POSITIVE NACHRICHTEN AUS DER WIRTSCHAFT seit Januar 2009
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Dezember 2009
E.on entdeckt die Sonne
E.on baut in Südspanien mit dem spanischen Partner Abengoa Solar zwei thermische Großkraftwerke.
mehr: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f637515ms184Energiegewinnung durch Osmose in Norwegen
Statkraft, Europas größter Erzeuger erneuerbarer Energie, nahm den weltweit ersten Prototypen eines Osmosekraftwerks in Betrieb. mehr: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f637516ms184Christdemokraten: Steuerzahler um Milliarden Euro entlasten
Der Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft (CDAK/Mainz) verlangt die vollständige Entlastung der Steuerzahler von den Haftungsrisiken atomarer Anlagen. mehr: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f637446ms183Deutsche Biogasanlagen ersetzen ein Atomkraftwerk
Die Betreiber von Biogasanlagen fassen wieder neuen Mut. Inzwischen übertrifft die Leistung der deutschen Biogasanlagen selbst den größten der 17 deutschen Kernreaktoren. Laut aktueller Erhebung des Fachverbandes Biogas e.V. sind derzeit in Deutschland 4.344 Biogasanlagen mit einer elektrischen Gesamtleistung von 1.597 Megawatt in Betrieb.
Quelle: Strom-Prinz.de | Martin Kreusch 2009Bosch treibt Solar-Geschäft durch Kooperation mit Allianz voran
Der Technologiekonzern und Autozulieferer Bosch treibt die Expansion im Solar-Geschäft weiter voran. Die Bosch Solar Energy AG und die Allianz Climate Solutions GmbH werden künftig gemeinsam Photovoltaikkraftwerke planen, finanzieren und schlüsselfertig erstellen, teilte der Stiftungskonzern mit. Quelle: Dow JonesDas Wissen der Klima-Experten neu kommunizieren
Klimawissen in spannenden Medienformaten zu präsentieren, das haben sich Potsdamer Klimaforscher und Medienschaffende zur Aufgabe gemacht. mehr: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f637505ms184Suntech verbessert seinen eigenen Weltrekord für den Wirkungsgrad eines multikristallinen Solarmoduls
Suntechs Weltrekord-Modul aus multikristallinem Silizium setzt "Pluto"-PV-Zellen ein, von denen jede einzelne Zelle einen Wirkungsgrad von über 17 Prozent erzielt. http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636965ms173Fraunhofer ISE entwickelt neue Photovoltaik-Technologien
Neue Konzepte für n-Typ Silicium-Solarzellen mit höchsten Wirkungsgraden.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636974ms173Solarpark im Schwarzwald gewinnt Strom aus der Sonne
Auf der ehemaligen Mülldeponie nahe Horb-Rexingen produziert das Unternehmen DEGERenergie Strom für rund 800 Vier-Personen-Haushalte. http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636981ms173Indiens Solarmission, der “National Solar Plan“ist hoch angesetzt.
Der weltweit viertgrößte Emittent des klimaschädlichen Treibhausgases will seine Pläne innerhalb eines “Drei-Phasen-Plans” in die Tat umsetzen und sich damit nachhaltig einen Weg an die Spitze der Solartechnik bahnen. Der Plan geht von fast null auf 20.000 Megawatt Leistung, produziert durch Sonnenenergie, innerhalb von nur elf Jahren. Im Jahr 2020 soll das Solarziel 20 Gigawatt erreichen, bis 2030 100 Gigawatt und bis 2050 gar 200 Gigawatt.
Quelle: Judith Schomaker, www.cleanenergy-project.de/magazin/2009/11/17/indiens-ehrgeiziger-solarplan/Erstes Flachwasser-Wellenkraftwerk nimmt Testbetrieb vor Orkney auf
Flachwasser-Wellenkraftwerk "Oyster", Schottisches Wavegen Wellenkraftwerk, SeaGen Strömungskraftwerk, Pelamis Wellen-Generatoren, Quelle: http://www.strom-prinz.de/Strom-Videos/Wasserkraft/November 2009
Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Klimawandel sind die Zukunftsthemen im Ratgeber
Rund 2,8 Millionen Hausbesitzer und Mieter nutzten bisher die Energiespar-Ratgeber auf den Kampagnenwebseiten von co2online, um in ihrem Haushalt Energie einzusparen und mehr als 2 Millionen Tonnen CO2 zu vermeiden. Für diese umfassende Aufklärungsarbeit wird der Gründer von co2online, Dr. Johannes Hengstenberg, am 5. November mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Der Social Entrepreneur ist auch für die Kampagne „Klima sucht Schutz“ bekannt, die jährlich mit ZDF.umwelt den "Energiesparmeister" auszeichnet. Mit Unterstützung des internationalen Ashoka Netzwerks expandiert Hengstenberg inzwischen von Berlin aus nach Irland und Frankreich. mehr: www.co2online.deBundesverdienstkreuz für Wendelin Baumstark von der GfA Rastatt
Für u. a. 40 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit für die Gesellschaft für Arbeitsmethodik und Lebensgestaltung e. V., die Ausrichtung von 5 Bundeskongressen und Hunderten von Informationsabenden und Seminaren erhält der GfA-Leiter der Region Rastatt/Baden-Baden/Schwarzwald Wendelin Baumstark am 21. November 2009 in seiner Heimatstadt Bühl das Bundesverdienstkreuz. Herzlichen Glückwunsch! Der topfite ehemalige Schulleiter will auch mit 88 Jahren noch weitermachen, zumindest bis die 25. GfA-Veranstaltung im Fernsehen (SWR) übertragen worden ist. Viel Erfolg und Gesundheit weiterhin! Quelle: www.GfA-portal.deKlima- und Lebensbedingungen der Menschen weltweit nachhaltig steigern
Sozialunternehmen Grameen Shakti will in Bangladesch bis 2015 sieben Millionen Haushalte mit Solarenergie versorgen.
Eines der ärmsten Länder der Welt wird zum Hoffnungsträger für eine globale ökologische Wende und zum wirtschaftlichen Vorbild für den Westen. Bangladesch ist das Land mit den meisten Solardächern weltweit – derzeit 250.000 ! Gleichzeitig verzeichnet es die höchste Wachstumsrate in diesem Bereich. (Hätten Sie das gedacht?)
Der Erfolg geht auf das Unternehmen Grameen Shakti zurück, das Teil der Unternehmensfamilie des Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus ist und nach dessen innovativem Social Business Modell arbeitet: Ökologisch und sozial nachhaltige Zielsetzung bei finanziell nachhaltiger Realisierung.
In den ländlichen Regionen der Entwicklungsländer, in denen fast die Hälfte der Menschheit lebt, stehen bisher fast ausschließlich teure und dazu besonders schmutzige Energieformen zur Verfügung wie Batterien oder Strom aus Generatoren, die mit Kerosin gespeist werden. Wenn die Armen denselben Betrag, den sie bisher für Energie aufwenden mussten, nunmehr in Solaranlagen investieren, sind diese Anlagen nach durchschnittlich drei Jahren abbezahlt. Da diese Anlagen eine Laufzeit von etwa acht Jahren haben, bedeutet dies: fünf Jahre sauberen Strom gratis.
Grameen Shakti bietet den Armen in Bangladesch auf der Grundlage dieser Rechnung Solaranlagen, sogenannte „Solar Home Systems“, zusammen mit passgenauen, minimal verzinsten Krediten an und gewährleistet so die flächendeckende Energieversorgung in Armutsregionen. Daneben werden bis 2015 mehr als 100.000 grüne Arbeitsplätze geschaffen, um den Bau und die technische Weiterentwicklung der Anlagen voranzutreiben. Die Weltbank will das Projekt in den globalen CO2-Handel integrieren und jede eingesparte Tonne CO2 mit neun Euro honorieren.
Was in Bangladesch bereits beispielgebend funktioniert, kann auch auf andere Entwicklungs- und Schwellenländer mit demselben ökologischen und ökonomischen Erfolg übertragen werden.
Quellen: Peter Spiegel 2009 GENISIS Institute 2009 www.visionsummit.org http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Social+Business+befluegelt+weltweiten++Siegeszug+der+Solarenergie,6,a14062.htmlWeltweiter Aufruf von Unternehmern für mehr Klimaschutz
Mehr als 500 Unternehmen aus beinahe allen G20 Ländern fordern im Kopenhagen Kommuniqué von der Politik ein verlässliches internationales Rahmenabkommen für den Klimaschutz. Zu den unterzeichnenden Unternehmen aus Deutschland gehören Allianz SE, Deutsche Telekom AG, Otto Group, Beluga Shipping GmbH, Schüco International KG und EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Die Initiative "2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz" unterstützt als Kooperationspartner der Prince of Wales's Corporate Leaders Group on Climate Change alle Forderungen des Kopenhagen Kommuniquès. Quelle: Initiative „2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz“ 2009 http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636957ms173Europas größte Holzpelletsheizanlage
Das Pharmaunternehmen Pfizer hat in seinem Freiburger Werk die größte Holzpellets-Heizanlage Europas in Betrieb genommen. Mit nachwachsenden Rohstoffen zur Energiegewinnung wird der Kohlendioxid-Ausstoß gesenkt und die regionale Holzwirtschaft gefördert. Die Dampfkesselanlage hat Ausmaße von einem großen LKW und wird ausschließlich mit nachwachsendem Brennstoff betrieben.
Durch den Einsatz von 5.000 Tonnen Holzpellets spart Pfizer pro Jahr rund 5.500 Tonnen Kohlendioxid sowie eine halbe Million Euro ein. Pfizer will bis 2012 rund 35 Prozent seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Energiequellen decken – in Freiburg liegt der Anteil dank der neuen Anlage bereits bei 74 Prozent.
Kurze Fahrwege der Pellets verbessern die Ökobilanz zusätzlich. Die verwendeten klimafreundlichen Holzpellets stammen aus dem Schwarzwald. Ausgangsprodukt sind naturbelassene Holzreste, die ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln gepresst werden. "Öl und Gas haben meistens lange Transportwege hinter sich. Mit Holzpellets setzt Pfizer dagegen auf einen Energieträger der Zukunft. Holz ist lokal verfügbar und macht uns ein Stück unabhängiger von Ölimporten und Energiepreissteigerungen", so Dr. Krasowski. Quelle: Pfizer 2009Photovoltaik-Studie: Dritte Dünnschicht-Generation vor dem Durchbruch
Nach jahrzehntelanger Forschung und Entwicklung steht die Organische Photovoltaik in zahlreichen Anwendungsbereichen vor dem Durchbruch. So lautet ein zentrales Ergebnis der jüngsten Studie "Forecasting the Future of Dye Sensitized and Organic PV." Diese wurde von Greentech Media in Zusammenarbeit mit dem renommierten Prometheus Institute, Chicago, herausgegeben, und beleuchtet die neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der organischen Photovoltaik.
Sowohl Farbstoff-Solarzellen (DSC) als auch Kunststoff-basierte Zellen (OPV) sind marktreif und könnten in den kommenden Jahren teure Silizium-Solarzellen in bestimmten Anwendungsbereichen ersetzen. Wirkungsgrad und Lebensdauer werden schrittweise erhöht und sollen bei Farbstoff-Solarzellen bis 2020 rund 30% erreichen. Die neuen Technologien eignen sich hervorragend für den Einsatz in Baustoffen (BiPV), der Fahr- und Flugzeugindustrie sowie Consumer Electronics. Alleine Konarka Technologies (OPV) rechnet mit einem Anstieg des Produktionsvolumens von jetzt 5 Megawatt auf 1000 Megawatt im Jahr 2012. Quelle: Greentech Media 2009ZSW entwickelt flexibles Dünnschicht-Solarmodul auf Baustahlfolie
Neue Technik ebnet der Photovoltaik den Weg für kostengünstigere Anwendungen.
Dem Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) ist es gelungen, ein voll funktionstüchtiges flexibles Dünnschicht Solarmodul auf einer nur 0,5 Millimeter dünnen Baustahlfolie herzustellen. Baustahl ist um den Faktor zwei bis drei kostengünstiger als Edelstahl oder Polyimidfolien für die flexible Dünnschicht-Photovoltaik. Das knapp 50 Quadratzentimeter kleine CIGS-Modul wurde laut ZSW in einem industrienahen Prozess hergestellt und erreichte 8,6 Prozent Wirkungsgrad.
Ein großer Vorteil der CIGS-Dünnschichttechnik ist die monolithische Verschaltung der Einzelzellen zum Modul. Sie hat sich bei der Produktion von CIGS-Modulen auf Glas millionenfach bewährt. Der Marktanteil der Dünnschichttechnik an der gesamten installierten Photovoltaik Leistung betrug 2008 rund 14 Prozent. Für 2010 werden 20 bis 30 Prozent prognostiziert. Quelle: Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) 2009Erneuerbare Energien weiter auf dem Vormarsch
Energie aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie kann bis zum Jahr 2050 über die Hälfte des Energiebedarfs hierzulande abdecken. Deutschland kann seinen Ausstoß an Treibhausgasen auf etwa 20 Prozent der Emissionen von 1990 reduzieren, vorausgesetzt die Erneuerbaren Energien werden weiter ausgebaut und die gewonnene Energie wird effizienter genutzt. mehr: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f637077ms177Pilexa.com erleichtert den Vergleich von Pellets-Angeboten
Pilexa.com ist ein neu entwickeltes, unabhängiges Internet-Portal für Pellets.
Durch diese Plattform wird ein wesentlicher Beitrag zur Transparenz am Pellets-Markt geleistet und dadurch Vorteile für Kunden, Händler und Heizkessel-Hersteller generiert. Quelle: oekonews.at | Gerold Setz 2009Oktober 2009
Band 1 der CleanTech-Studienreihe veröffentlicht
Das Deutsche CleanTech Institut (DCTI) veröffentlichte den ersten, kostenlosen Berichtsband einer insgesamt 20-bändigen Studienreihe, die sich mit den Arbeitsfeldern der deutschen CleanTech Branche beschäftigt. Dabei wird im gerade erschienenen, ersten Studienband die Solarindustrie vorgestellt. Neben der Photovoltaik werden auch die Industriezweige Solarthermie und Konzentratortechnik hinsichtlich ihrer Entwicklung und künftigen Potentiale beleuchtet.
Allein in Deutschland sind demnach mehr als 75.000 Arbeitnehmer in der Solarbranche tätig und setzten im vergangenen Jahr rund 9,5 Milliarden Euro mit Solartechnik „made in Germany“ um. Den ersten Band "Solarenergie" der CleanTech Studienreihe finden Sie zum kostenfreien Downloaden unter www.dcti.deIsofoton modernisiert solare Autobahn-Schallschutzwand in Freising
Im Auftrag der Stadtwerke Freising installierte Isofoton mehr als 2200 monokristalline Photovoltaik-Module, um diese an der Autobahn A 92 bei Freising als solare Schallschutzwand zu installieren.
mehr: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636960ms173Windenergie erreicht 25-Gigawatt-Marke
Sauberer Strom für mehr als 25 Millionen Menschen und 90.000 neue Jobs in der Windenergie.
mehr: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636961ms173Produktion von Solarmodulen 2008 weltweit fast verdoppelt
Die Herstellung von Solarzellen(Photovoltaik-Produktion) ist im Jahr 2008 weltweit auf 7,3 GW gestiegen. Das entspricht einem Anstieg von 80 % im Vergleich zum Vorjahr. mehr: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636964ms173Skandinaviens größter Offshore-Windpark geplant
Mit seinen 300 Anlagen und einer Leistung von 1.500 Megawatt wäre Finngrunden der größte Offshore Windpark Skandinaviens. „Der fertige Windpark könnte zwei Millionen Menschen mit Strom versorgen”, sagt Achim Berge, Geschäftsführer von wpd Offshore. „Das Projekt zeigt, dass in Schweden durchaus geeignete Standorte für die Entwicklung großer Offshore Parks der Megawatt-Klasse vorhanden sind. Um Schwedens Energieversorgung bis 2020 zu 49 % aus erneuerbaren Energien generieren zu können, werden Offshore-Windparks eine unerlässliche Rolle spielen“, so Berge.
Quelle: wpd think energy GmbH & Co. KG 2009Solarbranche investiert zehn Milliarden Euro am Standort Deutschland
Photovoltaik-Branche investiert bis 2013 rund zehn Milliarden Euro in die Errichtung modernster Solarfabriken und in die Forschung und stärkt damit ihre Wettbewerbsfähigkeit. mehr: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636978ms173Neuer Rekord-Wirkungsgrad von Q-Cells
15,9% Modul-Wirkungsgrad mit den preiswerten multikristallinen Zellen meldet Q-Cells – Markteinführung voraussichtlich 2010. mehr: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636980ms173Unternehmen legen Emissionen offen
Im "Global 500 Report" haben 82 Prozent der 500 weltweit größten Unternehmen ihre Treibhausgasemissionen offen gelegt. Das Carbon Disclosure Project (CDP) hat in New York seinen "Global 500 Report" veröffentlicht. Besonders in Brasilien, Russland, Indien und China hat sich die Teilnahmequote im Gegensatz zum letzten Jahr auf 44 Prozent verdoppelt.
mehr: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636973ms173September 2009
Windkraft verhundertfacht
"Solarenergie ist die populärste erneuerbare Energiequelle in Deutschland. Aber in den letzten 10 Jahren war die Windkraft die dynamischste aller Energieträger überhaupt – sie hat sich weltweit verzehnfacht, in Deutschland seit 1990 sogar verhundertfacht!" Franz AltSolarturmkraftwerk mit weltweit einzigartiger Technologie ist seit 20. 08. in Jülich in Betrieb
Über 2.000 zweiachsig der Sonne nachgeführte Spiegel richten sich so aus, dass das Sonnenlicht auf einen Receiver am oberen Ende des Turms reflektiert wird. Die Strahlung wird dabei bis zu 1000-fach aufkonzentriert. Der Receiver ist das Herzstück des Solarturmkraftwerks. Er besteht aus einer Vielzahl von einzelnen quadratischen Absorbern aus einer speziellen porösen Keramik, die sich durch die einfallenden Sonnenstrahlen erhitzen. Umgebungsluft von außen und erkaltete Luft aus dem Luftkreislauf wird angesaugt und bis auf 700 °C aufgeheizt. Die heiße Luft wird zur Erzeugung von Wasserdampf und zum Antrieb einer Turbine genutzt. Ein Generator wandelt die Rotationsenergie der Turbine in elektrischen Strom um, der auf der Mittelspannungsebene in das öffentliche Netz eingespeist wird.
Die erhitzte Luft kann auch einem thermischen Speicher, bestehend aus einem keramischen Festbett innerhalb eines isolierten Stahltanks, zugeführt werden. Dieser dient mit einer Kapazität von etwa 1h zur Überbrückung von Wolkendurchzügen.
Quelle: http://www.solarturm-juelich.de/de/technik Bundesumweltministerium 2009Sauberer Popo und saubere Nase ohne Urwaldzerstörung
Kimberly-Clark gab bekannt, zukünftig bei seinen Produkten in Nordamerika auf Zellstoff aus Urwaldzerstörung zu verzichten. mehr: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636615ms167Größtes Solarkraftwerk in Deutschland eröffnet
Der Solarpark Lieberose, den der Projektentwickler juwi und der Modulhersteller First Solar derzeit mit einem Investitionsvolumen von mehr als 160 Millionen Euro in Brandenburg realisieren, ist mit einer Leistung von rund 53 Megawatt und einer Fläche von mehr als 210 Fußballfeldern die zweitgrößte Photovoltaik-Anlage der Welt. Bis Ende dieses Jahres soll sie komplett ans Netz gebracht werden. Quelle: juwi 2009Neue Internetplattform für nachhaltige Unternehmensbeteiligungen
Ziel ist es, ein Forum zu bieten, auf dem Kapital suchende Unternehmen ihre Angebote darstellen können und Investoren einen Überblick über die verschiedenen Emissionen bekommen. Quelle: www.unternehmensbeteiligungen.deOffshore-Windstrom von der Nordsee
alpha ventus speist erste Kilowattstunden ins deutsche Stromnetz ein. Die Anlagen mit einer Nennleistung von je fünf Megawatt stehen 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum. Alle zwölf Anlagen des Windparks, von denen fünf bereits komplett errichtet sind, werden voraussichtlich bis Ende dieses Jahres in Dauerbetrieb gehen. Quelle: alpha ventus 2009Abwasser erzeugt Strom und entsalzt gleichzeitig
Chinesisch-amerikanisches Forscherteam arbeitet an neuem Verfahren. "Der neue Forschungsansatz geht nun dahin, mit Hilfe von organischem Material die Entsalzung ohne elektrische Energie oder hohen Wasserdruck durchzuführen und gleichzeitig Energie herzustellen", so Bruce Logan, Professor für Umwelttechnologien an der Penn State. Dazu haben die Forscher mikrobische Brennstoffzellen umgebaut. "Wir wollten zeigen, dass Bakterien genug Spannung produzieren können." mehr: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636611ms167Weltneuheit: Solarziegel von Panotron liefert Strom und Wärme
Ab diesem Herbst kann man warmes Wasser und elektrische Energie dank den Solartonziegeln auf derselben Fläche produzieren. Diesen Wunsch vieler Hausbesitzer und Architekten erfüllt der neu entwickelte Solarziegel der Schweizer Panotron AG. Quelle: www.panotron.comAugust 2009
Forschungsinformationen aus erster Hand
Die zweite Ausgabe des Forschungsjahrbuchs Erneuerbare Energien 2008 stellt die aktuellen Forschungsprojekte des Bundesumweltministeriums (BMU)im Bereich "Erneuerbare Energien" vor.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636487ms165,Forschungsinformationen+aus+erster+Hand,34,a13360.htmlALDI erzeugt über 25 Millionen KWh Solarstrom
ALDI-Süd erzeugt auf seinen Filialen über 730.000 Quadratmetern Photovoltaik-Anlagen Solarstrom. „Wir bauen auf die Energie der Zukunft" heißt das Motto. http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636493ms165,ALDI+erzeugt+ueber+25+Millionen+KWh+Solarstrom,6,a13423.htmlSchmack Biogas mit Markteintritt in Großbritannien
Schmack Biogas AG wird für rund EUR 4 Mio. das Anlagenengineering sowie die Schlüsselkomponenten für die mit 2 MWel größte NaWaRo-Biogasanlage in Großbritannien bereitstellen. Darin sollen etwa 34.500 Tonnen Maissilage und rund 2.500 Tonnen Ganzpflanzensilage jährlich eingesetzt werden. Die Anlage in Stoke Bardolph in der Region East Midlands wird vom Wasserversorger Severn Trent Water betrieben.
Werner Rüberg, Vorstandsvorsitzender der Schmack Biogas AG: „Dass sich mit Severn Trent Water ein sehr renommierter Partner für uns entschieden hat, zeugt von dem Vertrauen in unsere fundierte technologische Kompetenz und die Wirtschaftlichkeit unserer Anlagen. Großbritannien ist für uns nach Italien der zweite Auslandsmarkt, den wir systematisch bearbeiten werden.“
Martin Dent, Renewable Energy Development Manager von Severn Trent Water: „Die Schmack Biogas AG verfügt über eine hervorragende Expertise im Bereich des Anlagenengineerings. Darüber hinaus war es uns wichtig, die Schlüsselkomponenten unserer Anlage von einem zuverlässigen Partner zu beziehen. Dies ist bei Schmack Biogas als führendes Technologieunternehmen in Europa gewährleistet.“ Die Bauarbeiten haben bereits begonnen und die Inbetriebnahmephase der Anlage ist für Ende 2009 geplant.Solarstrom: Modulpreise sinken auf neuen Tiefststand
obwohl die Zahl der in Deutschland neu installierten Solarstromanlagen in den letzten Monaten stark zugenommen hat. Dies berichtet das Magazin "PHOTON Profi - Photovoltaik-Fachwissen für die Praxis" in seiner August-Ausgabe.
"In früheren Jahren hätte ein stark steigender Zubau zwangsläufig auch zu höheren Modulpreisen geführt. 2009 ist das anders, die Preise fallen weiter, und bislang ist keine Trendumkehr in Sicht", kommentiert Chefredakteurin Anne Kreutzmann den aktuellen Modulpreisindex für den Monat Juli.
Die Spotmarktpreise für Module aus monokristallinem Silizium sind im Juli 2009 auf 1,91 Euro je Watt gefallen, Anfang 2009 lagen diese noch bei rund 2,60 Euro pro Watt (W). Multikristalline Module sind aktuell für durchschnittlich 2,09 Euro/W erhältlich, gegenüber 2,80 Euro/W. Module aus China, Indien, Taiwan und Thailand kosteten Anfang Juli durchschnittlich 1,85 Euro/W. Im Juni lagen die Preise noch bei knapp 2,00 Euro/W. Module aus Europa und den USA sind am Spotmarkt für durchschnittlich 2,33 Euro/W erhältlich.
Quelle: PHOTON | Bernd Schüßler 2009juwi-Gruppe startet Großprojekte in den USA
Die juwi-Gruppe baut mit großem Elan ihr Geschäft in Nordamerika aus. Im Südosten des Bundesstaates Nebraska will der Projektentwickler aus Wörrstadt (Rheinland-Pfalz) seinen ersten großen Windpark auf nordamerikanischem Boden errichten. Mit einer Leistung von 60 Megawatt soll er das bislang größte Wind-Projekt von juwi werden.
40 Windräder mit einer Leistung von jeweils 1,5 Megawatt sollen ab 2010 jährlich rund 200 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom erzeugen und damit den Jahresbedarf von rund 80.000 Einwohnern in der Region decken.
Vor wenigen Wochen hat bereits die Solar-Tochter juwi Solar in den USA mit regionalen Energieanbietern Stromabnahmeverträge für Photovoltaik-Parks unterzeichnet und sich die Projektrechte gesichert: In Ohio soll eine 12-Megawatt-Anlage errichtet werden, in Florida ein 15-Megawatt-Park. Insgesamt plant juwi, in den kommenden Jahren in den USA Wind- und Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von über 1.000 Megawatt ans Netz zu bringen. Die Vereinigten Staaten werden für juwi damit zu einem der wichtigsten Märkte.
Neben Flat Water plant juwi, in den kommenden drei Jahren in den USA noch weitere Windparks ans Netz zu bringen: beispielsweise in Minnesota (ca. 20 Megawatt), in Ohio (ca. 50 Megawatt) und in Kansas. Das Kansas-Projekt soll mit bis zu 130 Megawatt mehr als doppelt so groß werden wie Flat Water... www.juwi.deSolarWorlds Absatzmenge im ersten Halbjahr 2009 um 26 Prozent gestiegen
Die SolarWorld AG teilte mit, dass Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr 2009 gesunken sind. Den Angaben zufolge ging der Umsatz um 5,9 Prozent auf 402 Mio. Euro zurück, womit man trotz der branchenweit um rund 25 Prozent gesunkenen Preise das Umsatzniveau weitgehend halten konnte. Die konzernweite Absatzmenge stieg indes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26 Prozent auf 239 MW im ersten Halbjahr 2009. Das EBIT belief sich auf 83,0 (Vorjahr: 118,5) Mio. €. Die EBIT-Marge erreichte damit 21 Prozent (Vorjahr: 28 Prozent). Der Nachsteuergewinn der fortgeführten Aktivitäten betrug 51,7 (Vorjahr: 73,7) Mio. Euro. Wie der Solarkonzern weiter mitteilte, wird die Erweiterung der Produktionskapazitäten weltweit planmäßig umgesetzt, da alle Produktionsstandorte in Deutschland, USA und Südkorea bei Vollauslastung an ihrer Kapazitätsgrenze arbeiten. Die Umsatzprognose 2009 über Vorjahresniveau mit 1 Mrd. € als Etappenziel werde bestätigt.Größte Solarmodul-Fabrik der Schweiz eröffnet
Die Photovoltaik-Kapazität der Schweiz kann durch die Pramac Fabrik in nur einem Jahr beinahe verdoppelt werden. 150 Hightech-Arbeitsplätze in der Region geschaffen.
Pramac und Oerlikon Solar kündigten den Start der größten Solarmodul-Produktionsstätte der Schweiz an. Die führende Micromorph®-End-to-End-Fertigungslösung von Oerlikon Solar ermöglichte Pramac den Produktionsbeginn nur sieben Monate nach Fertigstellung des Werkes. Die Anlage nahe Locarno, in der Schweiz, wird jährlich 30 MWp (Megawattpeak) an Dünnschicht-Solarmodulen produzieren und 150 Hightech-Arbeitsplätze in der Region schaffen. Quelle: Oerlikon Solar Ltd 2009„SolarMagic power optimizer“ hilft, Ertragsverluste durch Umwelteinflüsse zu reduzieren
Eine Teilbeschattung von Photovoltaikanlagen kann deren Energieausbeute erheblich reduzieren. Diese partiellen und temporären Schatten werden z. B. durch Wolken, Bäume, benachbarte Gebäudeteile oder Verschmutzung hervorgerufen und führen schnell zu deutlichen Energieeinbußen: Liegen 10 % der Anlage im Schatten, kann das einen Energieverlust von bis zu 50 % bedeuten.
Durch die einfache Installation des Gerätes, das seit Frühjahr 2009 im Handel erhältlich ist, können bestehende Anlagen ohne großen Aufwand mit dem „SolarMagic power optimizer“ nachgerüstet werden und bis zu 50 % der verlorenen Energie zurückgewinnen. Flächen, die bislang als ungeeignet eingestuft worden wären, können lt. Hersteller mit Hilfe des neuen Gerätes als rentable Standorte erschlossen werden. Das ermöglicht Hausbesitzern neue Möglichkeiten, das eigene Dach für die Energiegewinnung zu nutzen und bietet Installateuren eine innovative Lösung des Verschattungsproblems.
Quelle: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636104ms157,SolarMagic+Power+Optimizer+auf+dem+europaeischen+und+nordamerikanischen+Markt,6,a12959.htmlQ-Cells errichtet 50 MWp-Solarpark in Bayern
Q-Cells SE und MEMC Electronic Materials Inc. ein US-Hersteller von Siliziumscheiben, gaben am Freitag die Gründung eines Joint Ventures zur Errichtung von großflächigen Solarparks bekannt. Wie der Solarzellen-Hersteller mitteilte, werden beide Partner jeweils 50 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen halten. Das erste gemeinsame Projekt sei eine Anlage Strasskirchen, die mit einer Gesamtkapazität von rund 50 MWp die größte Photovoltaik-Freiflächenanlage auf Basis der kristallinen Solarzellen-Technologie in Deutschland sei. Q-Cells International, eine vollständige Tochter der Q-Cells SE, wurde mit dem Bau der Anlage beauftragt, hieß es. Mit der Fertigstellung der Anlage und dem Anschluss an das öffentliche Stromnetz werde Ende 2009 gerechnet. Die jährliche Stromerzeugung des Solarparks in Strasskirchen entspreche dem Stromverbrauch von rund 15.000 Haushalten. Mit der Energie aus ca. 225.000 Modulen auf einer Fläche von rund 270 Fußballfeldern (ca. 135 Hektar) würden jährlich ca. 35.000 Tonnen CO2 vermieden.SOLON errichtet Photovoltaikanlage in Padua
Die italienische SOLON S.p.A, eine Tochter der SOLON SE errichtet in Padua die weltgrößte Photovoltaik-Aufdachanlage. Wie der Solartechnikkonzern erklärte, stellt das Logistikunternehmen Interporto di Padova 250.000 Quadratmeter Dachfläche seines Logistikzentrums für den Kraftwerksbau zur Verfügung. Mit einer Nennleistung von 15 MWp werde die Anlage 17 Millionen kWh Strom pro Jahr produzieren und damit Energie für 5.000 Haushalte liefern. Baubeginn soll bereits im September dieses Jahres sein.Juli 2009
155 Milliarden Dollar für Erneuerbare Energien
2008 wurden weltweit 155 Milliarden Dollar in Erneuerbare Energien- Technologien investiert.
Das errechnete ein Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) Von den 157 Gigawatt zusätzlicher Kraftwerksleistung, die 2008 weltweit errichtet wurden, sind bereits 40 % erneuerbar.
mehr: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636097ms157,155+Milliarden+Dollar+fuer+Erneuerbare+Energien,6,a13003.htmlRekordwirkungsgrad: Konzentrator-PV-Kraftwerk speist Solarstrom mit 23% Wirkungsgrad ins Netz
Concentrix Solar bestätigt Rekordwirkungsgrad seiner Konzentrator-Technologie FLATCON® in kommerziellem Kraftwerk.
CTO Dr. Andreas Gombert: „Mit 23 Prozent Wirkungsgrad erzielen unsere Konzentrator-Systeme ziemlich genau die doppelte Stromausbeute herkömmlicher PV-Kraftwerke“. Die neuen Module CX-75 mit einer Leistung von 75 W kommen sogar auf einen durchschnittlichen Wirkungsgrad von 27,2 Prozent.
Quelle: Concentrix-Solar.deInnovatives Nanotech-System SOLARIS revolutioniert Produktion von kristallinen Solarzellen
Oerlikon Systems stellte zum ersten Mal SOLARIS vor, eine revolutionäre Produktionslösung, die die Herstellung kristalliner Solarzellen stark verbessert.
Quelle: Oerlikon.comWeltneuheit: Fassadensystem "ARTLine Invisible" mit farbigen CIS-Modulen
Würth Solar präsentierte innovatives Fassaden-Haltesystem für hinterlüftete Fassaden, optional mit farbigen CIS-Solarmodulen.
"CIS-Module durch Verklebung als wesentlichen Bestandteil in eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade zu integrieren, ist eine Weltneuheit. Die Fassadengestaltung wird durch den Einsatz von GeneCIS Modulen noch hochwertiger. Unsere farbigen Module toppen diese neue Möglichkeiten", sagt Timo Bauer, Produktmanager von Würth Solar. "Photovoltaik-Module werden immer mehr zum multifunktionalen Bauelement: Sie erzeugen nicht nur Strom, sondern dienen auch dem Wetterschutz und setzen ästhetische Akzente. Gleichzeitig sorgen sie als Teil der vorgehängten, hinterlüfteten Fassade dafür, dass der Energiebedarf von Gebäuden drastisch sinkt." Quelle: Würth-Solar.dePhotovoltaik-Indachsystem für höchste ästhetische Ansprüche
SOLON SE bietet mit dem Indachsystem „SOLON Black 160/05“ eine Produktneuheit, die für alle gängigen Dacheindeckungen nutzbar ist.
Die Photovoltaikmodule mit integriertem Montagesystem ersetzen die bisherigen Ziegel und Dachsteine und können direkt mit der Dachverlattung verschraubt werden. Die einzelnen Module überlappen sich wie herkömmliche Ziegel und sorgen dafür, dass Wasser optimal abfließen kann mehr: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636094ms157,Photovoltaik-Indachsystem+fuer+hoechste+aesthetische+Ansprueche,6,a12960.htmlÜber 100.000 Photovoltaikanlagen in Bayern
Mittlerweile sind im Freistaat weit über 100.000 Photovoltaikanlagen an das Stromversorgungsnetz angeschlossen. Sie tragen mit knapp zwei Prozent zur Deckung des Stromverbrauchs in Bayern bei. „Photovoltaikanlagen sind lukrativ für den Eigentümer, erfordern aber zunehmend Netzausbau, der den Energieversorgungsunternehmen viel Geld kostet“ betont Detlef Fischer, Geschäftsführer des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VBEW Quelle: VBEW.deImmer mehr Hybrid-Autos in Japan
2008 war in Japan noch jedes 25. Neu gekaufte Auto ein Hybrid-Fahrzeug. 2009 ist bis jetzt bereits jeder achte Neuwagen ein Hybridauto.
Toyotas „Prius“ wurde bislang 1,3 Millionen mal verkauft. Das erste Hybridauto der Welt wurde übrigens 1972 an der Hochschule Aachen von zwei deutschen Professoren entwickelt. Doch die Arbeitsplätze für Hybrid-Fahrzeuge entstehen jetzt in Japan, weil die deutschen Autobauer geschlafen haben. Quelle: TAZ | 05.06.2009, http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636089ms157,Immer+mehr+Hybrid-Autos+in+Japan,6,a13017.htmlBundesweit größtes Erdwärmekraftwerk eröffnet
In Unterhaching bei München ist Deutschlands größte Geothermieanlage zur Strom- und Wärmeerzeugung ans Netz gegangen. "Die Wärmeversorgung und Stromerzeugung mit Geothermie-Kraftwerken bietet wirtschaftliche Perspektiven für eine saubere und ganzjährig verfügbare Energieversorgung. In Süddeutschland wird heißes Wasser aus der Tiefe schon in einigen Gemeinden für die Wärmeversorgung genutzt, so zum Beispiel in Erding und Unterschleißheim...", so Bundesumweltminister Siegmar Gabriel. Quelle: BundesumweltministeriumForschungszentrum Jülich erzielt erneut Weltrekord mit Brennstoffzellen
Lange Lebensdauer bei hoher Leistung nachgewiesen. Großer Schritt in Richtung kommerzieller Einsatz. Gleich zwei Hochtemperatur-Brennstoffzellen-Stapel (Stacks) erreichen eine Betriebsdauer von 15.000 Stunden. mehr: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636110ms157,Forschungszentrum+Juelich+erzielt+erneut+Weltrekord+mit+Brennstoffzellen,6,a12978.htmlWindparks: RWE nimmt Europas Küsten ins Visier
Offshore soll CO2-Bilanz senken - Investitionen trotz Krise geplant. Laut Ulf Gerder vom Bundesverband WindEnergie macht Windstrom bis 2020 einen Anteil von rund 25 Prozent am Gesamtverbrauch in Deutschland aus. Bis dahin werden hierzulande moderne Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 45.000 Megawatt an Land und 10.000 Megawatt auf hoher See realistisch sein, meint Gerder. Schätzungen nach produzieren diese 55.000 Megawatt dann rund 150 Mrd. Kilowattstunden Strom ohne CO2. mehr: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636111ms157,Windparks-+RWE+nimmt+Europas+Kuesten+ins+Visier,6,a12954.htmlJuni 2009
Nachhaltig Einkaufen, Die VERBRAUCHER INITIATIVE veröffentlichte neue Nachhaltigkeitsplattform
Bio- und Fair-Trade-Produkte stehen immer häufiger auf dem Einkaufszettel und auch bei Möbeln, Textilien, Elektrogeräten, etc. wünschen sich Kunden zunehmend umwelt- und sozialverträgliche Produkte, die energiesparend genutzt und entsorgt werden können. Seit Ende Mai informiert www.nachhaltig-einkaufen.de Verbraucher zu den Themen Unternehmensverantwortung (CSR) und nachhaltiger Konsum.
Verständliche und schnell abrufbare Informationen, die bei der Bewertung von Produkten und der dahinter stehenden Unternehmen helfen, werden immer wichtiger. Die neue Informationsplattform, die vom Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt gefördert wird, gibt mit vielen praktischen Tipps Hilfestellung für einen nachhaltigen Einkauf in den Rubriken „Klimafreundlich & Stromsparend“, „Umweltfreundlich & Tierschützend“ sowie „Fair & Sozial“. Außerdem werden die Hintergründe von Unternehmensverantwortung und dem Engagement von Unternehmen dargestellt. Weiterführende Links, ein Strom-Check-Rechner und eine Terminübersicht runden das Angebot ab.Subaru und Mitsubishi bringen Elektroautos auf den Markt
in Japan wird die Anschaffung von Elektroautos jedoch mit umgerechnet rund 10 000 Euro vom Staat gefördert. Sinn macht die Sache für die Umwelt, wenn auch mit Ökostrom gefahren wird. mehr: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f636193ms158,Nun+kommen+die+Elektroautos+auf+den+Markt,6,a13037.htmlKabinett beschließt Nachhaltigkeitsverordnung für das Erneuerbare-Energien-Gesetz
Für die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien dürfen ab 1. Januar 2010 nur noch Pflanzenöle eingesetzt werden, die nachhaltig hergestellt worden sind.
Dies sieht die Nachhaltigkeitsverordnung für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung) vor, die das Bundeskabinett a, 13.06.09 auf Initiative von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel beschloss.
Der Entwurf sieht vor, dass flüssige Biomasse, die nach dem EEG vergütet wird (z.B. Raps-, Palm- und Sojaöl), so hergestellt werden muss, dass ihr Einsatz zur Stromerzeugung im Vergleich zu fossilen Energieträgern mindestens 35 Prozent weniger Treibhausgase freisetzt. Bis zum Jahr 2018 wird diese Mindestanforderung schrittweise auf 60 Prozent angehoben. Zudem dürfen die Pflanzen nicht auf Flächen mit hohem Naturschutzwert, wie etwa Regenwäldern oder Feuchtgebieten, angebaut worden sein. Gabriel: „Damit schaffen wir für alle Anlagenbetreiber, die Pflanzenöl zur Stromerzeugung einsetzen, frühzeitig Planungssicherheit." Quelle: BMU 2009E.ON und Schüco schaffen mit innovativer Solartechnologie High-Tech-Arbeitsplätze in Deutschland
Rund 100 Millionen Euro wurden dazu von den Partnern investiert. Die Produktion von Dünnschicht-Modulen in Sülzetal (Osterweddingen) bei Magdeburg wird von einer intensiven Forschung der Weiterentwicklung der Technologie am Standort Bielefeld begleitet. Damit wurden durch „Malibu“ am Standort Deutschland etwa 150 hochqualifizierte Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze in Entwicklung, Forschung und Produktion zukunftsweisender Solartechnologie geschaffen. Im Joint Venture „Malibu“ werden die Kompetenzen des Energieversorgers E.ON und der Schüco International KG, die sich als europäischer Marktführer seit 1951 mit energieeffizienter Glasfassadentechnik befasst gebündelt.
„Der Start von Malibu ist ein echter Meilenstein für Schüco und eine bedeutende Erweiterung des Bereichs Solar. Zu der bisherigen Fertigung von Solarkollektoren kommt nun die hochmoderne Produktion und stetige Weiterentwicklung von Dünnschicht-Photovoltaikmodulen hinzu. Wir kommen hiermit unserem Ziel, die gebäudeintegrierte Photovoltaik zu einem festen Bestandteil der Fassade zu machen, immer näher“, erläutert Dirk U. Hindrichs das Engagement von Schüco. Quelle: Schüco International KG / E.ON AGLassen Sie Ihr Geld wachsen!
Alte Börsenweisheit: An der Börse kann jeder ein kleines Vermögen machen, wenn er vorher ein großes hatte. Eine sinnvolle Alternative dazu sind Investitionen in echte Werte. Eine Sachwertanlage der ökologisch und ökonomisch lohnenden Art ist die Investition in Edelholz. Das einmalige dabei ist der naturgegebene Zinseszins, da es durch die Ausbildung der jährlich größer werdenden Jahresringe zu einer kontinuierlichen und fortlaufenden Wertsteigerung kommt. Beim härtesten und wertvollsten Holz, dem Teakholz, beträgt der jährliche Zuwachs im Durchschnitt der ersten 20 Jahre ca. 12 Prozent.
Neben attraktiven Renditeaussichten ergibt sich zugleich eine weitergehende Diversifizierung und Risikoabsicherung des Vermögens. Wer in Wälder und Bäume investiert hat, konnte in den letzten 40 Jahren im Durchschnitt 14% erwirtschaften – unabhängig vom Auf und Ab an den Börsen.
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Wertschöpfung durch natürliches Baumwachstum, Sachwert und Inflationsschutz, hohe Renditen, Diversifikation des Vermögens sowie herausragende Umweltdienlichkeit.
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Deutschland hat die Gründung von IRENA initiiert und gehört zu den Erstunterzeichnern des Vertrages. Am 26.01.2009 unterzeichneten in Bonn 75 Staaten den Gründungsvertrag. Derzeit sind bereits knapp 100 Staaten der Organisation beigetreten, weitere haben diesen Schritt angekündigt.
Gabriel: „Die erneuerbaren Energien bergen enorme Potenziale für den Klimaschutz, eine sichere Energieversorgung, wirtschaftliche Entwicklung und damit auch Armutsbekämpfung. Immer mehr Staaten erkennen diese Chancen und wollen sie nutzen.“
IRENA, die erste internationale Organisation, die sich ausschließlich auf erneuerbare Energien konzentriert, will die Nutzung der erneuerbaren Energien weltweit voranbringen. Ziel ist es, die Lücke zwischen dem enormen Potenzial der erneuerbaren Energien und deren noch relativ geringem Marktanteil am Energieverbrauch zu schließen. Schwerpunkt wird die Beratung ihrer Mitgliedsstaaten sein, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, Kompetenzen aufzubauen sowie Finanzierung und Technologie- und Wissenstransfer für erneuerbare Energien zu verbessern.
In Deutschland wurde der Gründungsprozess von IRENA vom Bundesumweltministerium und Bundesentwicklungsministerium in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt vorangetrieben. Der Gründungsvertrag von IRENA tritt in Kraft, wenn ihn 25 Staaten ratifiziert haben.
Quelle: Bundesumweltministerium 2009REpower übertrifft Ziele für das Geschäftsjahr
Der Windkraftanlagenbauer REpower Systems AG meldete, dass er im Geschäftsjahr 2008/09 die Milliardengrenze im Umsatz deutlich übertroffen und sein bisher höchstes Betriebsergebnis in der Firmengeschichte erzielt hat. Den Angaben zufolge hat REpower im Berichtszeitraum 613 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 1.253,3 MW installiert oder geliefert. Im Rumpfgeschäftsjahr 2008 waren es 65 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 129,0 MW, im Geschäftsjahr 2007 332 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 652,0 MW. Der Konzernumsatz erhöhte sich von 679,8 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2007 auf 1,21 Mrd. Euro, während die Gesamtleistung zum Geschäftsjahr 2007 um knapp 80 Prozent auf 1,22 Mrd. Euro stieg. Das EBIT lag mit 76,9 Mio. Euro weit über den Vorjahreswerten des Rumpfgeschäftsjahres 2008 (3,1 Mio. Euro) und des Geschäftsjahres 2007 (28,2 Mio. Euro). Nach Abzug von Zinsen und Steuern ergab sich ein Jahresergebnis von 51,9 Mio. Euro, nach 1,4 Mio. Euro im Rumpfgeschäftsjahr 2008 und 21,1 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2007.Die Sonne im Visier - deutsches Teleskop Sunrise zur Mission aufgebrochen
Am 08. Juni 2009 startete das deutsche Sonnenteleskop "Sunrise" vom Raketenstartplatz Esrange bei Kiruna (Nordschweden) zu einer fünftägigen Mission. In einem riesigen Helium-Ballon schwebt das Sunrise über dem Polarmeer zum Nordpol und beobachtet dabei die Sonne ununterbrochen. Das Sonnenteleskop wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert und vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) in Katlenburg-Lindau bei Göttingen gebaut. Sunrise soll die Sonne aus großer Höhe mit einer Genauigkeit beobachten, die weder ein bodengebundenes Teleskop noch eine Raumsonde bisher erreicht hat.
Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) 2009Mai 2009
Erste Solartankstelle
Pünktlich zur Saisoneröffnung der Velo-Taxis ist an der traffiQ-Verkehrsinsel Frankfurts erste Solartankstelle in Betrieb gegangen. http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f635661ms148,Start+frei+fuer+Frankfurts+erste+Solartankstelle,16,a12438.htmlDer Zukunft voraus: Solarheizsystem SolvisMax
Beim Energieverbrauch im Haus macht die Raumwärme mit rund 75 Prozent den größten Posten aus.
Stiftung Warentest prüfte zum März 2009 die Einsparung bei Heizungs- und Wassererwärmung durch Solaranlagen und bewertete das System SolvisMax mit der Note „gut (1,9)" als ein „pfiffiges System" mit innovativem und zugleich technisch ausgereiftem Anlagenkonzept. In den Kategorien Betriebsverhalten und Funktionalität, Energieeinsparung sowie nutzbare Warmwassermenge lautet die aktuelle Auszeichnung „sehr gut", bei Betrieb und Haltbarkeit kann das System als Testsieger punkten. Die Kollektoren von Solvis liefern den höchsten Jahresertrag der Flachkollektoren im Test. In der Rubrik mit integriertem Gasbrenner übernimmt das System als Testsieger die Führung: Seit über 10 Jahren bietet Solvis als einziger Hersteller ein flexibles Solarheizsystem an, das in Verbindung mit Solarkollektoren für Raumwärme und Warmwasser sorgt.
Sonnenenergie bringt besonders hohe Energieeinsparungen, wenn sie zusätzlich zur Wassererwärmung auch für die Wärme der Wohnräume genutzt wird. Das Solarheizsystem SolvisMax ist die technische Umsetzung dieser Maxime: Durch die Integration des Brenners in den Speicher wird die Solarenergie zum festen Bestandteil der Heizungsanlage. Die Sonnenenergie steht immer an erster Stelle - nur wenn sie nicht ausreicht, springt der Gas- oder Ölbrenner an: Dieses Prinzip ermöglicht hohe Einsparungen im Vergleich zu einfachen Solaranlagen ohne Heizungsunterstützung.
Der Solarheizkessel erhielt 2008 den europäischen „Energy+ Award" als Brennwertkessel mit dem geringsten Stromverbrauch. Bei einer Bewertung durch den Brancheninformationsdienst „markt intern" wurde Solvis 2009 mit dem ersten Platz für Solaranlagen ausgezeichnet. Quelle: SOLVIS GmbH & Co KG 2009Öko-Strom oft günstiger als konventioneller Strom
Ein Preisvergleich von Immowelt.de, einem der meistbesuchten Immobilienportale, hat ergeben: In vielen deutschen Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern kann man mit Ökostrom bares Geld sparen. Denn Ökostrom ist preisstabil und dadurch eine echte Konkurrenz für die konventionellen Anbieter, deren Preise seit 2000 laut Statistischem Bundesamt im Schnitt um 38 Prozent gestiegen sind.
Noch 38 Prozent der Privathaushalte bezogen 2008 nach Angaben des Bundesverbands für Energie und Wasserwirtschaft (BDEW) den Grundversorgungstarif ihres örtlichen Versorgers. Und der ist meist teurer als Ökostrom. Bei einem Jahresverbrauch von 4.500 Kilowattstunden - der durchschnittliche Stromverbrauch einer vierköpfigen Familie - sind oftmals dreistellige Einsparungen möglich: In zehn der 14 untersuchten Städte war der jeweils günstigste Ökostromanbieter zwischen 110 und 330 Euro im Jahr günstiger als der jeweilige Grundversorgungstarif. Am höchsten ist der Unterschied in Nürnberg (330,67 Euro), am geringsten in Hamburg (40 Euro).
Im Immowelt-Preisvergleich wurden die aktuellen Preise der Grundversorgungstarife in den 14 größten Städten Deutschlands untersucht und mit regionalen und überregionalen Ökostromangeboten verglichen. Berücksichtigt wurden nur zertifizierte Anbieter (zum Beispiel TÜV-Siegel), die nicht ausschließlich Strom aus bereits bestehenden Kraftwerken anbieten. Auch Verträge mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr oder jährlicher Vorauskasse der Abschläge wurden nicht berücksichtigt.
Die vollständigen Ergebnisse des Immowelt-Preisvergleichs finden Sie hier. Quelle: Immowelt AG 2009Ausbau Erneuerbarer Energien hält Strompreis niedrig
Bis 2020 geht die Branche davon aus, knapp die Hälfte der Stromversorgung mittels Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft sowie Bioenergie und Erdwärme decken zu können. Während die fossilen Brennstoffe Erdöl, Erdgas und Kohle immer knapper und daher teurer werden, erweisen sich die unerschöpflichen Erneuerbaren Energien zunehmend als Sparprogramm für die Stromversorgung: Ein aktuelles Gutachten des Ingenieurbüros für neue Energien (IfnE) belegt, dass der volkswirtschaftliche Nutzen der Erneuerbaren Energien immer weiter steigt, während die Mehrkosten sinken.
"Die Studie zeigt, dass ein Großteil des Stroms aus Erneuerbaren Energien bereits in wenigen Jahren wettbewerbsfähig ist“, sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. Ab 2013 werde deshalb das Fördervolumen für regenerativen Strom kontinuierlich sinken, so das Ergebnis des Gutachtens. Die Mehrkosten, die für den Ausbau der Erneuerbaren Energien gezahlt werden müssen, betragen danach im Jahr 2020 nur noch 0,6 Cent pro Kilowattstunde. Gleichzeitig wachse indes der Einspareffekt, weil dank der Erneuerbaren Energien weniger fossile Brennstoffe importiert werden müssen.
„Im Jahr 2020 wird den jährlichen Mehrkosten für Erneuerbare Energien in Höhe von 2,4 Milliarden Euro fast die zehnfache Summe für vermiedene Brennstoffimporte gegenüberstehen“, fasst Mayer zusammen. „Die Erneuerbaren Energien halten also de facto den Strompreis niedrig. Darüber hinaus helfen sie, Umwelt- und Klimaschäden in Milliardenhöhe zu vermeiden."
Das IfnE hat seine Kosten-Nutzen-Betrachtung auf Basis der Prognose „Stromversorgung 2020“ erstellt, die kürzlich von der Branche der Erneuerbaren Energien vorgelegt wurde. Darin wird ein weiterhin starkes Wachstum des regenerativen Anteils am deutschen Stromangebot vorhergesagt. Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) e.V. 2009Q-Cells steigert Umsatz und Ergebnis
Der Solartechnikkonzern konnte nach vorläufigen Zahlen seinen Umsatz und Gewinn im Geschäftsjahr 2008 erhöhen. So wuchs der Umsatz um 46 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro, nach 858,9 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBIT stieg von 197,0 Millionen auf 205,1 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung der deutlich erhöhten Anlaufkosten für die vollkonsolidierten neuen Technologien erreichte Q-Cells im Kerngeschäft ein EBIT von 224,4 Millionen Euro und eine EBIT-Marge von etwa 17 Prozent. Der Jahresüberschuss kletterte auf 190,5 Millionen Euro und liegt damit rund 28 Prozent über dem Wert des Vorjahres.SOLON SE steigert Umsatz und Ergebnis in 2008
Der Hersteller von Solarmodulen und Photovoltaiksystemen, gab die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2008 bekannt. Danach gehörte das Unternehmen im zurückliegenden Jahr erneut zu den am stärksten wachsenden Solarunternehmen in Deutschland. Den Angaben zufolge erhöhte sich die Produktionsmenge gegenüber dem Vorjahr um 49 Prozent auf 176 MWp. Der Konzernumsatz wuchs um 62 Prozent auf 815 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 60 Mio. Euro, nach 35,2 Mio. Euro im Vorjahr. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, bietet sich für das Jahr 2009 und die folgenden Geschäftsjahre das Potenzial für weiteres Wachstum.Phoenix Solar meldet Rekordwerte
Die Phoenix Solar AG verzeichnete nach vorläufigen Angaben in 2008 das bisher erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte und konnte die Umsatz- und EBIT-Prognose übertreffen. Wie das Photovoltaik-Systemhaus mitteilte, wuchsen die Gesamtumsatzerlöse um 55 Prozent auf 402 Mio. Euro, nach 260 Mio. Euro im Vorjahr. Der Auslandsanteil wuchs dabei von 27 Prozent in 2007 auf 40 Prozent im Jahr 2008. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 52 Prozent auf 33,8 Mio. Euro. Nach Steuern kletterte das vorläufige Konzernergebnis um 63 Prozent von 14,5 Mio. auf 23,7 Mio. Euro. Am 1. Januar 2009 lag der Auftragsbestand bei 112 Mio. Euro (Vorjahr: 109 Mio. Euro). Der um unfertige Leistungen bereinigte Auftragsbestand stieg deutlich von 42 Mio. auf 107 Mio. Euro. Für das Geschäftsjahr 2009 wird ein Umsatz von rund 520 Mio. Euro sowie ein EBIT von rund 31 Mio. Euro erwartet.Windturbine für Einsatz in Städten entwickelt
Schlauchartiges Konzept ermöglicht platzsparende Energiegewinnung. Der US-Techniker Shridhar Condoor hat ein neuartiges Windrad-Konzept entwickelt, das es ermöglicht, diese Form der Energiegewinnung auch in städtischen Räumen zu nutzen. Das neue Design lässt sich selbst dann umsetzen, wenn wenig Platz für die Aufstellung zur Verfügung steht. Bei der Entwicklung handelt es sich um eine zylinderförmige Apparatur, die im Inneren hohl ist. Diese schlauchförmige Konstruktion erlaubt es, dass die Windturbine prinzipiell an allen Objekten montiert werden kann, deren Durchmesser jenen der Turbine nicht überschreitet, berichtet das Wissenschaftsmagazin NewScientist. Das könnte beispielsweise ein Rauchfang, ein Mobilfunkmast, eine Rohrleitung oder ein Baumstamm sein.
Vor allem im urbanen Gebiet gestaltet sich die Aufstellung von klassischen Windrädern schwierig. Als problematisch erweist sich zumeist der große Platzbedarf, der für derartige Anlagen nötig ist, da sich die Rotoren je nach aktueller Windrichtung ausrichten müssen. Eine Alternative ist der Einsatz von Rotoren mit Vertikal-Flügeln, wie sie beispielsweise vom schwedischen Unternehmen Vertical Wind hergestellt werden. Für diese Anlagen ist die Windrichtung zwar unerheblich, allerdings brauchen sie ebenfalls genügend Platz für die Rotation. Verbaut sollen diese vertikalen Windgeneratoren bei Mobilfunkmasten werden, um den Strom für den Betrieb zu liefern. Aktuell experimentiert Ericsson mit diesem Konzept.
Condoors Entwicklung hingegen muss zur Energiegewinnung nicht extra ausgerichtet werden, denn durch eine spezielle Anordnung von Windfängern auf der Außenseite der Turbine kann die für den Antrieb benötigte Luftströmung praktisch aus jeder Richtung kommen. Darüber hinaus sei es bei dem patentierten Konzept unerheblich, ob die Anlage horizontal oder vertikal installiert wird. Das System produziere sowohl bei starkem als auch bei schwachem Wind Energie durch die Umwandlung der Rotationsbewegung in einem mit der Turbine verbundenen Generator. Laut Patentantrag kann das System nicht nur mit Luft, sondern auch mit Strömungen von Flüssigkeiten angetrieben werden. Quelle: pressetext.austria 2009 Andreas List 2008Genialer Windfang, Hybrid-Kraftwerk in Brandenburg Quelle: SZ 21.04.2009
Die Energiequelle Wind ist unberechenbar. Umso größere Hoffnungen setzen Experten auf Hybrid-Kraftwerke, die Wind und Wasserstoff kombinieren. In Brandenburg entsteht die weltweit erste Anlage. Da stehen in Deutschland mit etwa 20.000 Windkraftanlagen so viele Windräder wie nirgendwo sonst in Europa, doch wenn der Wind ausbleibt, hilft das alles nichts; die Räder stehen still. In der Uckermark will man sich damit nicht länger abfinden.
An diesem Dienstag wird Bundeskanzlerin Angela Merkel im brandenburgischen Prenzlau den Grundstein zu einem sogenannten Hybrid-Kraftwerk legen. Es ist eine Weltpremiere...: Bis zum kommenden Jahr entsteht dort das erste industrielle Kraftwerk, das Windkraft und Wasserstoff kombiniert.
Die Idee dahinter klingt bestechend einfach. Geht viel Wind, erzeugen die drei Windräder des Kraftwerks viel Strom. Passiert das ausgerechnet dann, wenn die Menschen wenig Strom verbrauchen - etwa nachts -, verwenden die Betreiber die überschüssige Energie, um aus Wasser Wasserstoff zu erzeugen. Dieses so gewonnene Gas pressen sie in Tanks und lagern es dort für windstille Zeiten. Hört der Wind wieder auf, pumpen die Betreiber den Wasserstoff zusammen mit Biogas in zwei Blockheizkraftwerke. Dort werden die Gase wie in einem Motor verbrannt und treiben dabei einen Generator an, der Strom erzeugt.
So wird der überschüssige Windstrom in Form von Wasserstoff gespeichert und bei Flaute wieder abgerufen - das ist viel effizienter als die Speicherung von Strom in riesigen Akkus. Das Biogas will der Betreiber Enertrag von Maisbauern aus der Gegend beziehen. Und entsteht in windigen Zeiten einmal zu viel Wasserstoff in der 21 Millionen Euro teuren Anlage, verkauft ihn der Betreiber an Wasserstoff-Tankstellen in Brandenburg.
Es ist vorerst nur eine kleine Anlage, die in der Uckermark entsteht. Doch das Prinzip ließe sich auf alle neuen Windparks anwenden. Damit würde die Energiequelle Wind ihre Unberechenbarkeit verlieren. Die Betreiber könnten ihren Abnehmern genauere Prognosen abgeben, wann sie wie viel Strom liefern können. Das erleichtert wiederum den Energieversorgern, die Einspeisung der Windenergie in ihre Netze zu planen. Experten meinen, dass das neue Kraftwerks-Konzept dazu beitragen kann, dass Deutschland das EU-Ziel erreicht, 20 Prozent der Energieversorgung bis zum Jahr 2020 durch erneuerbare Energien zu decken.
Auch aus ökonomischer Sicht lohnt sich der Vorsprung Deutschlands bei der Windkraft: Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz mit in Deutschland hergestellten Windkraftanlagen gegenüber dem Vorjahr um fast zwölf Prozent auf 8,5 Milliarden Euro. 82 Prozent brachte allein das Export-Geschäft ein.Nordex AG bestätigt Rekordjahr 2008
Der Windturbinenhersteller meldete, dass er mit der Vorlage des endgültigen Jahresberichts für 2008 den Abschluss eines weiteren Rekordjahres bestätigt. Den Angaben zufolge hat der Konzern seinen Umsatz das vierte Jahr in Folge um über 50 Prozent gesteigert. Im Jahr 2008 lag das Plus bei 52 Prozent, so dass Nordex auf einen Umsatz von 1,14 Mrd. Euro kam. Wachstumstreiber waren die Auslandsmärkte Großbritannien, Italien und China. Bezogen auf das Absatzvolumen ist Nordex das vierte Jahr in Folge schneller gewachsen als der Markt (26 Prozent). Der Auftragsbestand erhöhte sich von 2,9 Mrd. auf 3,0 Mrd. Euro. Durch die gestiegene Profitabilität der realisierten Projekte legte das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) um 58 Prozent auf 63 Mio. Euro zu. Nach Investitionen in Höhe von 72,4 Mio. Euro betrugen die flüssigen Mittel zum Bilanzstichtag (31.12.08) rund 112 Mio. Euro. Nach Ertragsteuern von 14,5 Mio. Euro betrug der Konzernjahresüberschuss rund 50 Mio. Euro.Plambeck erzielt Ergebnissprung im ersten Quartal
Der Windparkprojektierer Plambeck Neue Energien AG meldete, dass er das erste Quartal des Geschäftsjahres 2009 erfolgreich abgeschlossen hat. Demnach stieg die Gesamtleistung von 28,4 Mio. Euro auf 88,9 Mio. Euro zum 31. März 2009. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich auf 7,2 Mio. Euro, nach 1,2 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) belief sich auf 5,3 Mio. Euro und konnte das Vorjahresergebnis von 0,6 Mio. Euro damit deutlich übertreffen. Ingesamt erreichte das Konzernergebnis rund 5,2 Mio. Euro (Vorjahr: 0,6 Mio. Euro).April 2009
Ökostromrechner: beste Tarife finden und kinderleicht wechseln
Nutzen Sie den Ökostromrechner, um die günstigsten vom Öko-Institut anerkannten Angebote zu finden. Grüner Strom ist nach unseren Recherchen bundesweit billiger als Kohle- und Atomstrom im Basistarif, den noch die Hälfte der Verbraucher bezieht. Laut Ökostromrechner sparen Privathaushalte ca 90 Euro im Jahr beim Wechsel vom 'normalen' Basistarif zu echtem, preiswertem Ökostrom, bezogen auf Durchschnittshaushalte. Achten Sie dabei unbedingt auf Qualität: Orientieren Sie sich an den Empfehlungen des Öko-Instituts oder an den Zertifikaten Grüner Strom oder OK Power, und nicht nur am Preis. Es gibt über 140 echte Ökostromangebote. Diese tragen zum Aufbau einer regenerativen, zukunftsfähigen Energiewirtschaft bei - zu mehr Sonne, Wind und Wasserkraft. Einfacher kann Klimaschutz nicht sein.
Quelle: http://www.ecoshopper.de/oekostromrechner?phpurl=oekostromrechner.phpMonaco verbannt Roten Thunfisch von allen Speisekarten
“Der WWF applaudiert Monaco dafür, dass das Fürstentum das erste Land der Welt ist, in dem kein einziger vom Aussterben bedrohter Roter Thunfisch mehr verkauft wird”, erklärt Georg Scattolin, Meeresexperte des WWF. “Der WWF fordert andere Länder auf, dem Beispiel Monaco´s zu folgen, bis diese Fischart gerettet ist und nachhaltig befischt wird.“Die Bestände des Roten Thunfisches sind extrem überfischt, die Spezies dadurch vom Aussterben bedroht. Der Rote Thunfisch wird bis zu 680 Kilo schwer und bis zu dreißig Jahre alt. Er ist der „Ferrari der Meere“ und kann bis zu 100 km/h schnell schwimmen. Überfischung, illegale Fischerei und schlechtes Fischereimanagement haben diesen außergewöhnlichen Fisch aber an den Rand der Ausrottung gebracht. Quelle: WWF Österreich 2009Solarstrom aus der Sahara
„Aufregende Möglichkeiten in der Sahara.“ Interview mit Eicke R. Weber in "bild der wissenschaft".
bild der wissenschaft: Bei der Stromerzeugung mittels solarthermischer Kraftwerke geht die Post ab. Wann machen Sie Ihre Photovoltaik-Forschung dicht, Herr Prof Weber?
EICKE WEBER: Keine Sorge, die Photovoltaik wird auch in 10 bis 20 Jahren nicht nur präsent sein, sondern sogar eine Großindustrie wie heute die Automobilindustrie tragen. Dann werden wir Sonnenstrom für 5 Cent pro Kilowattstunde und weniger herstellen können — und uns fragen, warum wir noch im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends so viele Hoffnungen auf weiße Elefanten wie die energieaufwendige Kohlenstoff-Abscheidung aus konventionellen Kraftwerken gesetzt haben.
bild der wissenschaft: Kann die Photovoltaik auch mit großen solarthermischen Kraftwerken in der Sahara konkurrieren? mehr: Quelle: Eicke R. Weber 2009 Der Autor ist Direktor des Fraunhofer- Instituts für Solare Energiesysteme in Freiburg. Erstveröffentlichung "bild der wissenschaft" Heft 03/2009"Yes, we can!“
Der berühmte Wahlspruch des amerikanischen Präsidenten Barack Obama ist auch das Leitmotiv seiner Umweltpolitik: Ziel ist es, durch den Ausbau erneuerbarer Energien wie der Solarkraft die Abhängigkeit von Öl sowie den Ausstoß klimaschädlicher Abgase zu reduzieren. Dafür hat Obama über die nächsten zehn Jahre ein 150 Millionen Dollar schweres Förderprogramm versprochen. Die PV Group, eine Initiative des internationalen Halbleiterverbands SEMI, stellt schon jetzt ein rasantes Marktwachstum fest – und prognostiziert, dass der amerikanische Solarmarkt auch in den nächsten Jahren noch deutlich wachsen wird. Insbesondere für den Ausbau von Photovoltaikanlagen zeichnet sich aufgrund der großen zur Verfügung stehenden Fläche in den USA ein riesiger Markt ab. Die dynamische Branchenentwicklung der USA in den Bereichen Photovoltaik und Solarthermie sind Thema des „Intersolar U.S. Market Pavilion“ auf der internationalen Fachmesse für Solartechnik Intersolar. Für 25./26. Mai 2009 werden neue Rekordzahlen erwartet. Die Zahl der Aussteller steigt auf rund 1.300 und die Ausstellungsfläche auf 100.000 m². Quelle: Intersolar 2009Bosch und ersol legen Grundstein für den Ausbau der Solar-Produktion
„Thüringen ist einer der bedeutendsten Standorte der Solarwirtschaft – und dazu gehört die ersol Solar Energy AG." Bei ersol in Arnstadt entstehen 1.100 neue Arbeitsplätze.
mehr: http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f635643ms147,Bosch+und+ersol+legen+Grundstein+fuer+den+Ausbau+der+Solar-Produktion+in+Arnstadt,6,a12451.htmlSpritsparende Reifen werden Pflicht
Ab 2011 sollen Autos sicherer und klimafreundlicher werden / Ein Umstieg auf die effektiveren Reifen ist schon jetzt möglich. Sie sind sicherer, leiser und schonen das Klima. Eine neue EU-Verordnung macht spritsparende Reifen schrittweise ab 2011 bei Neuwagen zur Pflicht. Ein Umstieg lohnt sich schon heute. Nach Angaben des Umweltbundesamtes lassen sich bis zu 6 Prozent Sprit und CO2 einsparen. Dies bedeutet eine Entlastung des Portemonnaies und des Klimas. Die Leichtlaufreifen, die sich vor allen Dingen durch einen geringeren Rollwiderstand auszeichnen, sind schon heute im Reifenhandel erhältlich und liegen preislich auf dem gleichen Niveau wie andere Qualitätsreifen. Es fehlen nur noch klare Kennzeichnungen. Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen 2009"Ökostrom bundesweit billiger als Standardtarif" Ergebnis einer Marktrecherche
In allen 100 größten Städten gibt es mindestens ein Ökostrom-Produkt, das für einen Durchschnittshaushalt preiswerter ist als der jeweilige lokale Grundversorgungstarif, den ungefähr die Hälfte aller Stromkunden bezieht (Stand 1.4.09). Ökostrom – nach den strengen Kriterien des Öko-Instituts - ist durchschnittlich 86 Euro günstiger als der Standardtarif. Während ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von rund 3074 kWh im Bundesdurchschnitt dafür 652 Euro zahlt, müssen die Stromkunden in der Grundversorgung für Kohle- und Atomstrom 738 Euro berappen. Je größer der Haushalt, desto bedeutender die Einsparungen: im Mittel kann ein Vier-Personen-Haushalt, beispielsweise in Hildesheim, 142 Euro sparen.
Wechselwillige Verbraucher können einen Stromtarifrechner im Internet - z.B. bei EcoShopper.de - nutzen und die EcoTopTen-Liste des Öko-Instituts hinzuziehen. Die Studie ist auf Anfrage erhältlich bei hagemann@ecoshopper.de , Tel 030 76008641. Quelle: Verbraucherportal EcoShopper 2009Solar-Fabrik AG eröffnet hochmoderne Produktion in Freiburg
Am 20.3.2009 eröffnete die Solar-Fabrik AG eine neue Produktionsstätte zur Fertigung von Solarstrom-Modulen in Freiburg. Die neue Halle bietet mit 15.000 m2 genügend Raum für einen Ausbau auf bis zu 200 MW Kapazität. In der ersten Ausbaustufe wurden 60 MW realisiert (auf jetzt insgesamt 130 MW) und garantiert weiter steigende Qualität. „Bereits zum Jahresbeginn 2009 war nahezu die gesamte Produktionsmenge des Jahres verkauft“, erläutert Günter Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Solar-Fabrik AG. Quelle: Solar-Fabrik AG Freiburg 2009März 2009
Change als Chance
Nahezu stündlich treffen neue Meldungen zu Klimawandel und Erneuerbare Energien ein. Nur die meisten sind nicht Katastrophenmeldungen, sondern inmitten der Finanz-/Wirtschaftskrise positive Nachrichten, Erfolgsmeldungen und das, worauf derzeit so viele hoffen: Konjunkturimpulse! In diesem Sektor ist eine beispiellose Dynamik entstanden. In Erneuerbare Energien zu investieren wird weltweit als Chance begriffen, um neue Investitionen anzustoßen und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern, die einen erheblichen Beitrag am Desaster geleistet haben. Lesenswerter Bericht von Michael Meinel:
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f635363ms141,Change+als+Chance,95,a12087.htmlElektroautos- welche Förderungen und Vergünstigungen gibt es?
Frankreichs ElektroautofahrerInnen werden beim Kauf mit einer Prämie von 3200 Euro unterstützt- ein Vorbild für weitere Länder. Oekonews.at hat sich umgehört- gibt es steuerliche oder sonstige Vorteile, wenn man ein Elektroauto kauft? http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f635365ms141,Elektroautos-+welche+Foerderungen+und+Verguenstigungen+gibt+es,16,a12093.htmlEUROSOLAR zur „Roadmap Energiepolitik 2020“
Der Stromversorgungsanteil aus Erneuerbaren Energien kann bis 2020 weit über 30 Prozent hinausgehen. Seit 2000, dem Jahr des Inkrafttretens des EEG, ist der Anteil Erneuerbarer Energien in der deutschen Stromversorgung von 4 auf 16 Prozent angewachsen – also um 12 Prozent in nur acht Jahren. Allein in den Jahren 2007/2008 stieg der Anteil um 5 Prozent. Schon die Fortsetzung dieses Ausbautempos innerhalb der nächsten zwölf Jahre würde einen Stromversorgungsanteil Erneuerbarer Energien auf über 40 Prozent ergeben. Selbst dieses Ausbautempo lässt sich noch weiter beschleunigen, wenn willkürliche Genehmigungsverweigerungen bei Standorten politisch beseitigt würden. Quelle: EUROSOLAR 2009Strom aus Stroh
Forscher haben erstmals eine Biogasanlage entwickelt, die statt mit Lebensmittel-Rohstoffen nur mit Reststoffen betrieben wird. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS in Dresden haben mit mehreren kleinen und mittelständischen Unternehmen erstmals eine Biogasanlage entwickelt, die gänzlich ohne lebensmitteltaugliche Rohstoffe auskommt. „In unserer Pilotanlage verwenden wir ausschließlich Reststoffe aus der Landwirtschaft, etwa Maisstroh, also die Maispflanze ohne Kolben. Wir erzeugen damit 30 Prozent mehr Biogas als in herkömmlichen Anlagen“, sagt Dr. Michael Stelter, Abteilungsleiter am IKTS. Bisher können Biogasanlagen nur einen gewissen Anteil an Reststoffen verarbeiten, da sich diese meist schlechter in Biogas umwandeln lassen als etwa reines Getreide oder Mais.
Ein weiterer Vorteil: Die Verweilzeit der sauer eingelagerten Reststoffe, der Silage, in der Anlage kann um 50 bis 70 Prozent reduziert werden. Üblicherweise gärt die Biomasse 80 Tage im Fermenter, wobei Biogas entsteht. Durch eine geeignete Vorbehandlung dauert dies in der neuen Anlage nur noch etwa 30 Tage. „Maisstroh enthält Zellulose, die nicht direkt vergoren werden kann. In unserer Anlage spalten Enzyme die Zellulose auf, bevor die Silage gärt“, erklärt Stelter.
Auch die Verstromung des Biogases haben die Forscher optimiert. Sie lenken das Gas in eine Hochtemperaturbrennstoffzelle, die einen elektrischen Wirkungsgrad von 40 bis 55 Prozent hat. Zum Vergleich: Der Gasmotor, den man hier üblicherweise einsetzt, erreicht nur einen Wirkungsgrad von durchschnittlich 38 Prozent. Die Brennstoffzelle arbeitet bei 850 Grad Celsius, die Wärme eignet sich zum Heizen oder lässt sich ins Nahwärmenetz einspeisen. Rechnet man den elektrischen und thermischen Wirkungsgrad zusammen, hat die Brennstoffzelle einen Gesamtwirkungsgrad von bis zu 85 Prozent. Auf der Hannover-Messe vom 20. bis 24. April stellen die Forscher das Konzept der Anlage vor (Halle 13, Stand E20). Quelle: Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS 2009Größtes Wellenkraftwerk der Welt
Die schottische Regierung hat grünes Licht für das "Siadar Wave Energy Project" (SWEP) auf der schottischen Hebrideninsel Lewis gegeben. Das Wellenkraftwerk wird auf der Technologie der oszillierenden Wassersäule basieren, die in der Testanlage auf Islay (Schottland) schon seit Jahren Strom ins örtliche Netz einspeist.
Die Kraft von Meereswellen ist gewaltig. Auf jeden Meter Steilküste wirken durchschnittlich 15-30 kW Leistung ein. Diese Energie zu nutzen haben sich die Ingenieure von Wavegen, einer Voith Siemens Hydro-Tochter, zur Aufgabe gemacht. Gemeinsam mit dem britischen Energieversorger npower renewables, ein Unternhemen der grünen RWE-Tochter RWE Innogy wird das SWEP-Projekt nun offensichtlich in die Bauphase gebracht.
Die Beton-Wellenstation wird in der 18 Monate dauernden Bauphase 300 Meter vor der Küste von Siadar Bay errichtet. Baubeginn soll in 2010 sein. Das dammähnliche Gebilde wird aus 9-10 jeweils etwa 3.000 Tonnen schweren und 25 Meter langen Kammern bestehen. Pro Kammer werden vier Turbinen mit jeweils 1 kW Leistung installiert. Insgesamt werden zukünftig also 36-40 Turbinen die erhofften 3,6-4,0 MW Strom produzieren. Genug Energie, um den Stromverbrauch von etwa 1.500 Haushalten umweltfreundlich zu decken. Eine einzige Windenergieanlage der neuesten Generation schafft das an einem guten Offshore-Standort allerdings auch. Bericht über die Wavegen Pilotanlage in youtube: hier, Quelle: Strom-Prinz.de 2009Roth & Rau gewinnt Großauftrag
Das Solartechnikunternehmen Roth & Rau AG hat einen Großauftrag über die Lieferung zweier Turnkey-Produktionslinien im Wert von 26,0 Mio. Euro erhalten. Wie der Konzern am Montag erklärte, sollen die Linien, die über eine Produktionskapazität von je 60 MWp verfügen, ab Juni 2009 (Linie 1) bzw. November 2009 (Linie 2) an den koreanischen Solarzellenhersteller Millinet Solar geliefert werden. Dieses Projekt wird Roth & Rau erstmals mit ihrem neuen Kooperationspartner, der Manz Automation AG, abwickeln. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 erreichte Roth & Rau einen Auftragseingang von 269,2 Mio. Euro, das ist ein Plus von 10,1 Prozent gegenüber 2007. Jedoch geht das Unternehmen davon aus, dass sich die Auftragslage im ersten Halbjahr 2009 eher verhalten entwickeln wird, da einige Solarzellenhersteller ihre Investitionsvorhaben verschieben werden. Mit einer Erholung rechnet Roth & Rau frühestens im zweiten Halbjahr 2009.Nordex: 2008 überdurchschnittlich gewachsen
Der Windanlagenspezialist Nordex AG konnte im abgelaufenen Jahr erneut schneller wachsen als der Gesamtmarkt. Wie der Konzern am Dienstag erklärte, stieg die neu installierte Leistung im Vorjahresvergleich um rund 60 Prozent auf 1.075 Megawatt. Der weltweite Absatz im Windenergieanlagenmarkt erhöhte sich laut GWEC (Global Wind Energy Council) dagegen um 37 Prozent auf 27.539 Megawatt. Besonders gut habe Nordex dabei in den neuen Volumenmärkten Italien, Frankreich und Großbritannien abgeschnitten, teilte der Konzern weiter mit. Hier erreichte der Hersteller eigenen Angaben zufolge hohe zweistellige Marktanteile. In Europa, der wichtigsten Absatzregion für Windenergietechnik, konnte Nordex seine Position weiter ausbauen und erreichte im Jahr 2008 einen Anteil von rund 10 Prozent, gegenüber zuvor 7 Prozent.Windkraft ist die effizienteste und umweltfreundlichste Form der Energieerzeugung
Das behauptet Mark Jacobson, Zivil- und Umweltingenieur an der Stanford University, der eine Liste der sieben besten Energieformen erstellte. Er berechnete dafür, wie sich jede einzelne Technologie als ausschließliche Energiequelle für den Elektrobetrieb aller Kraftfahrzeuge der USA auswirken würde. Dabei berücksichtigte er, wie verfügbar und ausfallsicher die Technologien sind, ihre benötigte Landfläche, die Beeinträchtigungen der Umwelt durch Treibhausgase und andere Verschmutzungen sowie daraus entstehende Gesundheitsrisiken für den Menschen. Die Liste, die im Journal Energy and Environmental Science veröffentlicht wurde, reiht die Windkraft vor Solaranlagen, Geothermik, Gezeitenkraft, Solarpanels, Wellenenergie und Wasserkraft.
Biomasse, Kohlekraft und Kernspaltung stehen nicht auf Jacobsons Liste. "Die besten Alternativenergien sind nicht die derzeit am meisten diskutierten", so der Stanford-Forscher unter Berufung auf seine Berechnungen. "Auf Ethanol basierte Biotreibstoffe schaden der Gesundheit von Mensch und Tier, der Wasserversorgung und der Landfläche mehr als herkömmliche fossile Brennstoffe." Getreide für Biomasse benötige zur Erreichung derselben Energiemenge eine 30-fach größere Fläche als Windkraftanlagen und erzeuge mehr Treibhausgase. Atomstrom verursache hingegen eine 25 mal höhere Kohlenstoff- und Luftverschmutzung als die Windkraft, die Hälfte davon allein während der Kraftwerksplanung und der Bauzeit, in der man auf fossile Brennstoffe angewiesen sei. Kritik findet auch die oft als "saubere Kohle" bezeichnete Kohleverbrennung mit anschließender Filterung und unterirdischer Speicherung des CO2-Ausstoßes. Bau und Betrieb ausreichender sauberer Kohlekraftwerke setzten 110 mal mehr Kohlenstoff frei als Windkraftwerke, rechnet Jacobson vor.
Martin Kaltschmitt vom Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft der Technischen Universität Hamburg-Harburg betont gegenüber pressetext, dass die Reihung der Energieformen länderspezifisch sei. "Die jeweils beste Energieform hängt u. a. von den natürlichen Gegebenheiten eines Landes, von der Struktur des Energiesystems und auch von der administrativen Rahmensetzung ab. In Österreich sind etwa Wasserkraftwerke vielversprechender als Windkraftanlagen." Kaltschmitts Berechnungen für Deutschland sehen die Windenergie vor Wasserkraft, Erdwärme und Photovoltaik als ökonomisch rentabelste Lösungen, dieselben Energieformen verursachten auch den niedrigsten CO2-Ausstoß. Jacobsons Grundhaltung zur Biomasse kann Kaltschmitt nicht nachvollziehen. "Die Verwendung von Restholz, Stroh und Gülle sowie organischen Abfällen ist durchaus zu befürworten und aus ökonomischer und ökologischer Sicht sehr vielversprechend", betont der Hamburger Bioenergie-Experte.
Den Umstieg auf erneuerbare Energieformen sieht Jacobson als optimale politische Maßnahme zur Überwindung der aktuellen Wirtschaftsflaute. "Indem man Arbeitsplätze in der Errichtung von Windturbinen, Solaranlagen, geothermischen Anlagen sowie von Elektrofahrzeugen und Stromleitungen schafft, reduziert man auch die Kosten für Gesundheit, Ernteschäden und negative Klimafolgen." Der US-Forscher schlägt dazu die Konzentration auf die Weiterentwicklung der Technologien mit dem höchsten Nutzen vor. Von diesem Vorhaben rät sein Leipziger Fachkollege jedoch ab. "Wir brauchen im Bereich der alternativen Energien eine Diversifizierung, um verschiedenen Energieformen die Chance der Weiterentwicklung zu geben", so Kaltschmitt abschließend. Quelle: pressetext.deutschland 2009 Johannes Pernsteiner 2009SolarWorld steigert Umsatz und Ergebnis
Der Solartechnikkonzern SolarWorld AG gab bekannt, dass er im Geschäftsjahr 2008 das nationale wie internationale Solargeschäft nachhaltig ausgebaut hat. Den Angaben zufolge legte der Konzernumsatz vor dem Hintergrund kräftiger Nachfrage gegenüber dem Vorjahr prognosegenau um über 30 Prozent auf 900 Mio. Euro zu. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs ebenfalls um über 30 Prozent auf 260 Mio. Euro und reflektiert das Wachstum des Konzerns entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der Jahresüberschuss erhöhte sich um 33 Prozent auf 150 Mio. Euro. Bereinigt um Sondereffekte steigerte der Konzern das EBIT um 49 Prozent auf 254 Mio. Euro und das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten um 39 Prozent auf 132 Mio. Euro. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, übertraf der Januar-Umsatz 2009 trotz der montageunfreundlichen Temperaturen den des Vorjahreszeitraums und deutet auf eine weiterhin intakte Investitionsbereitschaft in die Solarstromtechnik hin.Februar 2009
Solarwärme-Markt boomt: Rasantes Wachstum weltweit
In vielen Ländern entdecken Unternehmen aus anderen Branchen nach der Fotovoltaik nun auch die Sonnenwärme als interessanten Markt und steigen in die Fertigung von Kollektoren ein: der Leuchtstoffröhrenanbieter Narva in Deutschland, der Stahltürenhersteller Hucu in Spanien und der Transformator-Hersteller Power Partners aus den USA sind nur einige Beispiele. Quelle und mehr Info: SONNE, WIND & WÄRME 2008Auftrieb für Windenergie
Klimawandel und Rohstoffknappheit verschaffen dem globalen Markt für Windenergie-Anlagen langfristig Auftrieb. Davon ist das Deutsche Windenergie-Institut (Dewi) überzeugt. Einer aktuellen Studie zufolge könnte sich das Volumen der jährlich neu installierten Kapazitäten bis zum Jahr 2017 verfünffachen: von aktuell 20.000 auf 107.000 Megawatt (Mw).
Das würde für die Hersteller der Anlagen dann 2017 ein Umsatzvolumen von über 100 Milliarden Euro bedeuten. „Das in der Studie dargestellte Marktwachstum von weltweit rund 20 Prozent pro Jahr ist eine große Chance für Wirtschaft, Arbeitsmärkte und Klimaschutz", kommentiert Steve Sawyer vom Windenergieverband GWEC.Eine Million Elektro-Autos bis 2020 sind machbar in Deutschland
„Deutschland darf die Chance, der Leitmarkt für Elektromobilität zu werden, nicht verschlafen“, stellte Staatssekretär Ulrich Kasparick fest (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung). Elektromobilität, in dem von der Bundesregierung gesetzten Zielrahmen von einer Millionen Elektro-Autos bis 2020, ist darstellbar. Das ist das Fazit der EUROFORUM-Konferenz "Elektromobilität" in Berlin. Im Rahmen des gerade beschlossenen zweiten Konjunkturpakets habe die Bundesregierung 500 Mio. Euro zur Förderung der Elektromobilität bereitgestellt. Auch die geplante Umstellung auf eine CO2-basierte Kfz-Steuer werde ihren Teil zum Erfolg der Elektromobilität beitragen. Für die Energiewirtschaft seien das Netzmanagement sowie die Gewährleistung der Einspeisung von erneuerbaren Energien die große Herausforderung, so Kasparick. Quelle: na.presseportal 2009Produktion von Wasserstoff aus Sonnenlicht und Kunststoff
Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam-Golm haben jetzt einen Weg gefunden, auf dem sich Wasserstoff einfach und kostengünstig herstellen lässt. Sie gewinnen den Energieträger aus Wasser, indem sie es mit Sonnenlicht bestrahlen und dabei Kohlenstoffnitrid als preiswerten Photokatalysator einsetzen. Bislang waren für solche Reaktion immer anorganische Halbleiter in Kombination mit teuren Edelmetallen wie Platin nötig. Dies berichtete die Fachzeitschrift Nature Materials.
Wasserstoff wird als der Energieträger der Zukunft angesehen, da in Wasserstoff etwa dreimal soviel Energie wie in Erdöl enthalten ist. Zudem entstehen keine Schadstoffe, sondern ausschließlich Wasser, wenn man z. B. in Brennstoffzellen Energie aus ihm gewinnt.
Jetzt ist endlich ein Weg gefunden, Wasserstoff mit der regenerativen Energiequelle Sonnenlicht zu produzieren. Quelle: IWR 2009 Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung 2009Bau von Solarkraftwerken in der Sahara als Energie-Alternative denkbar
Angesichts der Lieferausfälle bei Erdgas aus Russland wird die Nutzung der Sonnenenergie interessanter. Die Bundesregierung hält den Bau von Solarkraftwerken in der Wüste Sahara langfristig für eine Alternative zur verstärkten Nutzung des Erdgases. Das Risiko von Lieferausfällen werde verringert, und auch ökologisch sei die Maßnahme sinnvoll, so die Regierung am Mittwoch im Wirtschaftsausschuss.
SPD-Fraktion und Linksfraktion hatten auf Überlegungen hingewiesen, in der Wüste Sahara in Nordafrika Solarkraftwerke zu bauen. Dies könne der Industrie große Aufträge bringen. Nach Angaben der Regierung gibt es Überlegungen in Deutschland, Frankreich und Ägypten, in der Sahara in größerem Umfang Solarkraftwerke zu bauen und den Strom nach Europa zu liefern.
Derzeit beziehe Deutschland 35 Prozent seines Gases aus Russland, 27 Prozent aus Norwegen, 18 Prozent aus den Niederlanden und 15 Prozent aus eigener Produktion. Mit 20 Milliarden Kubikmetern habe die Bundesrepublik zudem die größten Speicher in der EU. Das entspreche fast einem Viertel des deutschen Jahresverbrauchs. Quelle: Deutscher Bundestag 2009IRENA: Meilenstein für zukunftsfähige Energieversorgung
Mit der Unterzeichnung des Gründungsvertrages wurde die Internationale Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) in Bonn aus der Taufe gehoben. Der Klimawandel und die immer knapper werdenden fossilen Ressourcen erfordern eine grundlegende Umstrukturierung unserer Energiesysteme. An der Konferenz nehmen mehr als 100 Regierungsdelegationen aus aller Welt teil. Bundesumweltminister Gabriel: „Viele Staaten haben die Chancen der erneuerbaren Energien für Klimaschutz, Versorgungssicherheit sowie wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung erkannt. Mit IRENA bekommen die erneuerbaren Energien international eine vernehmbare Stimme und einen politischen Push. Sie wird das internationale Sprachrohr für erneuerbare Energien sein.“ Gernot Erler, Staatsminister im Auswärtigen Amt: „Energie- und Klimapolitik sind heute fester Bestandteil unserer Außen- und Sicherheitspolitik. Mit IRENA wollen wir zum weltweiten Durchbruch erneuerbarer Energien beitragen und globale Rivalitäten um fossile Energien und Versorgungsquellen mindern. Der Ausbau erneuerbarer Energien bietet daneben weltweit Chancen für die Wirtschaft: Gerade Deutschland ist mit seiner herausragenden Umwelttechnologie gut positioniert.“ Die Initiative der Bundesregierung zur Gründung von IRENA wurde von Spanien und Dänemark von Anfang an aktiv unterstützt. IRENA ist die erste internationale Organisation, die sich ausschließlich auf erneuerbare Energien konzentriert. Schwerpunkt der Arbeit wird die Beratung ihrer Mitgliedsstaaten dabei sein, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, Kompetenzen aufzubauen sowie Finanzierung und Technologie- und Wissenstransfer für erneuerbare Energien zu verbessern. Quelle: Bundesumweltministerium 2009Millionen Elektroautos EU-weit als Energiespeicher
KIT-Forscher beteiligen sich am bundesweiten Großprojekt „Flottenversuch Elektromobilität“. Das Bundesumweltministerium mit Volkswagen und EON als Initiatoren führen das Projekt gemeinsam mit Partnern aus Industrie, Universitäten und weiteren Forschungseinrichtungen durch. Ziel ist es, innovative Elektrofahrzeuge zu entwickeln und zu erproben sowie die Folgen dieser Technologie auf das Energiesystem zu untersuchen.
Beim Flottenversuch Elektromobilität richten die Karlsruher Forscher den Fokus vor allem auf die langfristigen Auswirkungen der Elektromobilität auf den Kraftwerkspark, die Übertragungsnetze und das Energieversorgungssystem in Deutschland und Europa. „Vor allem wollen wir untersuchen, inwieweit die Elektromobilität in den nächsten drei Jahrzehnten in Deutschland eine Möglichkeit zur Energiespeicherung darstellen könnte“, so Dr. Dominik Möst (Lehrstuhl für Energiewirtschaft am Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion des KIT). „Entwicklungen, wie die Vehicle to Grid (V2G)-Technologie könnten die Übertragungsnetze entlasten und Produktionsspitzen abfangen.“ Bei der V2G-Technologie gehen „Fahrzeuge ans Netz“. Darunter versteht man ein Konzept zur Speicherung von elektrischem Strom aus dem öffentlichen Stromnetz in Elektro- und Hybridautos. Diese Fahrzeuge könnten somit in Zeiten großer Netzleistung Strom aus dem Netz entnehmen. In einem zweiten Schritt könnten sie Strom auch wieder ins Netz einspeisen. „Dabei gehen wir vor allem der Frage nach, in welchem Umfang Elektromobilität einen Beitrag zur besseren Integration von erneuerbaren Energien aus schwankenden Energiequellen wie Wind und Sonne ins Energiesystem leisten kann“, betont Möst. Bei den erneuerbaren Energien stehen Wind- und Sonnenenergie im Gegensatz zur Geothermie oder Biomasse nicht gleichmäßig zur Verfügung. Dies führt dazu, dass zu bestimmten Zeiten ein Überangebot an Strom im Netz ist. „Durch die Aufnahme des Überangebotes zu Spitzenproduktionszeiten wäre es möglich, das Übertragungsnetz deutlich zu entlasten und diese Energie zu nutzen“, so Möst. Quelle: Karlsruher Institut für Technologie (KIT) 2009ThinkSolar hat eine der größten Flachdachanlagen zur solaren Stromerzeugung gebaut
Die Tochter der Freiburger SolarMarkt AG errichtete die schlüsselfertige Anlage mit einer Leistung von 650 kWp mit Modulen von Schott Solar auf dem über 20.000 m² großen Dach der Lithographix Inc. in Kalifornien. Seit 18.12.08 speist die Anlage ins öffentliche Stromnetz ein. Mit dem erzeugten Strom aus der Sonne können jährlich 390 amerikanische Haushalte versorgt werden. Elmar Niewerth, CEO der ThinkSolar freut sich: „Immer mehr Unternehmen interessieren sich in den USA für nachhaltiges Wirtschaften, regenerative Energien und ihren CO2-Fußabdruck. Die geplanten Förderprogramme der Ära Barack Obama werden den ‚grünen‘ Trend noch verstärken.“ Auch der Ertrag von Photovoltaikanlagen ist in Kalifornien mit jährlicher Sonneneinstrahlung von 2200 Kilowattstunden pro Quadratmeter besonders hoch. In Mitteleuropa können nur durchschnittlich etwa 1100 kWh/m² genutzt werden. Quelle: SolarMarkt AG 2009In Masdar City (Quellenstadt) soll es weder Müll noch Autos geben
In den Emiraten der arabischen Halbinsel wurde schon immer in großen Dimensionen geplant und gehandelt. Insbesondere Dubai setzt mit seinen gigantischen Wolkenkratzern, Inseln und Luxushotels Jahr für Jahr neue Maßstäbe. Doch während in Dubai die Energiebilanz der Bauvorhaben noch eine Nebensache ist, steht sie im benachbarten Abu Dhabi im Mittelpunkt eines ehrgeizigen Projektes. Und auch hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Insgesamt 15 Milliarden US-Dollar wird die Abu Dhabi Future Energy Company (ADFEC) in den kommenden Jahren investieren, um in der Nähe des Flughafens eine neue Stadt errichten zu lassen: Masdar City.
Kein C02, kein Müll, keine Autos. Masdar bedeutet auf Arabisch Quelle und genau diese Funktion soll die Ökostadt in mehrfacher Hinsicht übernehmen. Nach den Worten von Sultan Ahmed Al Jaber, dem Leiter des Projektes, soll Masdar die wirtschaftliche Diversifikation des Emirats vorantreiben, Abu Dhabis Position auf dem Energiemarkt stärken, das Land von einem Technologie-Importeur zu einem Technologie-Entwickler machen und einen sinnvollen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft leisten. Kurz gesagt: Masdar City soll zu einem "Silicon Valley" für alternative Energien werden.
Auf einer Fläche von sechs Quadratkilometern entsteht eine Stadt für 50.000 Menschen und 1.500 Hightech-Unternehmen, deren Energiebedarf durch Sonne und Wind gedeckt wird, die keine Emissionen von Treibhausgasen verursacht, die mit Trinkwasser aus entsalztem Meerwasser versorgt wird, deren Abfälle vollständig dem Recycling zugeführt werden und in der es keine Autos gibt.
In Zusammenarbeit mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) wird das Masdar Institute of Science and Technology (MIST) gegründet, das sich auf die Erforschung und Entwicklung Erneuerbarer Energien konzentrieren soll. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Photovoltaik, Entsalzung von Meerwasser sowie Speichertechniken für Treibhausgase.
Energiekrise am Golf. Das große Ziel ist es, die Petro-Dollars zu nutzen, um Abu Dhabi zu einem „global leader" in den Bereichen saubere Energien und nachhaltige Entwicklung zu machen, so sagt es jedenfalls der Chairman Scheich Ahmed Ali AI Sayegh. Daneben hat das Projekt auch einen ganz profanen Hintergrund: Die Vereinigten Arabischen Emirate leiden unter akutem Strommangel. Wie die Financial Times Deutschland berichtete, produzieren die staatlichen Gaskraftwerke nicht mehr genügend Elektrizität, um alle neuen Inseln, Industrieparks, Skihallen und Klimaanlagen zu versorgen. Mit der Folge, dass Bauprojekte tagelang stillliegen und zunehmend Erdöl verfeuert werden muss, was zu Mindereinnahmen von 100 Mio. US-Dollar pro Tag führt.
Eines können sich die Herrscher von Abu Dhabi nach ihren großen Worten mit Sicherheit nicht leisten - ein Scheitern des Projektes Masdar City. Die Eröffnung der Universität ist für September 2009 geplant.Januar 2009
Toshiba entwickelt neue Speicherchip-Technologie
Die Toshiba Corp., der zweitgrößte Elektronikkonzern und Chip-Hersteller in Japan, hat einem Pressebericht zufolge eine Technologie entwickelt, mit der sich die Kapazität von Flash-Speicherchips auf 200 Gigabyte (GB) pro Quadratzentimeter versechsfachen lässt. Dazu habe der Konzern unter anderem neue Materialien entwickelt. Wie der "Nikkei" am Donnerstag berichtet, will der Konzern die Technologie, die Festplattenlaufwerke in Personal Computern ersetzen könnte, innerhalb von sechs Jahren praktisch einsetzen. Der zurzeit fortschrittlichste Flash-Speicherchip biete eine Kapazität von 32 GB pro Quadratzentimeter.SolarWorld eröffnet Modulfabrik in Südkorea
Die SolarWorld AG hat gemeinsam mit ihrem koreanischen Joint Venture-Partner SolarPark Engineering Co. Ltd. ihre erste Fertigung von Solarstrommodulen in Asien in Betrieb genommen. Wie der Solartechnikkonzern erklärte, verfügt die Modulfabrik über eine Kapazität von 150 Megawatt und kann am Standort auf ein Gigawatt erweitert werden. Das Unternehmen erwartet ein starkes Marktwachstum für Solarstromtechnologie in Asien.aleo solar übertrifft geplanten Jahresumsatz
Wie der Solarmodulhersteller aleo solar AG mitteilte, kann er für das laufende Geschäftsjahr melden, dass das Umsatzziel von 330 Mio. Euro überschritten wurde. Der angestrebte Auslandsanteil in Höhe von 40 Prozent des Gesamtumsatzes werde übertroffen. Der Umsatz sei verbunden mit einer soliden EBITMarge. "Das Geschäft verläuft bis zum Jahresende auf hohem Niveau. Für 2009 lässt sich bereits eine Kontinuität im Geschäft erkennen, obwohl die höhere Degression der Einspeisevergütung zum Jahreswechsel in Deutschland eine Herausforderung für alle Marktteilnehmer ist. Aber die neuerlichen, deutlichen Strompreiserhöhungen der Energieversorgungsunternehmen (EVU) werden dazu beitragen, dass die so genannte "Netzparität" (selbst erzeugter Strom ist nicht teurer oder günstiger als vom EVU gekaufter Strom) in unserem Heimatmarkt noch schneller erreicht wird", so das Vorstandsmitglied Heiner Willers.Presse: Q-Cells bestätigt Prognosen
Der Vorstandschef des Solartechnikkonzerns Q-Cells SE (WKN 555866), Anton Milner, hat in einem Zeitungsinterview trotz der internationalen Finanzkrise die Prognosen für das Gesamtjahr 2009 bestätigt. Gegenüber der "Financial Times Deutschland" erklärte der Vorstandschef des im TecDAX notierten Konzerns, dass der Umsatz von Q-Cells um fast 70 Prozent auf 2,25 Mrd. Euro bei einer EBIT-Marge von 20 Prozent steigen solle. Die Produktion solle von 600 auf mehr als 1.000 Megawatt Spitzenleistung gesteigert werden. Die Q-Cells-Aktie brach am Montag um 18 Prozent ein, nachdem die "Berliner Zeitung" Milner mit dem Satz zitiert hatte, er rechne wegen der Finanzkrise mit einem schwächeren Branchenwachstum. Hiervon betroffen sei aber nur die Konkurrenz, präzisierte der Q-Cells-Chef gegenüber der "FTD". So liege in China zurzeit der Bau von Solarfabriken mit einer Kapazität von 2500 Megawatt pro Jahr mangels Liquidität auf Eis. Die Konzernfinanzierung hingegen sei Milner zufolge schon jetzt fürs komplette Jahr 2009 unter Dach und Fach, hieß es.Eigentümer neuer Gebäude müssen Erneuerbare Energien nutzen
Hausbesitzer müssen in Neubauten zukünftig einen Teil der Wärme aus erneuerbaren Energien gewinnen. Dazu zählen unter anderem Solarthermieanlagen, Biomasseheizungen oder Wärmepumpen. Alternativ können Hauseigentümer auch Maßnahmen ergreifen, die zu einer deutlichen Verbesserung der Energieeffizienz ihres Gebäudes führen. Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung in Deutschland von derzeit 6,6 Prozent auf 14 Prozent steigen. Das Gesetz gilt für Wohn- und Nichtwohngebäude, die vom 1. Januar 2009 an neu errichtet werden. Maßgeblich ist das Datum des Einreichens des Bauantrags. Quelle: Deutsche Energie-Agentur 2008"Grüne Mauer" aus Bäumen soll die Wüste aufhalten
Ein 7000 Kilometer langer und fünf Kilometer breiter Baumstreifen von Dakar im Westen nach Djbouti im Osten soll der weiteren Ausbreitung der Sahara Einhalt gebieten. Sie soll durch die Länder Senegal, Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Niger, Nigeria, Tschad, Sudan, Erithrea, Äthiopien bis nach Djibouti führen. Das Projekt soll aber nicht nur die Wüste, sondern auch die Armut bekämpfen.
Vier von fünf Setzlingen werden Senegalakazien (Acacia senegal) sein, aus deren Saft der Lebensmittelzusatz Gummi arabicum gewonnen wird. Die Früchte der Wüstendattel (Balanites aegyptiaca) kann man essen, das Öl der Purgiernuss (Jatropha curcas) wird zu Biodiesel verarbeitet. Diese Pflanzen wachsen auf sandigen Böden und brauchen wenig Wasser. Quelle: 3sat 2008Grünes Wirtschaftswunder kann weitergehen
Bis zum Jahr 2020 können mit einer konsequenten Energiepolitik 650.000 neue zukunftsfeste Arbeitsplätze durch Investition in Gebäudesanierung und erneuerbare Energien geschaffen werden. Diese Rechnung haben die arbeitsmarktpolitische Sprecherin Brigitte Pothmer und ihr Abgeordnetenkollege Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag vorgelegt. In ihrem Konzept zeigen sie auf, welche Beschäftigungseffekte das von den Grünen als „Energie 2.0“ beschlossene Maßnahmenpaket entfalten könnte. Danach soll die Strom-, Wärme- und Kraftstofferzeugung aus Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie und Wasserkraft bis zum Jahr 2020 um 173 Prozent ansteigen. Allein dadurch entstehen nahezu 420.000 neue Arbeitsplätze. Zusätzlich würde eine Steigerung der Gebäudesanierungsquote auf zwei Prozent einen gewaltigen Investitionsschub auslösen und so rund 230.000 Arbeitsplätze schaffen. Die notwendigen Innovationen werden durch einen Mix aus gesetzlichen Mindeststandards, Privilegien für ökologische Investitionen und staatlicher Förderung erreicht.Solarwärme-Markt boomt: Rasantes Wachstum weltweit
Hersteller von Sonnenkollektoren in aller Welt bauen ihre Produktionsanlagen rasant aus. Das Investitionsklima für erneuerbare Energien ist gut, die Nachfrage nach solar erzeugter Wärme steigt – und nirgendwo bauen die Hersteller von Sonnenkollektoren ihre Produktionsstätten stärker aus als in Deutschland. Die Fachzeitschrift SONNE WIND & WÄRME hat Produktionszahlen, Prognosen und Markteinschätzungen von über 200 Herstellern von Sonnenkollektoren aus 41 Ländern in der wohl größten bisher veröffentlichten Erhebung zusammengetragen. In Deutschland, Spanien den USA, Polen, Indien, Mexiko, Österreich und Korea rechnen die Hersteller von Flachkollektoren mit eine Wachstum von mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In den als Schlüsselmärkten bekannten Ländern – China, Brasilien und Israel – liegt das Wachstum ebenfalls im zweistelligen Bereich.
Dabei entstanden mit Abstand die meisten neuen Fabriken und damit auch viele neue Arbeitsplätze in Deutschland, meldet das Magazin SONNE WIND & WÄRME. Nachdem hierzulande 2007 die Entwicklung des Marktes für Solarwärmeanlagen weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei, ging es 2008 wieder bergauf. Die Unternehmen rechneten zum Zeitpunkt der Umfrage (Herbst 2008) damit, dass ihre Kollektorproduktion im Vergleich zu 2007 um 84 Prozent höher ausfallen werde.