POSITIVE NACHRICHTEN AUS DER WIRTSCHAFT   im Jahr 2011
Quelle: RAS-News

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Dezember 2011     http://www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame seiten/news_1110.htm

2012 kommt “Die 4. Revolution” auch in die japanischen Kinos
Nachdem “Die 4. Revolution – Energy Autonomy” von Carl-A. Fechner 2010 zum meist gesehenen Kino-Dokumentarfilm in Deutschland wurde und mit TV-Ausstrahlungen auf Arte und der ARD vergangenen Sommer über zwei Millionen Zuschauer erreichte, geht der Film zur Energiewende nun um die Welt.
Nach den Vorfällen in Fukushima in Japan suchen die Menschen weltweit mehr denn je nach Alternativen zur nuklearen Energie. Der Film “Die 4. Revolution – Energy Autonomy” (RAS-News Weihnachten 2010) liefert ihnen Lösungen und zeigt anhand einer Reise um den Globus, dass die Umstellung auf 100 Prozent erneuerbare Energien innerhalb der nächsten 20 Jahre möglich ist. So erreichten das Team der Filmproduktionsfirma fechnerMEDIA in den vergangenen Monaten zahlreiche Anfragen für Filmvorführungen und Vorträge aus den USA, China, Frankreich, Israel, Russland und vielen mehr.
Die größte Nachfrage kommt aus Japan. Für viele Japaner sind die erneuerbaren Energien die einzige Hoffnung, die ihnen eine Perspektive und einen Ausweg aus dem nuklearen Desaster bietet. Mit viel Dankbarkeit dafür, dass er das Wissen über die Thematik mit einem Kino-Dokumentarfilm der Öffentlichkeit zugänglich macht, wurde Carl-A. Fechner daher im Oktober 2011 auf einer Japanreise in Tokyo begrüßt. Ab Januar 2012 wird “Die 4. Revolution” in den japanischen Kinos zu sehen sein. Bestellen

Korea wird zunehmend zum wichtigen Marktplatz der Erneuerbaren
Die Reaktorkatastrophe in Fukushima hat besonders im Nachbarland Korea die Notwendigkeit für den Einsatz erneuerbarer Energien verdeutlicht. Südkorea hat sich große Erneuerbare-Ziele vorgenommen. Rund 31 Milliarden Euro staatlicher Unterstützung stehen zum Ausbau "grüner Technologie" zur Verfügung. Die Erneuerbaren sollen bis zum Jahr 2050 rund 30 Prozent des koreanischen Strombedarfs decken. Neben dem Ausbau der Solarenergie setzt Korea dabei besonders auf Windenergie. Das große Interesse internationaler Unternehmen am koreanischen Markt ist mehr als berechtigt. Interessante Einspeisevergütungen, die für 15 Jahre gewährleistet werden, vergünstigte Darlehen sowie weitere Programme der koreanischen Regierung schaffen massive Stimulanz für Einsatz und Verbreitung von erneuerbaren Energiequellen.
Optimale Windstärken und eine gute tägliche Sonnenscheindauer bilden einen sicheren Rahmen für Investitionen. Korea befindet sich auf dem Weg in die Liste der Top 10 Länder des weltweiten Erneuerbaren-Energien-Marktes. Im Herbst 2011 wurde der erste koreanische Offshore-Windpark eingeweiht. Bis 2019 sollen Windturbinen im Land und auf dem Meer mit einer Leistung von 2,5 GW installiert werden.
Die nun schon seit 2004 stattfindende jährliche Messe- und Kongressveranstaltung International Green Energy Expo Korea (28.- 30.März 2012) ist mit mehr als 400 internationalen Ausstellern und 38.000 Fachbesuchern aus 50 Nationen eine der wichtigsten Fachmessen in Asien und mit einem jährlichen Wachstum von mehr als 40 Prozent die größte und international renommierteste Veranstaltung dieser Art in Korea. Quelle:
Kromrey Kommunikation 2011

Geräuschloses Windrad
Das australische Unternehmen Renewable Energy Solutions Australia Holdings Ltd. (RESA) hat ein Windrad entwickelt, das der Lärmbelästigung ein Ende setzen könnte, denn die Anlage läuft nahezu geräuschlos. Die "Eco Whisper" Windturbine verfügt – statt den bisher üblichen drei – gleich über 30 einzelne Rotorblätter, deren Enden miteinander verbunden sind. Das beschert der Turbine einerseits einen neuen Look und sorgt andererseits wohl auch dafür, dass kaum mehr Windgeräusche verursacht werden. Die Aluminium-Rotorblätter haben einen Durchmesser von nur 6,5 Metern und sind auf einer Stange in über 20 Metern Höhe montiert. Durch die besondere Bauweise kann die Turbine auch von Vögeln und Fledermäusen sehr gut wahrgenommen werden.  www.cleanenergy-project.de/20412

Volkswagen setzt im Oktober 12,4% mehr Fahrzeuge ab
Der Volkswagen-Konzern hat im Oktober erneut mehr Fahrzeuge abgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Der Konzern übergab 688.000 Fahrzeuge an die Kunden, ein Plus von 12,4%. In den ersten zehn Monaten summierten sich die Auslieferungen damit auf 6,8 Mio. Einheiten, 13,8% mehr als im vergleichbaren Zeitraum 2010.

CIGS Dünnschicht-Technologie erzielt Weltrekordeffizienz von 17,4 Prozent
Die Solibro GmbH, ein Tochterunternehmen der Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen), hat mit seiner CIGS Dünnschicht-Technologie einen bahnbrechenden Weltrekord erzielt. http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6313781ms294

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November 2011     http://www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame seiten/news_1109.htm

Endlich: Ab 1.11.11 gilt Grenzwert für Uran im Trinkwasser
In Deutschland darf ab sofort kein Wasser mehr aus dem Hahn fließen, das mehr als 10 Mikrogramm Uran pro Liter enthält.
Das ist ein großer Fortschritt für die Verbraucher, denn bisher gab es keinerlei gesetzliche Obergrenze. Jahrelang hatte foodwatch kritische Werte öffentlich gemacht und einen Grenzwert gefordert. Deutschland ist damit das erste Land innerhalb der EU, in dem ein Grenzwert für den Gehalt des giftigen Schwermetalls Uran im Leitungswasser gilt. Von der ersten Ankündigung bis zum In-Kraft-Treten hat es allerdings mehr als drei Jahre gedauert: Bereits im August 2008 hatte die Bundesregierung einen Grenzwert angekündigt, nachdem foodwatch teilweise bedenklich hohe Urangehalte in Trinkwasser veröffentlicht hatte.
Doch Babys und Kleinkinder sind damit noch immer nicht ausreichend geschützt, denn der Wert von 10 Mikrogramm pro Liter bietet Säuglingen und Kleinkindern keinen sicheren Schutz. Das zeigt eine wissenschaftliche Expertise der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA. Die Studie kommt zu dem Schluss: Auch bei Uranwerten von deutlich unter 10 Mikrogramm sind vor allem für Säuglinge und Kleinkinder Gesundheitsrisiken wie schwere Nierenschädigungen nicht auszuschließen. Die Bundesregierung ignoriert diese Einschätzung der EFSA, die von deutschen Behörden eigens in Auftrag gegeben wurde – und verletzt damit ihre gesundheitliche Fürsorgepflicht gegenüber den Bürgern.
Kein Grenzwert für Mineralwasser
Für Mineralwasser gibt es immer noch keinen allgemeingültigen Grenzwert für Uran. Nur Wasser, das als „geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung" beworben wird, darf nicht mehr als 2 Mikrogramm Uran pro Liter enthalten. Mineralwässer mit deutlich erhöhtem Urangehalt kommen aber in den Handel, das hat ein foodwatch-Test gezeigt – nicht einmal eine Kennzeichnung ist vorgeschrieben.
Unterstützen Sie deshalb die E-Mail-Aktion von foodwatch! Fordern Sie sichere Grenzwerte für Uran im Wasser!  
Schreiben Sie jetzt an die zuständigen Bundesminister und fordern Sie sichere Uran-Grenzwerte für Mineral- und Trinkwasser!
Jetzt mitmachen     Knapp 26.000 Bürger haben bisher mitgemacht.   INFOS dazu:
Wissenschaftliche Analyse der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA
Berliner Zeitung (19.09.08), Horst Seehofer: "Wir brauchen einen Grenzwert für diesen Stoff." 
Übersichtstabelle: Die höchstbelasteten Orte (Stand Nov. 2009)
http://wasser-hilft.de/blogspot.com
Quelle: foodwatch

Studien zu erneuerbaren Energien auf einen Blick
Der neue Studienradar Erneuerbare Energien ist online. Das Portal informiert Wissenschaftler, Journalisten, Politiker und engagierte Bürger über Studien zu systemanalytischen, ökonomischen, politischen, ökologischen und gesellschaftlichen Aspekten der erneuerbaren Energien. Laut Internetseite sind derzeit 88 Projektinformationen zu Energiesystemen, 79 zu Ökonomie; 60 zu Politik und 22 Einträge zu Umwelt und Soziales abrufbar. Susanne Kirsch www.cleanenergy-project.de/19782/

Erstes Wasserstoff-Hybridkraftwerk in Betrieb
In Prenzlau (Uckermark) ist am 25. Oktober das erste Wasserstoff-Hybridkraftwerk in Betrieb gegangen. Drei Windturbinen mit je zwei Megawatt Nennleistung erzeugen Strom, der dann teilweise in einen 500-Kilowatt-Druck-Elektrolyseur fließt und durch Elektrolyse von Wasser Sauerstoff und Wasserstoff erzeugt. Strom, der aktuell nicht für die Elektrolyse gebraucht wird, fließt in das allgemeine Stromnetz. Die Speicherung des Wasserstoffs erfolgt in vorhandenen Erdgastanks.
Wenn die Stromnachfrage groß und das Windenergieangebot gering ist, speist man den gespeicherten Wasserstoff in einem Gemisch mit Biogas in zwei 350 Kilowatt-Blockheizkraftwerke (BHKW) ein. Jedes BHKW produziert etwa 2.700 Megawattstunden Strom und 2.250 Megawattstunden Wärme. Die überschüssige Wärme aus den Blockheizkraftwerken soll in das Wärmenetz der Stadt Prenzlau fließen und kann bis zu 80 Einfamilienhäuser beheizen. Der Strom wird bedarfsgerecht in das europäische Stromnetz eingespeist. Der Wasserstoff sorgt auch für den Antrieb von Fahrzeugen. Ab Ende 2011 soll z. B. eine Tankstelle am Flughafen Berlin-Brandenburg für eine Wasserstofflieferung in die Hauptstadt sorgen.
Bei dem Hybridkraftwerk handelt es sich um eine Pilotanlage, die mit „gewöhnlichen“ Kraftwerken nicht vergleichbar ist, und dem Austesten der neuen Technologie dient. Rund 21 Millionen Euro fließen insgesamt in das Projekt. Das Unternehmen Enertrag AG aus Dauerthal steuert zwei Millionen Euro für die Erforschung und Entwicklung des Kraftwerkes bei. An dem Vorhaben beteiligt sind u. a. die Deutsche Bahn, Vattenfall und Total. Enertrag hat umfassende Informationsmaterialien auf seine Webseite gestellt. Dort werden unter anderem verschiedene Betriebsmodi erklärt, in denen das Hybridkraftwerk gefahren werden kann. Susanne Kirsch, www.cleanenergy-project.de/20114

Stromerzeugung durch Windturm
Zwei Schweizer Tüftler mischen derzeit die Windbranche auf, wobei Tüftler vielleicht nicht der richtige Ausdruck sein dürfte. Vielmehr sind Patrick Richter und Karl Bahnmüller auf dem Weg, die Stromgewinnung mit Hilfe der Windkraft zu revolutionieren – mit ihrem neuen Windturm. Der dreht sich nämlich langsamer als herkömmliche, dreiflügelige Windräder, und soll dabei leiser, günstiger und effizienter arbeiten. Nach zahlreichen Tests ist jetzt der erste Prototyp im Bau, mehr noch, in 2014 soll die Serienreife des Windturms erlangt werden.
Die besten Ideen entstehen durch Zufall, so auch die Idee zum strombringenden Windturm der beiden Schweizer. Eigentlich sollte „nur“ ein Kinderkarussell mit Windkraft angetrieben werden. Bahnmüller, der selbst lange Zeit als Leiter einer Konstruktionsabteilung gearbeitet hatte, verfolgte allerdings größere Dimensionen, als den alternativen Antrieb eines Spielgeräts. Zusammen gelangten Richter und Bahnmüller dann zum Prototyp einer neuen Dimension der Windkraft und gründeten im vergangenen Jahr die Agile Wind Power AG.
Vier Meter hoch und vier Meter im Durchmesser ist der Prototyp ihres Windturms, der für den kommerziellen Einsatz allerdings noch deutlich wachsen soll. Hierzu werden drei Turbinen mit einem Durchmesser von 12,5 Metern übereinander montiert, die eine Gesamthöhe, samt Turm, von 75 Metern haben sollen. Die erste Turbine der beiden Erfinder durchlief bereits im Jahr 2009 mehrere Tests. Beste Voraussetzungen fanden Richter und Bahnmüller hierfür im Windkanal des Luftfahrtunternehmens Ruag AG, mit dem Ergebnis, dass ihr Windturm auf gleichem Raum mehr Leistung bringt, als Windkraftanlagen mit gewöhnlichen Dreiblatt-Rotoren. Bei Windgeschwindigkeiten von 15 Metern pro Sekunde hat ihr Turm eine Nennleistung von 0,5 Megawatt.
Im Visier haben die beiden Schweizer dabei den Ausbau der Nennleistung auf 2,7 Megawatt, was durch einen größeren Durchmesser von etwa 30 Metern erreicht werden soll. Verantwortlich für die Leistungsausnutzung ist bei ihrem Konzept die Anordnung der Turbinen. Da sie übereinander liegen, können sie in den unterschiedlichen Turmhöhen gleichzeitig die verschiedene Windrichtungen zur Stromerzeugung ausnutzen – und das zu deutlich günstigeren Preisen als bei klassischen dreiflügeligen Windkraftanlagen. Installiert kostet eine Kilowattstunde rund 800 Euro, wobei die Anlage zugleich mehr Strom produziert als ihr Pendant mit drei Rotoren. Die Konkurrenzfähigkeit sehen die beiden Erfinder, die ihre Anlage in der Schweiz – und bald auch international – patentiert haben lassen aber nicht nur in Preis und Leistung. Ihr Windturm arbeitet deutlich leiser als herkömmliche Windkraftanlagen, was das Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagenstandorte deutlich vereinfachen könnte.
Judith Schomaker, www.cleanenergy-project.de/20063/

Südkorea: Weltgrößtes Gezeitenkraftwerk nimmt seinen Dienst auf
Südkorea verfolgt ehrgeizige Ziele in der Klima- und Energiepolitik.
Das Ministry of Knowledge Economy (MKE) veröffentlichte neue Richtlinien zur Reduktion von CO2-Emissionen für koreanische Unternehmen. Darüber hinaus wird auch aktiv die Energiepolitik mit dem Ausbau von neuen Kraftwerkskapazitäten vorangetrieben.
In einem Gezeitenkraftwerk an der Westküste nahe der Stadt Ansan produzieren Turbinen in einer Tiefe von 22 Metern Strommengen für den Bedarf von knapp 500.000 Menschen.
Mit einer Gesamtkapazität von 254 MW ist es weltweit das größte seiner Art und spart jährlich 88 Mio. US-Dollar durch vermiedene Rohölimporte sowie 315.000 Tonnen an CO2-Emissionen ein.
Weitere Informationen: energy2.0, Quelle:  Deutsche Exportinitiative Erneuerbare Energien 2011  www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Suedkorea-+Weltgroesstes+Gezeitenkraftwerk+nimmt+seinen+Dienst+auf,6,a20487.html

Q-Cells baut Photovoltaik-Kraftwerk der Superlative
Solarpark Brandenburg-Briest mit 91 Megawatt (MW) größtes Photovoltaik-Kraftwerk Europas. Q-Cells SE, eines der weltweit führenden Photovoltaik-Unternehmen, baut Europas größten Solarpark. Der in Brandenburg-Briest entstehende Solarpark wird eine Kapazität von 91 MW umfassen.
Insgesamt werden damit rund 22.500 Haushalte jährlich mit erneuerbarer Energie versorgt und ein Ausstoß von rund 50.000 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden. Das Megaprojekt wird auf der ca. 200 Hektar großen Fläche des einstigen Militärflughafens Brandenburg-Briest umgesetzt und zeigt beispielhaft, wie brachliegende Konversionsflächen nachhaltig und umweltschonend genutzt werden können.
In einer Rekordzeit von rund acht Wochen sollen die drei Solarparkteile bis zum Jahresende 2011 vollständig errichtet sein und über das eigens von Q-Cells gebaute Umspannwerk ans öffentliche Stromnetz angeschlossen werden. Insgesamt werden darin rund 383.000 kristalline Q-Cells Solarmodule installiert. Quelle: Q-Cells 2011

Solarvergütung sinkt auf Niveau von Haushaltsstrompreis
Kauf einer Solarstromanlage lohnt sich weiterhin - Solarstrom wird vom Subventionsobjekt zum Preisbrecher. Die Förderung für neue Solarstromanlagen wird zum Jahreswechsel um 15 Prozent sinken. Das teilt der Bundesverband Solarwirtschaft auf Basis der aktuellen Photovoltaik-Marktzahlen der Bundesnetzagentur mit. Damit wird die auf dem Hausdach erzeugte Kilowattstunde Solarstrom kleiner Solarstromanlagen mit 24,43 Cent vergütet (aktuell 28,74 Cent/kWh) und auf das Niveau von Haushaltsstromtarifen sinken.
Bereits 2012 wird Solarstrom vom eigenen Dach auf dem Preisniveau von Haushaltsstromtarifen ankommen. Spätestens 2014 können große Solarparks so günstig Strom produzieren wie Windkraft auf dem Meer.
Für Verbraucher lohnt sich der Einstieg in die Solarstrom-Produktion weiterhin, zeigt sich der BSW-Solar zuversichtlich. Gerade in den letzten Monaten seien die Preise für schlüsselfertige Solarstromsysteme deutlich gefallen. Durch einen starken Wettbewerb, beachtliche Innovationserfolge und die zunehmende Massenfertigung konnten die Preise seit 2007 halbiert werden.
Kostenlose Verbraucherinformationen rund um das Thema Solartechnik stellt der Verband im Internet unterwww.solartechnikberater.de bereit.

Kosten von Solarstrom sinken weiter, erzeugte Solarstrommenge steigt steil an
Von 2009 bis 2011 hat sich die Solarstrom-Menge verdreifacht. Im ersten Halbjahr 2011 hat Solarstrom mit einem Anteil von 3,5 Prozent am Brutto-Stromverbrauch erstmals die Wasserkraft überholt.
Bis 2020 wird nach Erwartungen des Bundesverbands Solarwirtschaft der Solarstrom-Anteil auf mindestens 10 Prozent steigen. Körnig: "Solarstrom wird zum Preisbrecher und zur tragenden Säule des Energiesystems der Zukunft." Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft 2011

Heißwasser für Österreichs größtes Geothermie-Fernwärme-Projekt ist gesichert
Zu Beginn dieses Jahres wurde mit den Erschließungsbohrungen für Österreichs größtes Geothermie-Projekt begonnen. Jetzt konnte die Rückführungsbohrung abgeschlossen werden, über die das heiße Wasser wieder in den natürlichen Wasserkreislauf zugeführt wird. Das Heißwasser aus 2.900 Metern Tiefe bildet die Grundlage für die nachhaltige Versorgung mit umweltfreundlicher Fernwärme für die Stadt Ried und die Gemeinde Mehrnbach. Mit einer Ergiebigkeit von 100 Liter pro Sekunde - das sind 8,6 Millionen Liter pro Tag - und einer Temperatur von rund 105 Grad Celsius erfüllt die Ergiebigkeit der Bohrung alle Erwartungen.
Dieser Tage konnte die für den natürlichen Kreislauf des Geothermieprojektes erforderliche Rückführungsbohrung abgeschlossen werden. Nach der Abnahme der Wärme mittels Wärmetauscher wird das Thermalwasser über diese zweite Bohrung in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt.
Schon ab Herbst 2012 werden die ersten großen Kundenanlagen im Stadtgebiet von Ried mit Wärme beliefert. Bis 2014 werden im Erstausbau rund 20 Trassenkilometer Leitungen und im Vollausbau bis zu 35 Trassenkilometer verlegt. Ziel ist es, im Vollausbau rund 90 GWh Wärme zu liefern. Quelle: oekonews.at | holler 2011  http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Heisswasser+fuer+Oesterreichs+groesstes+Geothermie-Fernwaerme-Projekt+ist+gesichert,6,a20541.html

Österreich hat Klimaschutzgesetz beschlossen
Mit Klimaschutzgesetz erstmals verbindliche Einsparungsziele. Konkrete CO2-Höchstmengen für Sektoren – Emissionszertifikategesetz als weiteres wichtiges Instrument.
„Mit dem vom Nationalrat beschlossenen Klimaschutzgesetz starten wir in eine neue Ära. Das Gesetz ist ein klarer Handlungsauftrag an die einzelnen Sektoren, bis zum Beginn des kommenden Jahres effiziente Maßnahmenbündel zu erarbeiten. Nach einem harten, dreijährigen Kampf ist es gelungen, Bund und Länder ins Boot zu holen und den Hebel von freiwillig auf verbindlich und koordiniert umzuschalten. Damit ist eine zukunftsweisende Weichenstellung für den Klimaschutz gelungen, die entscheidend dazu beitragen wird, unsere internationalen Verpflichtungen besser zu erfüllen“, betont Umweltminister Nikolaus Berlakovich.
„Alle ziehen ab sofort an einem Strang. Mit dem Klimaschutzgesetz gibt es festgelegte CO2-Höchstmengen für die einzelnen Sektoren, die eingehalten werden müssen. Sollten sie dennoch überschritten werden, wird es entsprechende Sanktionen geben. Insbesondere im Verkehr, bei der Raumwärme und in der Wirtschaft gibt es Nachholbedarf in punkto CO2-Einsparung“, unterstreicht der Umweltminister.
„Großbritannien und Österreich sind die ersten Länder Europas, die über ein Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Zielen verfügen, und damit wesentliche Vorreiter“, so Berlakovich.
„Neu ist, dass Benchmarks eingeführt werden, also EU-einheitliche Richtlinien, die sich an den effizientesten Anlagen orientieren. Damit wird sichergestellt, dass es keine Ungleichbehandlungen und Wettbewerbsverzerrungen in der EU mehr gibt. Quelle: Lebensministerium 2011

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Oktober 2011     http://www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame seiten/news_1108.htm

Solarzellen auf Papier
Wissenschaftler der TU Chemnitz haben Solarmodule vorgestellt, die auf einfaches Papier gedruckt werden können. Dabei kommen spezielle Druckfarben mit elektrischen Eigenschaften zum Einsatz, die bestimmte Strukturen auf Papier bilden, so dass bei Sonnenlichtbestrahlung Strom entsteht. Die 3PV („printed paper photovoltaics“) genannte Technologie stellt einen Paradigmenwechsel in der Solartechnologie dar, insbesondere im Hinblick auf Materialkosten. Josephin Lehnert www.cleanenergy-project.de/18929/

BayWa steigt in den USA in das Windprojektgeschäft ein
Der Handelskonzern BayWa verstärkt seine Aktivitäten im Bereich der erneuerbaren Energien und steigt in das Windprojektgeschäft in den USA ein. Die US-Tochter BayWa USA LLC übernimmt 70% der WKN USA von der Windkraft Nord USA.

Neuer Greenpeace-Ratgeber „Essen ohne Gentechnik“, 14. Auflage
Gentechnik auf dem Teller - das bekommt man hauptsächlich durch die Geflügelfleischbranche serviert. Firmen wie Sprehe, Vossko oder Süddeutsche Truthahn AG verfüttern Gen-Soja. Auch Milch- und Käseprodukte wie Bärenmarke und Weihenstephan (Müller) stammen von Tieren, die gentechnisch veränderte Futterpflanzen gefressen haben. Wo man dagegen bedenkenlos zugreifen kann, zeigt der neue Greenpeace-Einkaufsratgeber Essen ohne Gentechnik. Greenpeace | Hannah Samland

Nordex bekommt Auftrag aus der Türkei
Der Windkraftanlagenbauer Nordex hat einen weiteren Auftrag von der türkischen Eksim Yatirim erhalten. Die Eksim-Gruppe investiere über ihre Tochter Iltek Iletisim in Wind- und Wasserkraft-Projekte in der Türkei und plane nun den dritten Windpark mit Nordex-Anlagen des Typs N100/2500, teilten die Hamburger mit. Für das Projekt „Amasya“ seien insgesamt 16 Turbinen vorgesehen, die man ab Oktober 2011 liefern werde. Zudem sei mit Eksim ein Servicevertrag über neun Jahre unterzeichnet worden.

Biketower, vollautomatische Parkgarage für Elektroräder
Die Firma e-bike-mobility aus Markdorf am Bodensee hat für Städte, Kommunen und Unternehmen einen „Biketower“ entwickelt, der nicht nur eine platzsparende Garage für bis zu 112 E-Bikes und Fahrräder darstellt. Er fungiert auch gleichzeitig als vollautomatisches Verleihsystem und effiziente Ladestation für Elektrofahrräder.

Tool ermittelt Sonnenausbeute von Dächern
Virtuelles Modell zeigt Photovoltaik-Potenzial ganzer Städte. Der Einfallswinkel der Sonne, der Schatten von nahen Bäumen und Häusern sowie die Dachneigung bestimmen, ob sich die Dachseite eines Hauses für die Erzeugung von Sonnenstrom eignet oder nicht. Ein Computerprogramm, das diese Faktoren für einzelne Häuser oder für ganze Städte berechnen kann, präsentieren Forscher der Universität Göteborg. Ihre Heimatstadt haben sie bereits auf diese Weise vermessen. Quelle: pressetext Johannes Pernsteiner

Solarstrom ist bereits konkurrenzfähig
Der Preis pro Kilowattstunde Solarstrom ist gegenüber 1990 um 78% gefallen. Zur gleichen Zeit wurde der Ölpreis um etwa 200% erhöht.
Geothermie ist inzwischen teurer als Solarstrom. Und mit Offshore-Windstrom aus der Nordsee können solare Großanlagen bereits konkurrieren – ca. 19 Cent kosten beide. Die Stromkonzerne investieren in Offshore-Windparks im großen Stil. Aber im Gegensatz zu Offshore-Windstrom geht der Preisverfall für Photovoltaik munter weiter. Massenproduktion ermöglicht dies. Schon in zwei Jahren dürfte die Stromerzeugung auf dem eigenen Dach preiswerter sein als der Strom aus der Steckdose. Und Ökostrom erzeugt keine Folgekosten wie fossil-atomarer Strom. Bald kann also jedes Haus ein Solarkraftwerk werden und preislich mit dem „alten“ Strom konkurrieren. Quelle: http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Solarstrom+ist+bereits+konkurrenzfaehig,6,a20423.html

Holzpellets über 40% günstiger als Heizöl
Besitzer einer Holzpelletheizung müssen den Beginn der kalten Jahreszeit nicht fürchten. Eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets kostet 4,75 Cent, ein Kilogramm der kleinen Presslinge 0,23 EUR. Damit ist das Heizen mit Pellets 43 Prozent günstiger als mit Heizöl und rund 30 Prozent günstiger als mit Erdgas. Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)

Neues Internetportal www.lebensmittelwarnung.de ist online
Die 16 Bundesländer veröffentlichen in diesem Portal alle Warnungen der Lebensmittelunternehmen und der zuständigen Behörden vor Lebensmitteln, die gesundheitsgefährdend oder geeignet sind, den Verbraucher zu täuschen, und die sich bereits im Handel und damit unter Umständen auch schon beim Verbraucher befinden. Im Portal findet man auch Hinweise der zuständigen Behörden auf weitere Informationen für die Öffentlichkeit oder auf Rücknahme- oder Rückrufaktionen durch Lebensmittelunternehmer. Erstaunlich, was sich da schon gesammelt hat. Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Nemos: Offshore-Windpark mit integriertem Wellenkraftwerk
Die Idee beruht nicht nur auf der Kopplung von Wind- und Wellenkraftwerken, Jan Peckolt ist auch eine erhebliche Weiterentwicklung heute gängiger Wellenkraftwerke gelungen. Im Detail besteht seine Nemos-Anlage aus einem – mit drei Seilen am Meeresgrund befestigten – Auftriebskörper. Durch die Kraft der Wellen wird dieser bewegt und überträgt die Energie über die Seile an einen Generator, der am Turm der Windkraftanlage befestigt ist. Während bisherige Systeme deutlich unter 50 Prozent der Wellenenergie verwerten konnten, hat das von Peckolt optimierte Verfahren einen Wirkungsgrad von bis zu 80 Prozent. Da die Konstruktion grundsätzlich eher einfach ist, entstehen außerdem nur sehr geringe Materialkosten. An einer Offshore-Windanlage können fünf Schwimmkörper befestigt werden und die von ihnen erzeugte Energie kann den Strombedarf von etwa 1.000 Haushalten decken. Laut einer an einem amerikanischen Standort durchgeführten Studie könnten die Stromproduktions-Schwankungen der Windkraftanlagen damit um etwa 20 Prozent reduziert werden. Durch die bessere Auslastung der Seekabel würden zusätzlich Kosten gespart. www.cleanenergy-project.de/19761/  Matthias Schaffer

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September 2011     http://www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame seiten/news_1107.htm

Irre geführte Verbraucher können sich beschweren
Das Internetportal www.lebensmittelklarheit.de, ein Projekt der Verbraucherzentralen, ist freigeschaltet. Die vom Verbraucherministerium geförderte Informations- und Austauschplattform veröffentlicht falsch und irreführend gekennzeichnete Lebensmittel, die jedermann über ein Online-Formular melden kann. Zum Start stehen bereits 20 Produkte online, bei manchen haben die Hersteller die Kennzeichnung bereits nachgebessert. Quelle: Stiftung Warentest, Newsletter vom 20.07.11

Private Kraftwerke im Keller von Eigenheimsen
Multitalent für die Energieversorgung der Zukunft. Mit einer modernen Brennstoffzelle könnte künftig jeder Hausbesitzer zum Energieerzeuger werden. Das Mikro-Blockheizkraftwerk nutzt Erdgas als Brennstoff und wandelt diesen elektrochemisch in Strom und Wärme um. http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6312399ms266

Hochwertiger Biodiesel aus Abfällen
243 Milliarden US-Dollar wurden bis Ende 2010 weltweit in Cleantech investiert. Quelle: http://www.cleanenergy-project.de/17642/

Hell in Bad und Flur bei Nacht ohne Strom
Phosphoreszierende Stoffe laden sich durch UV-Lichtanteile in natürlichem oder elektrischem Licht auf und geben diese Energie in der Dunkelheit in Form von Licht wieder ab. Die Lichtabgabe erfolgt für mindestens acht bis zwölf Stunden, so dass der Effekt die ganze Nacht hindurch wirksam ist und die Materialien sich tagsüber wieder aufladen können. Es werden unterschiedliche Produkte mit starkem nachleuchtendem Effekt eingesetzt, die es dem Menschen ermöglichen, zur Orientierung nachts kein Licht mehr anschalten zu müssen. Zu diesen Produkten gehören auch typische Baumaterialien wie Wandfarben, Putze, Acrylglas oder Pflastersteine. Die Umsetzung ist denkbar einfach und kann im professionellen und im privaten Bereich mit ins Bauvorhaben eingeplant werden. Die einfache Anwendung einer nachleuchtenden Wandfarbe, welche sich wie jede übliche Wandfarbe aufbringen lässt, verwandelt eine Wand oder Decke in eine Lichtrecyclingfläche. Informationen erhalten Sie unter www.nightec.de (Industrieprodukte) und www.my-nightec.de (Verbraucherprodukte). Quelle: Henning Mack, http://www.cleanenergy-project.de/17996/ , http://shop.my-nightec.de/produkte/leuchtfarben.html 

Recycling für wertvolle Seltene Erden
Ein Team der Nichteisenmetallurgie der Montanuniversität Leoben konnte ein neuartiges Recyclingverfahren entwickeln, das nicht nur zur Vermeidung von Reststoffen bei alten Batterien und Akkus eingesetzt werden kann. Gleichzeitig können auch die wertvollen Seltenen Erden abgetrennt werden. Nickel-Metallhydrid-Batterien und Akkus werden bisher nicht im Recyclingprozess berücksichtigt. Lediglich Kobalt und Nickel werden entsprechend wiederverwertet. Dadurch verzichtet die Wirtschaft auf wertvolle Rohstoffe. Immerhin beträgt der Anteil der Seltenen Erden am Gesamtgewicht einer Nickel-Metallhydrid-Batterie zwischen sieben und zehn Prozent. Das Verfahren durchläuft momentan die Patentierungsphase und könnte zu einer Verringerung der Abhängigkeit vom Weltmarktführer China beitragen. Seltene Erden sind ein unverzichtbarer Bestandteil vieler Hightech-Produkte und werden unter anderem für die Produktion von Hybridfahrzeugen, Windkraftanlagen, Elektromotoren oder Smartphones benötigt. Aktuell deckt die Volksrepublik China 95 Prozent des weltweiten Bedarfs dieser Rohstoffe ab. Waren Seltene Erden noch bis vor kurzer Zeit relativ günstig erhältlich, so haben sich die Preise auf dem Weltmarkt innerhalb der vergangenen zehn Monate verzehnfacht. Quelle: Joachim Kern http://www.cleanenergy-project.de/17827/

Energy Harvesting - Energie-Ernte
Strom muss nicht immer aus der Steckdose kommen. Energy Harvesting ist das Gewinnen elektrischer Energie in kleinen Mengen aus dem Umfeld elektronischer Geräte. Energie ist praktisch überall. Bereits durch winzige Unterschiede in der Umgebungstemperatur kann elektrischer Strom erzeugt werden. Durch den Einsatz spezieller Instrumente ist es möglich, diesen Strom aufzufangen und zu nutzten. Als Energiequellen dienen neben der Umgebungstemperatur, Druckluftschwankungen, Vibrationen, Abwärme oder Luftströmungen. Auch Licht, biologische Prozesse oder vorhandene Funkwellen können zur Stromerzeugung verwendet werden. Bekannt ist die Methode bereits vom Einsatz spezieller Sensoren in flexiblen Gehwegplatten oder Tanzflächen. Sie wandeln Trittenergie in elektrische Energie um und ermöglichen so den Betrieb von LED-Lichtanlagen oder Straßenbeleuchtung.
Es gibt unterschiedliche Verfahren des Energy Harvesting. Z. B. wird durch piezoelektrische Kristalle elektrische Spannung erzeugt, wenn sie durch Krafteinwirkung verformt werden. An der Windschutzscheibe von Autos sind Regen- und Lichtsensoren angebracht, die die vorhandenen Karosserieschwingungen zur Energiegewinnung nutzen. Zum Einsatz kommen auch Thermoelemente, in denen sich Spannung aufbaut, sobald sie Temperaturunterschieden ausgesetzt sind. Eine weitere Möglichkeit ist ein elektrodynamischer Wandler, der, wenn er bewegt oder Druck auf ihn ausgeübt wird, mittels eines Magneten oder einer Spule einen Spannungsimpuls erzeugt.
Durch Energy Harvesting werden nur winzige Energiemengen erzeugt, aber diese genügen, um kleine, autonome Geräte zu versorgen, etwa drahtlose Sensoren. In öffentlichen Gebäuden werden energieautarke Sensoren eingesetzt, um Temperatur oder Lufttemperatur zu erfassen und so die Klimaanlage zu steuern. Die Mini-Stromerzeuger haben eine Reihe von Vorteilen. Im Gegensatz zu batteriebetriebenen Sensoren müssen sie nicht gewartet werden und es entfällt das Verlegen von Kabeln.
Allein schon durch reine Körperwärme kann Strom erzeugt werden. So wäre etwa der kabellose Betrieb medizinischer Sensorik möglich. Für den Einsatz von Ambient Assisted Living, speziellen technischen Hilfsmitteln für Menschen mit Assistenzbedarf, ergeben sich neue Möglichkeiten. Mittels Energy Harvesting können die Betriebszeiten mobiler Geräte verlängert oder unbeschränkte Standby-Zeiten realisiert werden. An Brücken wurden Sensoren installiert, die deren Schwingungen auffangen. In Fenstergriffe wurden Mini-Sensoren integriert, die das Öffnen des Fensters melden und so die Heizung abschalten. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und die Technologien vielversprechend. Trotz zahlreicher Anwendungsbeispiele besteht noch jede Menge Forschungs- und Entwicklungsbedarf. Quelle: Josephin Lehnert, http://www.cleanenergy-project.de/18104/

Vertikale Windturbinen nutzen Flächen effizienter als horizontale
Als Kleinwindanlagen für Häuser kennt man sie bereits: Vertikale Windräder. Ihr Name leitet sich von dem vertikalen Aufbau der Rotationsachse ab. Daraus ergeben sich einige Vorteile: Sie drehen sich unabhängig von der Windrichtung und arbeiten relativ leise. Der Rotor bewegt sich schon bei geringen Windgeschwindigkeiten. Zudem kann der Generator am Boden installiert werden, was die Wartung erleichtert. Diese Eigenschaften sind praktisch für siedlungsdichte Gebiete. Weil sie aber leistungsschwächer als horizontale Anlagen sind, wurden sie bisher nicht für Windparks in Betracht gezogen. Dies könnte sich ändern: Bei Felduntersuchungen des California Institute of Technology (Caltech) zeigten die vertikalen Windräder zumindest eine höhere Ausnutzung der Fläche, da sie bei optimaler Anordnung zehn Mal mehr Windenergie pro Flächenenheit nutzen können.
Ein vierfacher Abstand reicht aus, um gegenseitige Beeinflussungen auszuschließen. Folglich können die zehn Meter hohen und 1,2 Meter breiten Turbinen mit einer Distanz von 4,8 Metern eine Leistung von 21 bis 47 Watt pro Quadratmeter erreichen. Laut den Wissenschaftlern bewegt sich die Leistung in einem Windpark mit Horizontal-Rotoren zwischen zwei bis drei Watt pro Quadratmeter. Quelle: Jenny Lohse http://www.cleanenergy-project.de/17689/

6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung verabschiedet.
„Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“ heißt das Programm, das ein Gemeinschaftsprojekt des federführenden Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi), des Bundesumweltministeriums (BMU), des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMELV) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist.
Nach dem beschlossenen Ausstieg aus der Atomenergie steht die deutsche Energiepolitik im Zeichen der Energiewende. Mit dem neuen Förderprogramm wird eine Maßnahme des Energiekonzepts umgesetzt und ein wichtiger Beitrag zur Beschleunigung der Energiewende geleistet, wie Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler erklärte. Viel Forschungs- und Handlungsbedarf gibt es noch, etwa im Bereich Netzausbau oder Speichertechnologien. Das Energieforschungsprogramm fokussiert sich auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Das Bundesministerium für Umwelt will Mittel einsetzen, um Projekte unterschiedlichster Art im Umfeld erneuerbarer Energien zu unterstützen, von Windenergie, Photovoltaik und Solarthermie bis hin zu regenerativen Kombikraftwerken, stellte Ressortchef Norbert Röttgen in Aussicht.
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner erklärte, ihr Ressort wolle vor allem die Bioenergieforschung voranbringen und stelle dafür bis 2014 rund 180 Millionen Euro bereit. Dabei solle es nicht nur um Effizienzsteigerungen bei der Energieausbeute gehen, sondern auch um die Speicherfähigkeit von Bioenergie und dezentrale Versorgungsstrukturen. Auch Bundesforschungsministerin Annette Schavan setzt den Schwerpunkt auf die Entwicklung neuer Speichertechnologien, allerdings im Hinblick auf die klimaneutrale Stadt. Hier seien Wissenschaft und Forschung besonders gefordert, neue und vor allem vielfältige Wege und Perspektiven aufzuzeigen.
Insgesamt stehen von 2011 bis 2014 rund 2,4 Milliarden Euro an Budget für die Förderung der Energieforschung zur Verfügung. Das sind 75 Prozent mehr im Vergleich zum vorhergehenden Energieforschungsprogramm, das schon im Zeichen von Innovation und neuen Energietechnologien stand. Gespeist werden die Fördermittel vor allem aus dem neu eingerichteten „Energie- und Klimafonds“. Josephin Lehnert, http://www.cleanenergy-project.de/18177/

Zero S bestes Elektromotorrad
Das Zero Motorcycle Modell Zero S wurde auf der “Clean Week 2020” zum besten Elektromotorrad des Jahres gekürt. Die Jury beurteilte nicht nur das Design, den Preis, den Energieverbrauch oder die Ladezeit, sondern auch das Fahrverhalten, den Komfort sowie die Reichweite.Das Zero S verfügt über einen Elektromotor mit Zero’s absolut schwermetallfreiem Z-Force Lithium-Ionen-Akku. Damit kommt das Öko-Bike auf eine Höchstgeschwindigkeit von 108 Kilometer pro Stunde. Es gibt in der 2011 überarbeiteten Version eine Schnellladeoption mit 2,3 Stunden Akku-Ladezeit. Voll aufgetankt kann man etwa 90 Kilometer weit fahren. Das Zero S eignet sich daher vor allem für den innerstädtischen Gebrauch. Dort erfordert es allerdings ein umsichtiges Handling, denn das Zero S zeichnet sich nicht nur durch CO2-Emissionsfreiheit, sondern auch durch (fast) absolute Geräuschlosigkeit aus. Fußgänger oder etwa Behinderte könnten von dem unhörbaren E-Bike überrascht werden. Die Juroren begeisterten sich vor allem für das stylische Design und die hohe Wendigkeit des Zero S. Das gesamte Fahrzeug ist in Leichtbauweise hergestellt und verhilft der Maschine mit Kunststoff-Body und Alu-Fahrwerk zu einem Gesamtgewicht von 123,8 Kilogramm. Damit liegt die Maschine weit vorn im Branchendurchschnitt. Quelle: Josephin Lehnert, http://www.cleanenergy-project.de/17057/

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Juli 2011     http://www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame seiten/news_1106.htm

Immer mehr grüne Inseln in Deutschland
Die Energieversorgung in Deutschland wird immer demokratischer. Das Forschungsprojekt „deENet“ begleitet den neuen Weg. Das Bundeswirtschaftsministerium unterstützt die 34 Kommunen, 27 Landkreise und 11 Regionalverbände, die zu 100% erneuerbar werden wollen. http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6312402ms266

Solarstrom erreicht bald Netzparität
Der Preis für Photovoltaik-Module wird in den kommenden Jahren laut Umfrage von vier US-Dollar (2,78 Euro) im Jahr 2008 um 70 Prozent auf voraussichtlich einen US-Dollar (0,70 Euro) pro Watt sinken. Deshalb wird Solarstrom bis Ende 2011 in 19 Ländern im Haushalt gleich viel kosten wie Strom aus fossilen Quellen, beispielsweise in Italien, Spanien, Brasilien und Kalifornien.
Applied Materials geht davon aus, dass Solarstrom bis 2020 in über 100 Ländern zum selben Preis wie herkömmlicher Strom bezogen werden kann. Das entspreche 98 Prozent der Weltbevölkerung, 99,7 Prozent des Welt-Bruttosozialprodukts und 99,2 Prozent der CO2-Emissionen durch Energieerzeugung. “Wir haben einen entscheidenden Wendepunkt bei den Kosten der Solarenergie erreicht“, so Dr. Charlie Gay, Präsident der Solarabteilung bei Applied Materials. „Ende 2010 war weltweit eine Photovoltaik-Leistung von 36 Gigawatt installiert, davon wurden allein letztes Jahr 18 GW zugebaut. Dieses enorme Wachstum und neue Technologien, die Module leistungsfähiger und skalierbarer machen, haben dazu geführt, dass Solarstrom erschwinglicher ist als je zuvor.“ http://solarmedia.blogspot.com 24.05.2011

SCHOTT Solar reduziert PV-Module auf das Wesentliche
Bis zu 60 Prozent weniger Gewicht im Vergleich zu herkömmlichen Glasfolienmodulen bringt eine Leichtgewicht-Konzeptstudie. Neuartiges Material für Rückseite ermöglicht deutlich einfachere Montage. Durch Adapter lässt es sich schnell und praktisch auf Schrägdächern, Flachdächern und Dächern mit geringer Traglast installieren.
Quelle: www.schottsolar.de  und http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6312375ms266

Energiegewinnung auch aus langsamer Meeresströmung
Kurzfilm: http://www.youtube.com/watch?v=1qCDRj8TE9Y&feature=player_embedded
Die zur Saab Gruppe gehörende Firma Minesto hat ein Unterwasserkraftwerk entwickelt, das vom Prinzip her wie ein Drache funktioniert, nur eben unter Wasser. Das Projekt wird Deep Green genannt und eignet sich laut Minesto hauptsächlich für Gewässer mit geringer Strömung und großer Wassertiefe. Das macht den Unterwasserdrachen gerade für Meeresabschnitte interessant, die mit anderen Technologien nur schwer nutzbar sind.
 
Im Detail besteht Deep Green aus einem am Meeresboden verankerten Seil, an dem der Unterwasserdrache – eine Art Segel mit eingebauter Turbine – von der Strömung hin und her bewegt wird. Dabei bewegt er sich zehnmal schneller als die Meeresströmung in der er treibt. Da die Energie mit der Geschwindigkeit kubisch ansteigt, wird durch eine zehnmal höhere Geschwindigkeit die 1.000-fache Energie erzeugt. Durch den simplen Aufbau sind auch die Kosten des Unterwasserdrachens überschaubar und machen Deep Green zu einer interessanten Perspektive in der nachhaltigen Energiegewinnung.
 
Gerade aufgrund des enormen ungenutzten Potenzials ist die Erzeugung durch Gezeiten- und Strömungsbewegungen einer der Hoffnungsträger einer Zukunft mit „grün“ erzeugter Energie.
Quelle: Matthias Schaffer, http://www.cleanenergy-project.de/15283

Solarrevolution auf Japanisch
Der nach Angaben der Wirtschaftsagentur Bloomberg reichste Japaner startet eine Solaroffensive. Der 53jährige Spitzenmanager der Softbank Corporation (siehe Bild) plant den Bau riesiger photovoltaischer Solaranlagen in zumindest 33 der 47 Präfekturen Japans. Parallel zu einer Realisierung sollten gemäss Ministerpräsident Kan die Kosten für photovoltaisch erzeugten Strom bis 2020 auf einen Drittel des heutigen Niveaus sinken, bis 2030 gar auf einen Sechstel. Dabei sollen auch Solaranlagen auf zehn Millionen Hausdächern realisiert werden. Das wäre dann die gute Botschaft für die ganze Welt – denn mit der japanischen Solarinitiative würde Photovoltaik von der teuersten zur billigsten Art der Stromerzeugung. http://solarmedia.blogspot.com

Prototyp der getriebelosen 6-MW-Windturbine mit einem Rotordurchmesser von 120 Metern geht in Testbetrieb
Weniger Komponenten und geringeres Gewicht senken nicht nur die Kosten für die Windturbine selbst, sondern auch für die Türme und Fundamente der Offshore-Windenergieanlage. Die neue Turbine basiert auf der innovativen Direktantriebstechnik von Siemens. Mit einem Auftragsbestand an Offshore-Windprojekten mit einer Gesamtleistung von 3.600 MW ist Siemens der klare Marktführer bei der Nutzung der Windenergie auf dem Meer. http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6312396ms266

Auch die Italiener haben sich für eine sichere Zukunft ohne Atomkraft entschieden
Italiener stimmen gegen die Atomenergie und setzen ein wichtiges Zeichen für eine gemeinsame atomfreie Zukunft
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6312401ms266

Nordex baut größtes Windfeld Schwedens
Nordex gewinnt den größten Auftrag, der bislang für ein Onshore-Windprojekt in Schweden vergeben wurde. Ab Sommer 2012 errichtet der Anlagenbauer den 150-MW-Windpark „Blaiken“. Die Turbinen des Typs N100/2500 werden mit dem neuen Anti-Icing-System für Rotorblätter ausgestattet sein. www.nordex-online.com

Ferieninsel Rügen: nachhaltiger Tourismus mit Erneuerbaren Energien
Unter dem Titel „Natürlich Rügen - Voller Energie“ wurde die erste Marke formuliert: Bis 2020 soll mindestens ein Drittel des gesamten Energiebedarfs aus Biomasse gedeckt werden.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6312391ms266

4 WELTREKORDE

SunPower erzielt neuen Effizienz-Weltrekord
Solarpanels der Serie E20 mit einem Effizienzgrad von 22,4 Prozent kommen noch in diesem Jahr auf den europäischen Markt. www.sunpowercorp.com

Rekordwirkungsgrad bei CIGS-Solarzellen
Effizienz-Weltrekord für CadmiumTellurid-Solarzellen dank farbloser Polyimidfolie
Neuartiges Material ermöglicht flexible, leichte und effiziente Dünnschicht-Solarzellen.
Erst vor kurzem hatte Tiwaris Team den Effizienzrekord auch bei flexiblen Solarzellen aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (kurz CIGS) auf 18,7 Prozent verbessert.
www.empa.ch

Q-Cells meldet Weltrekord-Solarzelle mit 19,5% Wirkungsgrad
Die Q-Cells SE hat den Weltrekord im Bereich großflächiger multikristalliner Solarzellen gebrochen. http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6312287ms264

Weltrekorde bei Polymer- und organischen Solarzellen
Bei der Konferenz „The Solar Future: Module Technologies“ stellte Forschungsdirektor Jens Hauch von Konarka Technologies den aktuellen Stand bei der Entwicklung organischer Solarzellen vor. „Mit 1 Quadratzentimeter großen Zellen haben wir einen Rekordwirkungsgrad von 8,3 Prozent erreicht“, sagt Hauch. Die Anwendungsbereiche für die Solarzellen, bei denen ein organischer Farbstoff im angeregten Zustand Elektronen abgibt, sind vielfältig: Das „photovoltaische Halbzeug“ lässt sich sowohl in Textilien integrieren als auch in Glas verpacken.
Die Zellen eignen sich zum Beispiel für netzautarke Inselsysteme, tragbare elektronische Geräte und gebäudeintegrierte Systeme. Theoretisch ist jede Farbe möglich. Weil sich die Zellen synthetisch bei niedrigen Temperaturen herstellen lassen, sind die Produktionskosten gering. Konarka will sie in den nächsten zwei bis drei Jahren auf einen Dollar pro Watt senken.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6312345ms265

3 SOLAR-BUCH-TIPPS

Ihr Photovoltaik-Ratgeber. So verstehen und planen Sie Ihre eigenen Solarstromanlage.
Kompakter e-Book-Ratgeber. Die eigene Solarstom-Anlage ist eine sichere und ökologische Geldanlage, die zudem zukünftig die Unabhängigkeit von steigenden Stromkosten sichert. www.solaranlagen-portal.de

Was Sie über Photovoltaik wissen sollten
Photovoltaik: Planen, finanzieren, und professionell umsetzen.

Das Praxis-Handbuch widmet sich auf knapp 200 Seiten umfassend den neuesten Richtlinien, Technologien und Aufbauten, rechtlichen Gesichtspunkten, Ertragsberechnungen und Betriebskosten sowie Steuer- und Versicherungsthemen. Quelle: http://shop.solarstrom-witte.de

Muntwylers Solarhandbuch
Wie optimal von der Sonne zu profitieren ist, zeichnet die 12. Auflage von Urs Muntwylers (Professor für Photovoltaik an der Berner Fachhochschule ) SolarHandbuch nach. Auf über 300 Seiten finden sich Erläuterungen, Tipps und Beispiele zur Nutzung der Sonnenenergie für Strom, Wärme und Mobilität. www.solarcenter.ch

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Juni 2011     http://www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame seiten/news_1105.htm

Mehr Solarstrom als Atomstrom
Am 22. März 2011 produzierten in Deutschland solare Kraftwerke erstmals mehr Strom als die Atomkraftwerke. Um 12.30 Mittags waren 12,1 Gigawatt Sonnenstrom-Kapazität am Netz. Die verbliebenen neun Atomkraftwerke am deutschen Netz brachten es nur auf 12 Gigawatt. Über das Jahr verteilt haben die Erneuerbaren Energien mittlerweile rund 17 % Anteil an der Stromproduktion. Noch 1993 behaupteten die Stromkonzerne, dass Sonne, Wind und Wasser auch langfristig niemals mehr als 4 % des deutschen Strombedarfs würden decken können (Quelle: Sonnenseite.com / Franz Alt).

Love Green – die erste deutschlandweite Medieninitiative zum Thema Nachhaltigkeit
„Eine Plastiktüte ist im Durchschnitt nur 25 Minuten in Gebrauch, bevor sie entsorgt wird. Danach hat sie noch eine Lebenszeit von 250 Jahren.“
„Wenn alle Standby-Schalter in Deutschland aus wären, würden wir so viel Strom sparen, dass wir zwei Kernkraftwerke abschalten könnten.“
Solche Nachrichten sollen in Zukunft nicht nur alteingesessene Ökos, sondern die Mitte der Bevölkerung erreichen. Um dieses Ziel zu erreichen und die Welt ein kleines bisschen grüner zu gestalten, gründeten Markus Schmidt und Philipp A. Thode die erste deutsche Medieninitiative zum Thema Nachhaltigkeit: Love Green. Dabei ist der Ansatz von Love Green, „hellgrün“ zu sein. Es gilt das Motto: „Wir retten die Welt. Jeder ein bisschen.“

Biogas-Innovationspreis der deutschen Landwirtschaft 2011 für Schmack Biogas
Als Preisträger aus dem Bereich der Wirtschaft wurde Dr. Doris Schmack von der Schmack Biogas GmbH aus dem bayerischen Schwandorf für den Beitrag „Methanos – Bakterien zur Erhöhung der Effizienz von Biogasanlagen“ gewürdigt. Methanos sind besonders leistungsfähige Bakterien, die in Biogasanlagen die Raumbelastung und die Gasausbeute der eingesetzten Substrate deutlich steigern. Die Hochleistungsbakterien erhielten bereits im Rahmen des Bayerischen Energiepreises 2010 eine Auszeichnung und wurden im April 2011 patentiert. Die ersten Feldversuche konnten  schon erfolgreich abgeschlossen werden, verschiedene Einsatzszenarien werden aktuell für Pilotkunden angeboten.

Rekordwirkungsgrad bei CIGS-Solarzellen
Flexible Solarzellen mit einem Wirkungsgrad, wie er nur von polykristallinen oder Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) Modulen erreicht wird, haben jetzt die Forscher in der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Versuchsanstalt für Industrie, Bauwesen und Gewerbe (EMPA) in der Schweiz entwickelt. Damit brach das Forscherteam um Leiter Ayodhya Tiwari seinen eigenen Rekord aus dem vergangenen Juni. Damals lag der Wirkungsgrad bei 17,6 Prozent, die neue Generation der CIGS-Solarzellen liegt nun bei 18,7 Prozent und wurde bereits vom Frauenhofer Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg geprüft. Der Wirkungsgrad von Dünnschichtmodulen, basierend auf amorphem Silizium liegt etwa zwischen 5 bis 13 Prozent, bei den Solarzellen aus polykristallinem Silizium zwischen 13 und 18 Prozent und monokristalline Siliziumzellen schaffen es auf 14 bis 24 Prozent.
Flexibel und leicht sind sie, die neuen CIGS-Solarzellen und könnten mit ihrem hohen Wirkungsgrad bald den Markt erobern. Die Vorteile liegen sowohl bei der Herstellung, CIGS-Solarzellen können im Rolle-zu-Rolle Verfahren hergestellt werden und sind günstig zu produzieren, als auch bei den verbesserten Systemkosten durch die leichten, flexiblen Module, die zudem die Installation und den Transport vereinfachen ... Quelle:  Judith Schomaker http://www.cleanenergy-project.de/16769/

Gebäudesanierung mittels Radiowellen
Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) entwickeln gemeinsam eine Methode zur Sanierung von Gebäuden mittels Radiowellen. Damit soll es möglich sein, schnell, zeitsparend und zerstörungsfrei Baumaterialien zu sanieren. Josephin Lehnert, www.cleanenergy-project.de/16644/

Frankreich will führende Position bei Elektromobilität
Frankreich möchte in der Entwicklung von Elektroautos international eine führende Rolle spielen und schickt sich an, in Europa in dieser Hinsicht die Pole-Position zu übernehmen. Im Jahr 2015 sollen rund 100.000 Autos im Verkehr sein, was die Regierung über eine Reihe von Finanzinstrumenten fördert. Auch die französischen Autobauer tragen das Ihre dazu bei: Sowohl Renault-Nissan als auch PSA Peugeot Citroën setzen auf den Elektroantrieb. Beide zusammen wollen 2011 und 2012 rund 60.000 Elektrofahrzeuge auf den Markt bringen. Die französische Regierung lancierte einen nationalen Plan für Hybrid- und Elektroautos. Er beinhaltet die Gestaltung von Rahmenbedingungen für die Infrastruktur (Standardisierung, Ladestationen) wie auch die Adaption der Stromnetze und das Recyceln von Batterien. Der Staat wird wohl bester Kunde von Elektroautos. Zudem gibt es kräftige Finanzspritzen: Neben einem Öko-Bonus für Privatleute werden Forschung & Entwicklung in Infrastruktur, Batterien und Mobilitätskonzepte mit 220 Millionen Euro subventioniert, die Pilotanlagen von Ladestationen mit 70 Millionen Euro (2015 sollen rund eine Million Ladestationen zur Verfügung stehen) und ein neues, rund 625 Millionen Euro teures Batteriewerk wird mit 125 Millionen Euro aus der Staatskasse unterstützt. Quelle: Daniel Seelmann, www.cleanenergy-project.de/16464/

CO2 statt Erdöl als Rohstoff
CO2 heißt das große Problem des 21. Jahrhunderts. Bayer AG hat nun ein Verfahren entwickelt, CO2 sinnvoll zu nutzen. Ende Februar wurde im Chempark in Leverkusen eine Pilotanlage in Betrieb genommen, die schädliches CO2 in hochwertigen Kunststoff umwandelt. In der Anlage entsteht ein Vorprodukt, in das CO2 eingebunden ist, und das dann zu Polyurethan weiterverarbeitet wird. Dadurch kann CO2 als Alternative zu Erdöl genutzt werden, das in der Chemieindustrie bislang vorwiegend zur Erzeugung von Kohlenstoff verwendet wird.
Entwickelt wurde das Verfahren im Rahmen des Projekts „Dream Production“, an dem Bayer gemeinsam mit dem Energieversorger RWE und der Technischen Hochschule Aachen (RWTH) arbeitet. Polyurethan ist ein vielseitig verwendbarer Kunststoff. Er kommt zum Einsatz in Leichtbauteilen für Automobile, Schuhsohlen oder in Gebäudedämmstoffen.
Das in der Pilotanlage verwendete Kohlendioxid stammt aus einem Braunkohlekraftwerk bei Köln, wo es aus dem Rauchgas eines Kraftwerks abgetrennt, verflüssigt und abtransportiert wird. Erst kürzlich wurde ein für das Verfahren geeigneter Katalysator gefunden – die Suche danach dauerte bereits vierzig Jahre. Kohlenstoff ist eine sehr stabile Verbindung, die nur schwer mit anderen Stoffen reagiert. Entwickelt wurde der Katalysator vom CAT Catalytic Center, das von Bayer betrieben wird.
Wenn die Erprobungsphase ein positives Ergebnis bringt, soll ab 2015 die industrielle Produktion von Kunststoffen auf Basis von CO2 beginnen. Das Projekt „Dream Production“ wird vom Bund mit fünf Millionen Euro gefördert. Die industrielle Nutzung von CO2 leistet einen Beitrag zu Nachhaltigkeit durch die Einsparung fossiler Ressourcen und trägt zur Versorgungssicherheit bei.
Gleichzeitig wird ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Das neue Verfahren wird von der RWTH Aachen über alle Prozessstufen einer ökologischen und ökonomischen Gesamtbewertung unterzogen und mit herkömmlichen Produkten und Prozessen verglichen.
Aus Kohlenstoff lassen sich noch weitere Produkte herstellen, beispielsweise Harnstoff, Methanol, zyklische Carbonate und Salicylsäure. Im Projekt „Kohlendioxid als Polymerbaustein“ bei der Firma BASF gibt es dahingehende Forschungen. Aus Harnstoff lassen sich Düngemittel herstellen, Methanol kann auch als Kraftstoff verwendet werden und zyklische Carbonate dienen in der Chemieindustrie als Lösungsmittel. Salicylsäure ist bekannt als Wirkstoff des Medikaments Aspirin. Das Hauptproblem ist auch hier bislang das Fehlen eines geeigneten Katalysators.
Ein weiteres Projekt ist CO2RRECT, das seit Oktober läuft und in dem Bayer Technology Services, Bayer MaterialScience, RWE und Siemens zusammen mit Partnern aus Hochschule und Wissenschaft daran arbeiten, Kohlendioxid mit Hilfe von erneuerbaren Energien ebenfalls in Ausgangsstoffe für die Chemieindustrie umzuwandeln.

Josephin Lehnert, Quelle und mehr Info: http://www.cleanenergy-project.de/15317/

Rohstoffe aus Abfall
Aus Thailand stammt Paijit Sangchai, der mit seinem 2007 gegründeten Unternehmen Flexoresearch eine Möglichkeit entdeckt hat, wie bisher nicht recycelbare Abfälle wieder in Rohstoffe umgewandelt werden können. Hinter der revolutionären Technik stehen Enzyme, die auch aus mehreren Materialien bestehende Verpackungen gezielt in ihre Einzelteile zerlegen und somit eine Weiterverarbeitung möglich machen. So werden bei Milch- oder Zigarettenpackungen zuerst die wasserdichten, chemischen Beschichtungen abgelöst und im nächsten Schritt die Klebstoffe aus dem Papier gelöst. Der übrig bleibende Zellstoff kann dann zur baumschonenden Papierherstellung verwendet werden oder als Baumaterial das hochgiftige Asbest ersetzen. Weitere Rohstoffe, die bei der neuartigen Müllverwertungstechnik abfallen, sind wiederverwendbare Kunststoffe.
Der Visionär und Technikpionier Paijit Sangchai wird mit seiner Erfindung wohl  Geld verdienen, denn schließlich scheint mit den neu entwickelten Enzymen endlich möglich, wovon unzählige Geschäftsleute seit Ewigkeiten träumen: Aus Abfall Geld zu machen. Laut Paijit Sangchai sind auch tatsächlich unzählige Investoren an einem Einstieg bei Flexoresearch interessiert, vor allem seit das Unternehmen unlängst vom World Economic Forum als Technology Pioneer ausgezeichnet wurde.

Hochwertiger Biodiesel aus Abfällen
Forscher der Polytechnischen Universität in Valencia, Spanien haben ein neues Synthese-Verfahren entwickelt, mit dem sich aus Pflanzenabfällen Biodiesel erzeugen lässt. Der Biodiesel in Form von Fettsäuremethylestern soll fast 90 Prozent Diesel liefern, das wäre die bisher beste Ausbeute bei der Biodieselsynthese.
Mit der in der Fachzeitschrift „Angewandte Chemie“ vorgestellten Methode wird Flüssigtreibstoff aus nicht essbaren Kohlenhydraten gewonnen. Statt Raps oder Sonnenblumen werden Mandelschalen, Hülsen von Sonnenblumen, Haferspelzen, Reste der Olivenölpressung oder Bagasse aus der Zuckerrohrverarbeitung als Rohstoff verwendet. Dadurch entsteht keine Nutzungskonkurrenz mit Nahrungsmitteln und deren Anbauflächen, denn es handelt sich um sogenannten Biodiesel der zweiten Generation. Wegen der teilweise starken Kritik an Biokraftstoffen der ersten Generation und deren fragwürdigem Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes sowie der Konkurrenz mit Lebensmittelanbau, werden große Hoffnungen auf Biokraftstoffe der zweiten Generation (Biomethan, BtL-Kraftstoffe, Cellulose-Ethanol, Bio-Kerosin) gesetzt.
Bisher sind zahlreiche Ansätze zur Biodieselsynthese entwickelt worden, die jedoch in den meisten Fällen ineffizient sind oder eine ungünstige Energiebilanz vorweisen, da sie selber viel Energie benötigen. Das Syntheseverfahren, das der Wissenschaftler Avelino Corma und seinem Team vorgestellt haben, ist verhältnismäßig einfach und kostengünstig; und benötigt zudem keine organischen Lösungsmittel. Als Katalysatoren dienen Wasser und Schwefelsäure sowie ein spezieller platinhaltiger Katalysator. Die Umwandlung erfolgt in drei Reaktionsschritten. In einem ersten Schritt wird Biomasse zu Furfural umgesetzt, ein bereits bekannter industrieller Prozess. Daraus wird 2-Methyl-Furfural (2MF) hergestellt, das als Ausgangsprodukt der Dieselsynthese dient. Die gasförmigen und leichteren Nebenprodukte der Biodieselherstellung lassen sich zur Wärmeerzeugung nutzen. Der Biodiesel mit einer Cetanzahl von 71 und einem Pourpoint von -90 Grad Celsius hat eine hervorragende Qualität und kann theoretisch direkt mit konventionellem Diesel gemischt werden. Den Praxistest muss der Biodiesel aber erst noch bestehen. Quelle: Josephin Lehnert, http://www.cleanenergy-project.de/15628/

Schwimmende Solarkraftwerke
Über 70 Prozent der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt und somit fällt ein überwältigender Großteil der auf der Erde auftreffenden Sonnenenergie im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Daher ist es wenig erstaunlich, dass das israelische Unternehmen Solaris Synergy Solarkraftwerke entwickelt hat, die auf der Wasseroberfläche von Gewässern schwimmen und dadurch diese immense Fläche zur Sonnenenergie-Erzeugung verwenden können. Für die Umsetzung ihrer spannenden Idee verwendeten die Wissenschaftler vergleichsweise preiswerte Silizium-Zellen, die direkt vom darunter liegenden Wasser gekühlt werden. Das macht die schwimmenden Solarkraftwerke auch aus wirtschaftlicher Sicht äußerst interessant.
Ein einzelnes Solarmodul hat laut Hersteller eine Leistung von bis zu 0,5 Kilowatt und kann beliebig mit anderen Modulen kombiniert werden, wodurch die Panels theoretisch in jeder beliebigen Form und Größe hergestellt werden können und dadurch äußerst flexibel einsetzbar sind. Den vorrangigen Einsatzort der schwimmenden Solarkraftwerke sieht Solaris Synergy nicht auf natürlichen Gewässern, sondern auf bereits industriell genutzte Wasserflächen. In Frage kommen dafür beispielsweise die Oberflächen von Abwasseraufbereitungsanlagen oder künstlich angelegten Aquädukten, Flüssen und Stauseen. Diese Herangehensweise ist insofern lobenswert, weil keine Eingriffe in natürliche Biotope erfolgen und Platz, der „ohnehin schon da ist“, einfach einen (zusätzlichen) Nutzen hätte. Interessanterweise verbessert sich durch die Installation der Module sogar die Wasserqualität, da weniger Wasser verdunstet und außerdem das Wachstum von Algen eingedämmt wird.
Nicht zu verachten ist natürlich auch, dass Kraftwerke, die auf dem Wasser errichtet werden, keine Landressourcen blockieren und diese somit für Ackerbau, Industrie oder einfach als Bauland verwendet werden könnten. Und gerade bei massiv steigenden Bevölkerungszahlen und weiter fortschreitender Industrialisierung wird nutzbares Land in den nächsten Jahren ohnehin immer mehr zur Mangelware werden. Quelle: Matthias Schaffer, http://www.cleanenergy-project.de/15588/

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Ostern/Mai 2011     http://www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame seiten/news_1104.htm

Kleinwindanlage für Ihr Hausdach
Die kleinsten unter den vertikalen Windanlagen, sind für den Einsatz in dicht besiedelten Wohngebieten bestens geeignet, denn sie arbeiten lautlos und sind genehmigungsfrei. Einen weiteren Pluspunkt erzielen Kleinwindanlagen durch den geringen Verschleiß der beweglichen Teil und der Mechanik, was Wartungsarbeiten nicht erforderlich macht und auch in diesem Punkt Kosten spart. www.cleanenergy-project.de/15983/

EU-Patent für Biogas-Hochleistungsbakterien
Schmack Biogas ist es gelungen, spezielle Bakterien zu isolieren, die die Biogasgewinnung beschleunigen. Für die unter dem Produktnamen METHANOS geführten Hochleistungsbakterien wurde jetzt das europäische Patent erteilt.

Wind und Wasser schon heute billiger als Kohle und Atom
Bislang wurden die Verbraucher über den wahren Preis von Kohle und Atom dadurch getäuscht, dass ein Großteil der Kosten gar nicht auf der Stromrechnung auftaucht. http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6311908ms258

367.400 Menschen arbeiteten im Jahr 2010 im Bereich der Erneuerbaren Energien
Am meisten zulegen konnte die Solarbranche. Im Vorjahresvergleich ist die Zahl um etwa acht Prozent gestiegen. Neben der Zahl der Beschäftigten lagen in Deutschland auch die Investitionen in Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien mit rund 26,6 Milliarden Euro um ein Viertel höher als im Vorjahr. Die Umsätze der in Deutschland produzierenden Unternehmen konnten um 20 Prozent gesteigert werden. Als Folge daraus stieg die Bruttobeschäftigung in diesem Bereich um etwa 28.000 auf insgesamt 367.400 Personen. Quelle: Solarmedia 2011

Amsterdam soll Elektroauto-Stadt werden
Die niederländische Regierung verfolgt gemeinsam mit den Kfz-Fachverbänden des Landes das Ziel, bis 2020 etwa eine Million Elektroautos (inklusive Hybridmodelle) auf den Straßen zu haben. Dann wäre der Markt für Elektromobilität in den Niederlanden fest etabliert und würde einen Marktanteil von etwa 20 Prozent erreichen. Bis 2018 werden neue E-Mobile vollständig von der Kaufsteuer und im laufenden Betrieb von der Kfz-Steuer befreit. Die Stadt Amsterdam ist dabei Vorreiter mit dem Ziel, bis 2040 die vollständige Umstellung auf Elektromobilität aller privat und geschäftlich genutzten Kfz im Zentrum der Metropole zu realisieren. Dafür werden auf kommunaler Ebene einig Maßnahmen umgesetzt: Bis zu 15.000 Euro Zuschuss beim Kaufpreis eines Elektro-Pkw zusätzlich zu den steuerlichen Maßnahmen des Staates. Zehntausende von Ladesäulen, die mit kommunalen Fördermitteln erreichtet werden und deren dort gezapfter Strom bis auf Weiteres kostenlos ist. www.cleanenergy-project.de/15951/

Smart Hydro Power stellt Kleinst-Wasserkraftwerk vor
Das Mikro-Wasserkraftwerk besteht aus einer Turbine, die in Fließgewässern eingesetzt wird. Sie funktioniert in Gewässern von mindestens 1,8 Metern Wassertiefe und zwei Metern Fluss-Breite sowie einer Strömungsgeschwindigkeit ab einem Meter pro Sekunde und bis zu 3,5 Meter pro Sekunde. Der Fluss wird dabei nicht aufgestaut, der Flusslauf und das empfindliche Gewässerökosystem bleiben ungestört. Die Turbine ist um einen fünf Kilowatt Horizontalachsen-Generator gebaut. Seine Nominalleistung erreicht er bei 2,4 Meter pro Sekunde. Die Rotoren haben einen Durchmesser von 100 Zentimetern. Die schwimmende Installation ist über ein innovatives Vakuum-Ankersystem befestigt, wie man es von Ölplattformen kennt und kann bei zu starken Fließgeschwindigkeiten aus dem direkten Strom genommen werden. Das System ist sehr umweltfreundlich, auch kleinen Fischen droht keine Gefahr, da sich die Rotoren so langsam drehen, dass die Vorgaben der Internationalen Agentur zur Fisch-Freundlichkeit nicht berührt werden. www.cleanenergy-project.de/16011/

Schott Solar bringt Sonnenenergie in den Unterricht
In ganz Deutschland werden Schüler demnächst praktische Versuche zur Sonnenenergie machen können.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6311933ms258

Ökostrom reduziert langfristig Kosten
Die Belastung der Stromverbraucher durch die Förderung Erneuerbarer Energien erscheint hoch, reduziert tatsächlich aber mittelfristig die Stromkosten. http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6311935ms258

Umdenken in China: Photovoltaik statt Atomkraft?
Der GAU im japanischen AKW Fukushima scheint die Regierung in Peking zum Umdenken bewegt zu haben. Die chinesische Regierung reagiert auf die Atom-Katastrophe in Japan, wie das Fachmagazin Photovoltaik berichtet. Demnach hebt die Regierung ihre Ziele für den Photovoltaik-Ausbau noch weiter an. Das neue Ziel für die Photovoltaik könnte noch einmal stärker angehoben werden. So könnte in einem neuen Fünfjahresplan das nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima bereits erhöhte Ziel von zehn auf 15 Gigawatt neu installierte Photovoltaik-Leistung bis 2015 angehoben werden. Bis 2020 soll demnach dann ein Ausbau bei der Photovoltaik von 50 Gigawatt angestrebt werden. Nach Expertenmeinung wird derzeit sogar noch überlegt, das Ziel auf 100 Gigawatt Photovoltaik-Leistung bis 2020 anzuheben. Quelle: photovoltaik | Sandra Enkhardt

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April 2011     http://www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame seiten/news_1103.htm

Bundesumweltminister: Atomkraft ist Auslaufmodell
Röttgen: Atomunfall in Japan weckt Zweifel an Kernenergie
Der Atomunfall in Japan weckt nach Ansicht von Bundesumweltminister Norbert Röttgen grundsätzliche Zweifel an der Nutzung der Kernenergie. Die Atomkraft sei ein Auslaufmodell, zitiert die Tagesschau den Umweltminister. Es stelle sich nun die Frage, ob die Erreichbarkeit alternativer Energien beschleunigt werden könne. Dieser Diskussion dürfe niemand ausweichen. Quelle: Tagesschau

Solarflugzeug fliegt vollkommen schadstofffrei
Das Solarflugzeug "Solar Impulse" absolvierte am 7. April 2010 seinen ersten Testflug. Am 8. Juli 2010 gelang der erste Nachtflug. Der Prototyp des Flugzeugs ist mit einer Spannweite von 64 Metern bei einem Gewicht von lediglich 1,6 Tonnen 2009 fertiggestellt worden. Die gesamte Fläche der Flügeloberseite (etwa 200 m²) ist dabei mit rund 12.000 Solarzellen bestückt. Die Konstruktion und der Bau des zweiten Flugzeuges, mit dem die Erdumrundung stattfinden soll, ist für 2011 geplant. www.solarimpulse.com

Elektro-Sportwagen
Tesla Motors, Inc. (San Carlos, Kalifornien) ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das sich mit der Entwicklung und Vermarktung von Elektroautos beschäftigt. Die Serienproduktion des ersten Modells, des zweisitzigen Sportwagens Tesla Roadster, begann am 17. März 2008. (Quelle: wikipedia) Im März 2009 stellte Tesla offiziell seinen neuen viertürigen Elektroflitzer Tesla Model S der Öffentlichkeit vor. Dieser soll ab 2011 verfügbar sein. www.teslamotors.com

Erstes Elektro-Flugzeug erfolgreich geflogen
In Deutschland hat das erste rein batteriegetriebene Flugzeug seinen Jungfernflug bestanden. Die größte Herausforderung bestand darin, eine ultraleichte Batterie zu bauen.

B.A.U.M.
Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e. V., kurz B.A.U.M., wurde 1984 von Hamburger Unternehmern als Umweltinitiative der Wirtschaft gegründet. Seit der Gründung schlossen sich über 500 Unternehmen aller Größen und Branchen sowie Verbände, Institutionen und Einzelpersonen bei B.A.U.M. zusammen. Damit hat sich B.A.U.M. im Laufe der Jahre zur größten Umweltinitiative der Wirtschaft in Europa entwickelt. www.baumev.de

Suntech Power
Suntech Power ist der weltgrößte Produzent von Photovoltaikmodulen aus kristallinem Silizium. Sitz der Firma ist Wuxi in China. Die Firma erreichte 2009 eine Produktions-Kapazität von 1 GW jährlich. www.suntech-power.com

Deutsche Ausfuhren mit einem Plus von 21,7% - Einfuhren mit neuem historischen Rekordwert
Im November 2010 wurden von Deutschland Waren im Wert von 88 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 75,1 Milliarden Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im November 2010 um 21,7% und die Einfuhren um 33,3% höher als im November 2009.
Ausfuhrseitig wurde der höchste Monatswert seit Oktober 2008 erreicht. Bei den Einfuhren wurde seit Beginn der Erhebung der Außenhandelsstatistik für die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1950 noch kein höherer Wert als im November 2010 nachgewiesen (kein Wunder bei ständig steigenden Rohstoffpreisen - Anmerkung von RAS).
Die Außenhandelsbilanz schloss im November 2010 mit einem Überschuss von 12,9 Milliarden Euro ab. Im November 2009 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 16,0 Milliarden Euro betragen. Online-Redaktion, 01.12.2010

Neue Windkraftanlagen, lautlos und effektiv in großen Höhen
Die Erzeugung von Wind in stürmischen Höhen. Niemand sieht sie, niemand hört sie und außerdem bläst der Wind viel mehr als hier unten. Und nicht nur das, er weht auch beständig, also so gut wie immer. Die Idee wurde bereits in den 60er Jahren entwickelt. Angedacht war, Windkraftanlagen in großen Höhen von etwa 10.000 Metern über der Erde zu betreiben, wo starke Höhenwinde – sogenannte Jetstreams – eine hohe Energieausbeute erzielen könnten. Die Umsetzung der Idee ist allerdings nicht so einfach. Ingenieure und Techniker haben sich Gedanken gemacht, wie fliegenden Windkraftanlagen aussehen könnten und unterschiedliche Konzepte entwickelt:

Die Firma Joby Energy forscht seit längerem an fliegenden Windkraftanlagen. An einer leiterartigen Konstruktion sind mehrere kleine Rotoren angebracht. Diese fliegt in etwa 400 - 600 Metern Höhe und erzeugt dort Energie, die über ein Haltekabel zur Erde transportiert wird. Herkömmliche Windräder erzeugen Wind in etwa 90 - 120 Metern Höhe. Die Energieausbeute der fliegenden Windanlage von Joby Energy ist fast doppelt so hoch. Es wurden bereits mehrere Prototypen gebaut.

Das kalifornische Unternehmen Makani Power entwickelt Flugdrachen zur Energieerzeugung. Ein Drachen besteht aus einem Carbonfaser-Flügel von acht Metern Spannweite und drei Propellern. Ausgeklügelte Bordelektronik navigiert den Flügel in kreisförmigen Bewegungen, wodurch die Bewegung der Spitze eines Rotorblattes eines bodenständigen Windrades simuliert wird. An den Rotorblattspitzen wird bis zu 75 Prozent der Windkraft erzeugt. Dies nutzt der Flugdrachen aus – jedoch bei einem weit geringeren Materialaufwand. Der Flugdrachen soll eine Leistung von einem Megawatt haben und bis 2015 marktreif sein.

Ein anderes Konzept verfolgt das Unternehmen Magenn. Es stellt riesige aufblasbare Windturbinen her, genannt MARS. Diese fliegen in 300 Metern Höhe, sind mit Helium gefüllt und rotieren um ihre eigene Achse. Dadurch wird Energie erzeugt, die über ein Verbindungskabel zum Boden transportiert wird. Magenn nennt eine Reihe von Vorteilen der Technologie: so ist es möglich, Windparks näher an Versorgungszentren zu platzieren, Transportkosten werden eingespart. Die Flughöhe kann je nach Windverhältnissen angepasst werden. Zudem sei die Technologie günstig und stelle weder eine Bedrohung für Vögel noch für Fledermäuse dar. Nicht zuletzt sind die Systeme mobil und können jederzeit an einen anderen Ort transportiert werden.

Kite Gen Research, ein nahe Turin ansässiges Unternehmen, stellt sogenannte Kite Gen Stem her. Dies sind gebogene Flügel, die über ein Kabel jeweils mit einer Bodenstation verbunden sind. Der Wind bewegt den Flügel und erzeugt dadurch eine Zugkraft am Kabel, was einen Generator am Boden antreibt. Zwar wird durch diese Technik eine höhere Energieausbeute erzielt, aber die Bodenstationen zu jedem Stem hätten einen ebenso großen Flächenbedarf wie herkömmliche Windräder.

Einige Konzepte wurde bereits auf der Airborne Wind Energy Conference an der Stanford University im September 2010 präsentiert. Die nächste Airborne Wind Energy Conference wird vom 24. Bis 25. Mai 2011 in Leuven, Belgien stattfinden. Man darf gespannt sein.
Josephin Lehnert, Quelle: http://www.cleanenergy-project.de/15301/

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März 2011     http://www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame seiten/news_1102.htm

Audi startet mit klarem Absatzplus ins neue Jahr
Der Premiumautohersteller Audi ist mit einem deutlichen Absatzplus ins neue Jahr gestartet. Im Januar verkaufte die Volkswagen-Tochter rund 95.400 Autos. Das sind 22,6% mehr als im Vorjahresmonat.

BMW steigert Verkaufszahlen im Januar deutlich
Der weltgrößte Premiumautomobilhersteller BMW hat die Verkaufszahlen im Januar erneut deutlich gesteigert. Im Vormonat legte der weltweite Absatz um 28% auf knapp 105.200 Autos zu, wie der Konzern mitteilte

Schweizer Großbank erzielt wieder Milliardengewinne
Für 2010 wies die UBS wieder schwarze Zahlen aus und präsentierte ein Ergebnis nach Steuern und Dritten von 7,2 Mrd. CHF nach einem Verlust von 2,7 Mrd. CHF im Vorjahr.

Chinas Wirtschaft boomt weiter
Der Export Chinas ist im Januar um 37% zum Vorjahr gestiegen. Volkswirte hatten lediglich mit einem Plus von 22,4% gerechnet. Der Import wuchs um 51%, während Experten hier einen Zuwachs um 28,6% erwartet hatten.

USA wollen Kosten für Solaranlagen um 75% senken
Während in Deutschland die Solarförderung mehrmals im Jahr verringert wird, beschließen andere Länder klotzige Förderprogramm. Das US-Energieministerium bewilligte 27 Millionen US-Dollar Fördermittel für Solar-Projekte.
Am 04.02.2011 berichtete US-Energieminister Steven Chu, dass das Energieministerium (Department of Energy, DOE) neun Projekte mit insgesamt 27 Millionen US-Dollar (rund 20 Millionen Euro) fördert, um die Entwicklung, Vermarktung und Herstellung fortschrittlicher Photovoltaik-Technologien zu unterstützen. 20,3 Millionen US-Dollar (rund 15 Millionen Euro) davon dienen der Verbesserung der Wertschöpfungskette und gehören zur Initiative "SunShot" des Energieministeriums. Diese hat zum Ziel, die Kosten für Solarstromanlagen bis 2020 um 75 % auf etwa 1 US-Dollar (0,74 Euro) pro Watt zu senken. Quelle: Peter Hackmann

Ölscheichs bauen auf Erneuerbare Energien
Das Emirat Abu Dhabi hat sein insgesamt drittes Solarprojekt für die Öko-Stadt Masdar City noch 2011 ausgeschrieben. Das “Noor 1 Photovoltaic Solar Project” soll zunächst auf 100 Megawatt ausgelegt werden. Masdar City ist Teil der sogenannten “Abu Dhabi Economic Vision 2030″. Ein Ziel dieser Strategie ist es, rund sieben Prozent beziehungsweise 1.500 Megawatt von Abu Dhabis Strombedarf bis 2020 durch erneuerbare Energien zu decken.

100 km Autofahren für 1,4 €
Der freundliche und vergleichsweise konservativ wirkende Micro-Kastenwagen Mia misst in der Kurzversion nur 2,87 Meter (die Langfassung kommt auf 3,19 Meter) und wird durch Lithium-Ionen Akkus gespeist. Die Bedienung ist so unkompliziert wie intuitiv: Zündschlüssel nach rechts drehen bringt voran, Zündschlüssel nach links drehen legt den Rückwärtsgang ein. Auf Gangschaltung oder Kupplung wird verzichtet. Rund 18.000 Euro soll das Elektroauto Mia in Deutschland kosten. Dafür erhält man zwar nur den kleinsten der drei verfügbaren Akkusätze, der für 100 Kilometer reicht, aber die Energiekosten dafür liegen bei sage und schreibe nur 1,40 Euro.

Prokon wächst kontinuierlich
Prokon Energiesysteme GmbH weist beeindruckende Kennzahlen auf: realisiertes Investitionsvolumen 817 Mio. €, Anzahl der Genussrechtsinhaber: 29.709, produzierte Strommenge 3.652.215 Megawattstunden in 32 Windparks in 5 Bundesländern.

WSJ: Chevron für Umweltschäden zu 8,6 Mrd. USD Strafe verurteilt
Chevron soll für Umweltschäden im Amazonasgebiet eine Rekordstrafe zahlen. Ein Gericht in Ecuador verurteilte den US-Ölkonzern am Montag nach einem fast zwei Jahrzehnte laufenden bitteren Rechtsstreit mit Umweltschützern und Bewohnern des Amazonasgebietes zur Zahlung von 8,6 Mrd. USD. Das ist die bisher höchste Summe, die ein Ölkonzern für Umweltschäden zahlen soll. Ein Großteil der Summe ist zur Beseitigung der Schäden vorgesehen, die bei der Suche und Förderung von Öl entstanden sind. Quelle: Dow Jones

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Februar 2011     http://www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame seiten/news_1101.htm

20 gute Gründe für die Förderung Erneuerbarer Energien
Mehr als 300.000 Arbeitsplätze, 109 Millionen Tonnen CO2-Vermeidung und 6,6 Milliarden Euro kommunale Wertschöpfung im vergangenen Jahr – viele Gründe sprechen für die Förderung Erneuerbarer Energien. http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f639728ms224

Sanyo zahlt für Rücknahme und Verwertung von Altmodulen
Als erster Hersteller von Fotovoltaikmodulen hat Sanyo Component Europe GmbH eine verbindliche Teilnahmevereinbarung mit PV CYCLE unterzeichnet.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f639732ms224

Viele Solarthermie-Anlagen "gut"
Die von ÖKO-TEST untersuchten Solarwärmeanlagen sind ausgereift, viele schneiden mit gut ab. http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f639739ms224

In Deutschland arbeiten 21.164 Windenergieanlagen
Inzwischen stehen in Deutschland weit über 21 Tausend Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 25.777 Megawatt. Damit hat die Windenergie einen Anteil von 7,58 Prozent am Bruttostromverbrauch in Deutschland. Quelle: Erhebung des Deutschen Windenergie Institutes (DEWI) im Auftrag des Bundesverbandes WindEnergie und des VDMA, Stand 31.12.2009

Anteile der erneuerbaren Energien zur Energiebereitstellung in Deutschland im Jahr 2009
10,1 % am gesamten Endenergieverbrauch (Strom, Wärme, Kraftstoffe)
16,4 % am gesamten Stromverbrauch
8,5 % an der gesamten Wärmebereitstellung
5,5 % am Kraftstoffverbrauch (Verbrauch an Motorkraftstoff, ohne Flugbenzin)
Quelle: BMU, Stand: September 2010, www.bmu.de

Hälfte aller Wasserkraftanlagen weltweit basieren auf deutschem Know-how
2009 wurde in Deutschland mit 19 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Wasserkraft der Stromverbrauch von über 4,7 Millionen Haushalten abgedeckt. Für die Wasserkraftbranche spielt der Export mit einer Quote von über 80 Prozent eine ganz besonders große Rolle.

Interessante Internet-Adressen
Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) www.solarwirtschaft.de
Bundesverband Windenergie e. V. (BWE) www.wind-energie.de
Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke e. V. www.wasserkraft-deutschland.de
Bundesverband BioEnergie e. V. (BBE) www.bioenergie.de
Bundesverband Geothermie (GtV) www.geothermie.de

Anteile der erneuerbaren Energien am EU-Strom
Die 34 Prozent der Nachfrage nach Elektrizität in der EU, die durch erneuerbare Energien im Jahr 2020 gedeckt werden, stammen zu
14 Prozent aus Windenergie (10 Prozent Festland, 4 Prozent offshore),
10,5 Prozent aus Wasserkraft,
6,6 Prozent aus Biomasse,
2,4 Prozent aus Photovoltaik,
0,5 Prozent aus CSP,
0,3 Prozent aus Geothermischer Energie und
0,1% aus dem Meer.      Quelle: www.iwr.de, 05.01.2011

Dorfgemeinschaft sichert Wärmeversorgung durch Biogasanlage
Das niedersächsische Dorf Malstedt hat sich in beispielhafter Geschlossenheit dazu entschieden, sich selbst mit Wärme aus einer Biogasanlage zu versorgen. Das nachhaltige Energiekonzept setzt auf die Biomasseversorgung durch lokale Landwirte und versorgt insgesamt 58 Haushalte und Unternehmen mit Wärme. Dafür wurden drei Blockheizkraftwerke, ein Spitzenlastkessel sowie mehr als vier Kilometer vorisolierte flexible Rohrsysteme zu einem zukunftssicheren Nahwärmenetz verbunden. Die Biogasanlage hat ihren Standort am Ortsrand. Das Blockheizkraftwerk in der Dorfmitte erzeugt aus dem gewonnenen Biogas kontinuierlich Wärme und Strom. Die Heizkosten der angeschlossenen 58 Haushalte und Betriebe sinken um gut 30 Prozent. Der erzeugte Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist und vergütet.
mehr: http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Ein+Dorf+-+ein+Nahwaermenetz,6,a17502.html Quelle:
Thermaflex Isolierprodukte GmbH

SunSil’s – PV-Module bringen Solarstrom zur breiten Masse
"
Der Unterschied in der Architektur des SunSil-PV-Moduls ist, dass SunSil alle Komponenten eines Standard-PV-Systems in einem 230 V 300 W AC-Modul eingliedert, indem es integrierte Elektronik, Mikro-Wechselrichter und Software verwendet, um das Maximum an Strom aus der Sonne, unter allen Bedingungen und über den ganzen Tag von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, herauszuholen.
„Wir haben das Problem mit der aktuellen Solar-PV-System-Architektur gelöst, die dem Installateur bisher sehr viel Zeit gekostet hat, um eine maßgeschneiderte Lösung für jede einzelne Einbausituation aus einer Vielzahl von Panelen, Wechselrichtern, Halterungen und Verkabelungen zu finden. Wir haben hier ein wirklich integriertes „plug & play“-System, das einfach auf dem Dach eines Heim- oder Gewerbegebäudes zur Hälfte der Kosten von Material und Zeit installiert werden kann“, erklärt Erik Hansen, leitender Geschäftsführer von SunSil.
Es entfernt jegliche vorhandene Komplexität und ersetzt sie mit eleganten „plug & play“-Einheiten, die in einer kompletten Anordnung auf dem Dach des Kunden oder eines Gewerbegebäudes durch einfaches Zusammenstecken montiert werden können.
Sun in and AC out (Sonne rein, Wechselstrom raus). So einfach ist es. Ich glaube, dies ist der Durchbruch, der Solarstrom zu der breiten Masse bringt, indem es einfach und kostengünstig ist und dadurch praktisch für jedermann ein Ansporn ist, auf Ökostrom zu wechseln.“ mehr, s.
Sunsil 2010

Hochleistungs-Bakterien verdoppeln die Leistung von Biogasanlagen
Die Schmack Biogas GmbH erhielt im Rahmen des Bayerischen Energiepreises 2010 eine Auszeichnung des Wirtschaftsministeriums für innovative Energienutzung. Das Unternehmen bekam den Preis für die Isolierung von Hochleistungsbakterien, die für die Energiegewinnung in Biogasanlagen verantwortlich sind. Mit dieser Auszeichnung werden herausragende innovative Produkte aus den Bereichen der effizienten Energieerzeugung und –nutzung gewürdigt. Bei Schmack wurde die marktreife Entwicklung des Produktes „Methanos“ als Ergebnis der mikrobakteriellen Forschung ausgezeichnet.
Den Schmack-Mikrobiologen ist es gelungen, Hochleistungsbakterien zu isolieren, welche die Biogasgewinnung beschleunigen. Schmack ist in der Lage, diese Bakterien in großen Mengen zu produzieren, die in zweifacher Hinsicht die Effizienz von Biogasanlagen deutlich verbessert:
Zum einen lässt sich durch Einbringung entsprechender Mengen in den Biogasfermenter  der spezifische Gasertrag aus den Einsatzstoffen um bis zu bis 20 % erhöhen. Zum anderen kann die Biogasanlage ohne Umbau der Fermenter jetzt doppelt so viel Rohstoffe verarbeiten und damit auch ihre Strom- und Wärmeproduktion verdoppeln.
Für Werner Rüberg, Sprecher der Geschäftsführung der Schmack Biogas, ist der Einsatz der Hochleistungsbakterien ein Meilenstein in der Firmengeschichte: „Mit „Methanos“ haben unsere Mitarbeiter ein Produkt entwickelt, das uns ein Alleinstellungsmerkmal bringt. Die Rentabilität unserer Biogasanlagen wird im Vergleich zum Wettbewerb deutlich erhöht. Die Investitionskosten werden gesenkt und gleichzeitig die Erträge der Anlage gesteigert.“

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