweltpolitik/6876.phpSchweden und Spanien setzen voll auf Erneuerbare Energien.
Der schwedische Ministerpräsident Goeran Persson kündigte an, sein Land mit Erneuerbaren Energien innerhalb von 15 Jahren unabhängig von Öl, Gas und Kohle zu machen.
In Spanien beschloss das Kabinett Ende August, den Anteil Erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch innerhalb der nächsten fünf Jahre zu verdoppeln. mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/6902.phpStrom und Wärme aus der Erde
Der Bürgermeister von Landau, Dr. Christof Wolff, ist sich sicher: "In 15 Jahren gibt es in meiner Stadt keine einzige Ölheizung mehr." Der Mann baut auf die Wärme aus der Tiefe. mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/6908.phpIn Ostdeutschland boomt die Solarenergie
In Ostdeutschland sind schon in den letzten Jahren viele tausend Arbeitsplätze durch erneuerbare Energien entstanden. Der Boom verstärkt sich. Die neuen Bundesländer werden zur Hochburg der Photovoltaikbranche. mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/6873.php
Grünes Solar-Wirtschaftswunder in Sachsen
475 neue Arbeitsplätze sollen in Hoyerswerda entstehen. 150 Millionen Euro wird ein amerikanischer Investor aus Detroit investieren, um künftig mit einer Kapazität von 60 Megawatt Dünnschicht-Photovoltaikmodule jährlich produzieren zu können. Von der Dünnschichttechnologie werden in den nächsten Jahren deutliche Kostensenkungen für den Solarstrom erwartet. mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/6856.phpHoher Ölpreis hilft Solaraktien
In den letzten Monaten legten die Kurse der Solaraktien um bis zu 300 Prozent zu. Der Höhenflug dürfte noch nicht zu Ende sein, wenn die Öl- und Gas-Preise weiter steigen, denn die Sonne schickt keine Rechnung. mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/6870.php
2004 wie auch 2005 war und ist die Aktie der "SolarWorld AG" die erfolgreichste Aktie des Jahres - mit 1000 Prozent Gewinn in 12 Monaten.
Jetzt gehen drei weitere Solarfirmen an die Börse: Q.Cells aus Sachsen-Anhalt, ErSol - Solar Energy AG aus Thüringen und Antec Solar Energy AG aus Arnstadt haben ihren Börsengang noch für das Jahr 2005 angekündigt. mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/6867.php
November 2005
DaimlerChrysler: Großauftrag für Hybrid-Busse
Die Nutzfahrzeugsparte der DaimlerChrysler AG hat den weltweit bisher größten Auftrag für Hybrid-Busse erhalten. Die New Yorker Verkehrsbetriebe haben die DaimlerChrysler Commercial Buses North America mit der Lieferung von 500 Orion VII Hybrid-Stadtbussen beauftragt.Dreimal mehr Energie aus erneuerbaren Quellen als aus Atomkraftwerken
2005 wird weltweit bereits dreimal mehr Energie aus erneuerbaren Quellen als aus Atomkraftwerken erzeugt. Die exakten Prozentpunkte sind nach Angaben des Pariser Weltenergierates: fünf Prozent Energie aus AKWs und 15 Prozent aus Biomasse, Wasserkraft, Windkraft, Erdwärme und Sonne. mehr: http://www.franzalt.com/index.php?pageID=6&news:oid=n3860&template=news_detail.html
SunTechnics
baut größte Solarstromanlage Südkoreas
SunTechnics erhält den Auftrag zur schlüsselfertigen Installation der größten
Solarstromanlage Südkoreas. Dank einer Gesamt-Spitzenleistung von 1,2 Megawatt
kann die Freiflächen-Anlage auf einer ehemaligen Mülldeponie südwestlich von
Seoul künftig über 300 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom aus der Sonne
versorgen. mehr: http://www.franzalt.com/index.php?pageID=6&news:oid=n3885&template=news_detail.html
Windmacht
China
China könnte sich in den nächsten Jahren zum Weltführer im Bereich
Windenergie entwickeln. Dies belegt eine Studie, die Greenpeace in Hong Kong veröffentlicht
hat. Bis zum Jahr 2020 könnte allein in der südchinesischen, stark
industrialisierten Region Guandong durch Windkraftanlagen genug Energie erzeugt
werden, um ganz Hong Kong zu versorgen. mehr: http://www.franzalt.com/index.php?pageID=6&news:oid=n3871&template=news_detail.html
Bau
der Solarsiedlung in Freiburg fertig
Mit der Errichtung der letzten drei Häuser ist das gesamte Areal der Freiburger
Solarsiedlung am Schlierberg vollständig bebaut. Der Bauträger, die
Solarsiedlung GmbH, setzt seit über 5 Jahren das mittlerweile weit über die
Landesgrenzen viel beachtete Bauprojekt um und hat jetzt alle 50 Plusenergiehäuser®
und das 6000 m² große Dienstleistungszentrum
"Sonnenschiff" verwirklicht.
mehr: http://www.franzalt.com/index.php?pageID=6&news:oid=n3865&template=news_detail.html.
Bio Austria: Größtes Biobauern-Bündnis Europas
Europas größte Biobauern-Bewegung gibt es jetzt in Österreich. 14.000 Biobauern, die bislang 19 verschiedenen Verbänden angehörten, haben sich nach dreijähriger Vorbereitung zum neuen Verband "Bio Austria" zusammengeschlossen. mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/5921.php
Oktober 2005
1,5
Millionen Arbeitsplätze im grünen Bereich
Knapp 1,5 Millionen Deutsche arbeiten in Berufen des Umweltschutzes - etwa
doppelt so viel wie im Bereich der Automobilwirtschaft. Das geht aus der Studie
"Umwelt und Beschäftigung - Arbeiten im grünen Bereich" hervor.
mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/6882.php
Solarstrom für
1 Milliarde Menschen
Bereits
im Jahr 2020 können mehr als eine Milliarde Menschen mit Solarstrom versorgt
werden. Dies geht aus einer Studie hervor, die von der Umweltorganisation
Greenpeace und dem europäischen Industrieverband für Photovoltaik (EPIA) in Brüssel
veröffentlicht wurde. Nach Angabe der Autoren lassen sich dadurch jährlich rd.
170 Millionen Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid einsparen. Dies entspricht
den Emissionen von 75 Kohlekraftwerken. Weltweit wird die Solarbranche
mittelfristig über zwei Millionen Menschen Arbeit bieten. mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/5863.php
Tokio
will 15 % Energie aus erneuerbaren
Quellen
.Tokio
gewinnt heute 7,5 Prozent seiner Energie aus erneuerbaren Quellen, bis 2015
sollen es 15 Prozent sein. In Japan sind die großen Energiemonopole seit 2003
per Gesetz verpflichtet, einige Prozent ihrer Energie erneuerbar zu produzieren
oder zu kaufen.
mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/5613.php
NACHDENKLICHES:
Brauchen wir noch mehr Katastrophen?
Über
30 Jahre lang hatten deutsche Bundeskanzler versprochen, die Entwicklungshilfe
auf 0,7 Prozent des Bruttosozialproduktes (BSP) zu erhöhen. Doch weder Willy
Brandt noch Helmut Schmidt noch Helmut Kohl noch Gerhard Schröder lösten ihre
großen Versprechen ein. Heute beträgt der Anteil der Entwicklungshilfe
Deutschlands (der fünft reichste Staat der Erde) nur beschämende 0,28 Prozent
des BSP. mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Art-eineWelt/5872.php
September 2005
Bayern
produziert die Hälfte des deutschen Solarstroms
Der
Solarstrompark Bavaria, der Ende Juni 05 offiziell eingeweiht wurde, bedeckt an
drei Orten eine 25 Hektar große Fläche - das sind etwa 35 Fußballfelder. Das
jetzt weltgrößte Solarkraftwerk steht in Mühlhausen bei Neumarkt, in Velburg
und in Dietersburg.
mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/6718.php
„Flüssige
Salze“ sorgen für Wärme
.Man
nehme Sonne, Technik und eine gute Prise Salz – heraus kommen kompakte, günstige
Solaranlagen, die umweltschonend mehr Wärme erzeugen als herkömmliche. Das ist
die Hoffnung der Firma Ionic Liquid Technologies (IoLiTec) aus Denzlingen bei
Freiburg. Das Unternehmen nutzt kein Speisesalz, sondern flüssige Salze, in der
Fachsprache "ionische Flüssigkeiten". Sie sind bei Raumtemperatur flüssig
und leiten und speichern Wärme sehr gut. Diese Eigenschaft will sich das
IoLiTec-Team zunutze machen, um mehr Sonnenenergie zu produzieren. Die Deutsche
Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Pilotprojekt mit rund 120.000 Euro.
mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/6717.php
Die
erneuerbaren Energien bleiben auf dem Vormarsch.
Windkraft, Wasserkraft sowie Energie aus Sonne und Biomasse lieferten im ersten
Halbjahr 2005 in Deutschland 11 Prozent der insgesamt verbrauchten Strommenge.
Das bedeutet einen Anstieg um 13 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2004.
Die Windkraft lieferte mit 15,1 Milliarden Kilowattstunden etwa die Hälfte des
Stroms aller Erneuerbaren. Der Anstieg des Windstroms lag bei 19 Prozent.
CDU-CSU, die Grünen und SPD haben sich das Ziel gesetzt, bis 2012 12,5 Prozent
des Stroms erneuerbar zu produzieren. Dieses Ziel kann viel früher erreicht
werden. Wenn die Ökoenergien in den nächsten fünf Jahren ähnlich steigen wie
in den letzten fünf Jahren, erzeugt Deutschland bis 2010 bereits 15 bis 17
Prozent seines Stromverbrauchs ökologisch. 2020 könnten es 25 bis 30% und 2030
40 bis 50 Prozent sein. Ähnliche Ziele hat Arnold Schwarzenegger für
Kalifornien. mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/6734.php
August 2005
China
baut größten Windparks Asiens
Auf
der Weltwindkonferenz in Peking im November 2004 hatte Chinas Umweltminister
angekündigt, dass sein Land asiatischer Meister bei der Windenergie und bei
Erneuerbaren Energien insgesamt werden wolle. mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/5855.php
Enercon
aus Ostfriesland ist zweitgrößter Windanlagenbauer der Welt
Auf
dem Windenergiemarkt mischt ein deutsches Unternehmen ganz oben mit: Aloys
Wobben beschäftigt mit seiner Firma Enercon aus Ostfriesland weltweit über
5.000 Personen und ist der zweitgrößte Windanlagenbauer der Welt. In den
letzten Jahren hat das Unternehmen Techniken entwickelt, damit Windturbinen nach
Netzkurzschlüssen oder heftigen Sturmböen nicht mehr abgeschaltet werden müssen.
Dem Unternehmen ist es gelungen, als erster Hersteller der Welt in die
5-Megawatt-Klasse vorzustoßen. Mehr als 8.000 Windanlagen hat Enercon bereits
installiert. 5000 stehen davon in Deutschland - hier ist man mit 40 Prozent
Anteil Marktführer. Der Jahresumsatz wird inzwischen auf 1,3 Mrd. Euro geschätzt.
Weltweit kommt das Unternehmen so auf einen Anteil von etwa 19 Prozent.
25
Prozent Erneuerbare Energie machbar
Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) bestätigt: 25 Prozent
Erneuerbare Energie am Wärme, Treibstoff- und Strombedarf sind bis 2020 ohne
Schwierigkeiten erreichbar. Dies entspricht der Zielsetzung der Grünen. mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/5850.php
Juli 2005
Weniger
Chemie - mehr Bioenergie
Die
Agrarminister des Bundes und der deutschen Länder haben zwei für die
Landwirtschaft wichtige Entscheidungen getroffen: Bis 2015 sollen 15 Prozent
weniger chemische Pflanzenschutzmittel als heute auf Deutschlands Äckern
eingesetzt werden und der Anteil an Energie aus nachwachsenden Rohstoffen soll
stark erhöht werden. mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/6041.php
Windpark
in der Ostsee
Das
schwedische Energieunternehmen Vattenfall will für rund 800 Mill. Euro
Nordeuropas größtes Windkraftwerk bauen. Der Windpark soll in der Ostsee
zwischen Schweden und Deutschland entstehen mit einer Kapazität von 500 – 640
MW. Der Bau soll 2010 fertig gestellt sein.
Europaweiter
Wärmepass
Was bei Autos, Kühlschränken
und Waschmaschinen längst
selbstverständlich
ist, soll künftig
auch für
Wohnungen und Gebäude
gelten. Jeder soll wissen, wie viel Energie seine Wohnung oder sein Haus
verschlingt.
Deshalb soll ab 2006 der Wärmepass kommen - das sieht eine EU-Richtlinie vor.
Denn
noch immer fehlt 80 Prozent aller neugedeckten Dächer in Deutschland die Wärmedämmung.
Wir blasen viel Geld durch die Schornsteine und belasten damit auch noch die
Umwelt.
mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/6044.php
Österreich
vor Deutschland bei Ökostrom
Deutschland gewann 2004 etwa 10 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Quellen,
Österreich bereits 72 Prozent. Und diese Zahl soll in Österreich bis
zum Jahr 2010 auf 78 Prozent gesteigert werden. mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/5545.php
Europa
braucht mehr Windenergie
Mehr als zwei Drittel
der weltweit installierten Leistung stehen in Europa. Auch bei der Herstellung
der Windkraftanlagen liegt Europa vorn. Darauf verwies Margareta Wolf,
Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, auf der
Europaeischen Windenergiekonferenz (EWEC) in London: "Neun von zehn der
weltweit größten Windkrafthersteller haben ihren Sitz in Europa. Rund 75.000
Arbeitsplätze sind europaweit der Windenergie zuzurechnen. Nicht zuletzt
profitieren wir von den starken Wachstumsraten im Windenergiesektor", so
Wolf.
mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/5647.php
Entwicklung
im Solarzellen-Bereich besser als erwartet
Der japanische
Elektrotechnologiekonzern Sharp Corp. geht davon aus, dass er seine
Zielsetzung für sein Solarzellen-Geschäft im laufenden Geschäftsjahr übertreffen
wird. Das Unternehmen begründete diese Annahme mit der ansteigenden Nachfrage
nach umweltfreundlichen Energiequellen und versucht, seine
Aktivitäten im Bereich Solarenergie-Systeme weiter zu fördern. Sharp geht
davon aus, dass es durch dieses Geschäft sein Ertragswachstum weiter
untermauern kann. Das Unternehmen hatte zu einem früheren Zeitpunkt erklärt,
dass es für das laufende Fiskaljahr einen Umsatz im Solarzellen-Bereich in Höhe
von 110 Mrd. Yen erwartet. Für das kommende Geschäftsjahr wird er bei 150
Mrd. Yen gesehen. Quelle:
CortalConsors
Daily
News
30.03.05
Solarstrom: Erste 100-prozentige-Gemeinde in Österreich
In Österreich gibt es die erste Kommune, die ihren Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gewinnt.
mehr: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/6121.php