POSITIVE
NACHRICHTEN AUS DER WIRTSCHAFT im Jahr 2011
Quelle:
RAS-News
Weitere Nachrichten erhalten Sie im Blog:
http://respekt-achtung-und-selbstvertrauen.blogspot.com
Dezember 2011 http://www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame seiten/news_1110.htm
2012 kommt “Die 4. Revolution” auch in die japanischen Kinos
Nachdem “Die 4. Revolution – Energy Autonomy” von Carl-A. Fechner
2010 zum meist gesehenen Kino-Dokumentarfilm in Deutschland wurde und mit
TV-Ausstrahlungen auf Arte und der ARD vergangenen Sommer über zwei
Millionen Zuschauer erreichte, geht der Film zur Energiewende nun um die
Welt.
Nach den
Vorfällen in Fukushima in Japan suchen die Menschen weltweit mehr denn je
nach Alternativen zur nuklearen Energie. Der Film “Die 4. Revolution –
Energy Autonomy” (RAS-News
Weihnachten 2010) liefert ihnen Lösungen und zeigt anhand einer Reise um
den Globus, dass die Umstellung auf 100 Prozent erneuerbare Energien
innerhalb der nächsten 20 Jahre möglich ist. So erreichten das Team der
Filmproduktionsfirma fechnerMEDIA in den vergangenen Monaten zahlreiche
Anfragen für Filmvorführungen und Vorträge aus den USA, China, Frankreich,
Israel, Russland und vielen mehr.
Die größte Nachfrage kommt aus Japan. Für viele Japaner sind die
erneuerbaren Energien die einzige Hoffnung, die ihnen eine Perspektive und
einen Ausweg aus dem nuklearen Desaster bietet. Mit viel Dankbarkeit dafür,
dass er das Wissen über die Thematik mit einem Kino-Dokumentarfilm der
Öffentlichkeit zugänglich macht, wurde Carl-A. Fechner daher im Oktober 2011
auf einer Japanreise in Tokyo begrüßt. Ab Januar 2012 wird “Die 4.
Revolution” in den japanischen Kinos zu sehen sein.
Bestellen
Korea wird zunehmend zum wichtigen Marktplatz der
Erneuerbaren
Die
Reaktorkatastrophe in Fukushima hat besonders im Nachbarland Korea die
Notwendigkeit für den Einsatz erneuerbarer Energien verdeutlicht. Südkorea
hat sich große Erneuerbare-Ziele vorgenommen. Rund 31 Milliarden Euro
staatlicher Unterstützung stehen zum Ausbau "grüner Technologie" zur
Verfügung. Die Erneuerbaren sollen bis zum Jahr 2050 rund 30 Prozent des
koreanischen Strombedarfs decken. Neben dem Ausbau der Solarenergie setzt
Korea dabei besonders auf Windenergie. Das große Interesse internationaler
Unternehmen am koreanischen Markt ist mehr als berechtigt. Interessante
Einspeisevergütungen, die für 15 Jahre gewährleistet werden, vergünstigte
Darlehen sowie weitere Programme der koreanischen Regierung schaffen massive
Stimulanz für Einsatz und Verbreitung von erneuerbaren Energiequellen.
Optimale Windstärken und eine gute tägliche Sonnenscheindauer bilden einen
sicheren Rahmen für Investitionen. Korea befindet sich auf dem Weg in die
Liste der Top 10 Länder des weltweiten Erneuerbaren-Energien-Marktes. Im
Herbst 2011 wurde der erste koreanische Offshore-Windpark eingeweiht. Bis
2019 sollen Windturbinen im Land und auf dem Meer mit einer Leistung von 2,5
GW installiert werden.
Die nun schon seit 2004 stattfindende jährliche Messe- und
Kongressveranstaltung
International Green Energy Expo Korea (28.- 30.März 2012) ist mit mehr
als 400 internationalen Ausstellern und 38.000 Fachbesuchern aus 50 Nationen
eine der wichtigsten Fachmessen in Asien und mit einem jährlichen Wachstum
von mehr als 40 Prozent die größte und international renommierteste
Veranstaltung dieser Art in Korea. Quelle:
Kromrey Kommunikation 2011
Geräuschloses Windrad
Das
australische Unternehmen Renewable Energy Solutions Australia Holdings Ltd.
(RESA) hat ein Windrad entwickelt, das der Lärmbelästigung ein Ende setzen
könnte, denn die Anlage läuft nahezu geräuschlos.
Die "Eco
Whisper" Windturbine verfügt – statt den bisher üblichen drei – gleich über
30 einzelne Rotorblätter, deren Enden miteinander verbunden sind. Das
beschert der Turbine einerseits einen neuen Look und sorgt andererseits wohl
auch dafür, dass kaum mehr Windgeräusche verursacht werden. Die
Aluminium-Rotorblätter haben einen Durchmesser von nur 6,5 Metern und sind
auf einer Stange in über 20 Metern Höhe montiert. Durch die besondere
Bauweise kann die Turbine auch von Vögeln und Fledermäusen sehr gut
wahrgenommen werden.
www.cleanenergy-project.de/20412
Volkswagen setzt im Oktober 12,4% mehr Fahrzeuge ab
Der
Volkswagen-Konzern hat im Oktober erneut mehr Fahrzeuge abgesetzt als im
Vorjahreszeitraum. Der Konzern übergab 688.000 Fahrzeuge an die Kunden, ein
Plus von 12,4%. In den ersten zehn Monaten summierten sich die
Auslieferungen damit auf 6,8 Mio. Einheiten, 13,8% mehr als im
vergleichbaren Zeitraum 2010.
CIGS
Dünnschicht-Technologie erzielt Weltrekordeffizienz von 17,4 Prozent
Die Solibro
GmbH, ein Tochterunternehmen der Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen), hat mit
seiner CIGS Dünnschicht-Technologie einen bahnbrechenden Weltrekord erzielt.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6313781ms294
November 2011 http://www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame seiten/news_1109.htm
Endlich: Ab 1.11.11 gilt Grenzwert für Uran im Trinkwasser
In Deutschland darf ab
sofort kein Wasser mehr aus dem Hahn fließen, das mehr als 10 Mikrogramm
Uran pro Liter enthält.
Das ist ein großer Fortschritt für die Verbraucher, denn bisher gab es
keinerlei gesetzliche Obergrenze. Jahrelang hatte foodwatch kritische Werte
öffentlich gemacht und einen Grenzwert gefordert. Deutschland ist damit das
erste Land innerhalb der EU, in dem ein Grenzwert für den Gehalt des
giftigen Schwermetalls Uran im Leitungswasser gilt. Von der ersten
Ankündigung bis zum In-Kraft-Treten hat es allerdings mehr als drei Jahre
gedauert: Bereits im August 2008 hatte die Bundesregierung einen Grenzwert
angekündigt, nachdem foodwatch teilweise bedenklich hohe Urangehalte in
Trinkwasser veröffentlicht hatte.
Doch Babys und Kleinkinder sind damit noch immer nicht ausreichend
geschützt, denn der Wert von 10 Mikrogramm pro Liter bietet Säuglingen
und Kleinkindern keinen sicheren Schutz. Das zeigt eine
wissenschaftliche Expertise der Europäischen
Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA. Die Studie kommt zu dem Schluss: Auch
bei Uranwerten von deutlich unter 10 Mikrogramm sind vor allem für Säuglinge
und Kleinkinder Gesundheitsrisiken wie schwere Nierenschädigungen nicht
auszuschließen. Die Bundesregierung ignoriert diese Einschätzung der EFSA,
die von deutschen Behörden eigens in Auftrag gegeben wurde – und verletzt
damit ihre gesundheitliche Fürsorgepflicht gegenüber den Bürgern.
Kein Grenzwert für Mineralwasser
Für Mineralwasser gibt es immer noch keinen allgemeingültigen Grenzwert für
Uran. Nur Wasser, das als „geeignet für die Zubereitung von
Säuglingsnahrung" beworben wird, darf nicht mehr als 2 Mikrogramm Uran pro
Liter enthalten. Mineralwässer mit deutlich erhöhtem Urangehalt kommen aber
in den Handel, das hat ein
foodwatch-Test gezeigt – nicht einmal eine Kennzeichnung ist
vorgeschrieben.
Unterstützen Sie deshalb die E-Mail-Aktion von foodwatch! Fordern Sie
sichere Grenzwerte für Uran im Wasser!
Schreiben Sie jetzt an die zuständigen Bundesminister und fordern Sie
sichere Uran-Grenzwerte für Mineral- und Trinkwasser!
Jetzt mitmachen Knapp 26.000 Bürger haben bisher
mitgemacht. INFOS dazu:
Wissenschaftliche Analyse der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA.
Berliner Zeitung (19.09.08), Horst Seehofer: "Wir brauchen einen Grenzwert
für diesen Stoff."
Übersichtstabelle: Die höchstbelasteten Orte (Stand Nov. 2009)
http://wasser-hilft.de/blogspot.com
Quelle: foodwatch
Studien zu erneuerbaren Energien auf einen Blick
Der neue Studienradar Erneuerbare Energien ist online. Das Portal
informiert Wissenschaftler, Journalisten, Politiker und engagierte Bürger
über Studien zu systemanalytischen, ökonomischen, politischen, ökologischen
und gesellschaftlichen Aspekten der erneuerbaren Energien. Laut
Internetseite sind derzeit 88 Projektinformationen zu Energiesystemen, 79 zu
Ökonomie; 60 zu Politik und 22 Einträge zu Umwelt und Soziales abrufbar.
Susanne Kirsch
www.cleanenergy-project.de/19782/
Erstes Wasserstoff-Hybridkraftwerk in Betrieb
In Prenzlau (Uckermark) ist am 25. Oktober das erste
Wasserstoff-Hybridkraftwerk in Betrieb gegangen. Drei Windturbinen mit je
zwei Megawatt Nennleistung erzeugen Strom, der dann teilweise in einen
500-Kilowatt-Druck-Elektrolyseur fließt und durch Elektrolyse von Wasser
Sauerstoff und Wasserstoff erzeugt. Strom, der aktuell nicht für die
Elektrolyse gebraucht wird, fließt in das allgemeine Stromnetz. Die
Speicherung des Wasserstoffs erfolgt in vorhandenen Erdgastanks.
Wenn die Stromnachfrage groß und das Windenergieangebot gering ist, speist
man den gespeicherten Wasserstoff in einem Gemisch mit Biogas in zwei 350
Kilowatt-Blockheizkraftwerke (BHKW) ein. Jedes BHKW produziert etwa 2.700
Megawattstunden Strom und 2.250 Megawattstunden Wärme. Die überschüssige Wärme aus den Blockheizkraftwerken soll in das
Wärmenetz der Stadt Prenzlau fließen und kann bis zu 80 Einfamilienhäuser
beheizen. Der Strom wird bedarfsgerecht in das europäische Stromnetz
eingespeist. Der Wasserstoff sorgt auch für den Antrieb von Fahrzeugen. Ab
Ende 2011 soll z. B. eine Tankstelle am Flughafen Berlin-Brandenburg
für eine Wasserstofflieferung in die Hauptstadt sorgen.
Bei dem Hybridkraftwerk handelt es sich um eine Pilotanlage, die mit
„gewöhnlichen“ Kraftwerken nicht vergleichbar ist, und dem Austesten der
neuen Technologie dient. Rund 21 Millionen Euro fließen insgesamt in das
Projekt. Das Unternehmen Enertrag AG aus Dauerthal steuert zwei Millionen Euro für die Erforschung und
Entwicklung des Kraftwerkes bei. An dem Vorhaben beteiligt sind
u. a. die Deutsche Bahn, Vattenfall und Total.
Enertrag hat umfassende Informationsmaterialien auf seine
Webseite gestellt. Dort werden unter anderem verschiedene Betriebsmodi
erklärt, in denen das Hybridkraftwerk gefahren werden kann.
Susanne Kirsch,
www.cleanenergy-project.de/20114
Stromerzeugung durch Windturm
Zwei Schweizer Tüftler mischen derzeit die Windbranche auf, wobei
Tüftler vielleicht nicht der richtige Ausdruck sein dürfte. Vielmehr sind
Patrick Richter und Karl Bahnmüller auf dem Weg, die Stromgewinnung mit
Hilfe der Windkraft zu revolutionieren – mit ihrem neuen Windturm. Der dreht
sich nämlich langsamer als herkömmliche, dreiflügelige Windräder, und soll
dabei leiser, günstiger und effizienter arbeiten. Nach zahlreichen Tests ist
jetzt der erste Prototyp im Bau, mehr noch, in 2014 soll die Serienreife des
Windturms erlangt werden.
Die besten Ideen entstehen durch Zufall, so auch die Idee zum
strombringenden Windturm der beiden Schweizer. Eigentlich sollte „nur“ ein
Kinderkarussell mit Windkraft angetrieben werden. Bahnmüller, der selbst
lange Zeit als Leiter einer Konstruktionsabteilung gearbeitet hatte,
verfolgte allerdings größere Dimensionen, als den alternativen Antrieb eines
Spielgeräts. Zusammen gelangten Richter und Bahnmüller dann zum Prototyp
einer neuen Dimension der Windkraft und gründeten im vergangenen Jahr die
Agile
Wind Power AG.
Vier Meter hoch und vier Meter im Durchmesser ist der Prototyp ihres
Windturms, der für den kommerziellen Einsatz allerdings noch deutlich
wachsen soll. Hierzu werden drei Turbinen mit einem Durchmesser von 12,5
Metern übereinander montiert, die eine Gesamthöhe, samt Turm, von 75 Metern
haben sollen. Die erste Turbine der beiden Erfinder durchlief bereits im
Jahr 2009 mehrere Tests. Beste Voraussetzungen fanden Richter und Bahnmüller
hierfür im Windkanal des Luftfahrtunternehmens Ruag AG, mit dem Ergebnis,
dass ihr Windturm auf gleichem Raum mehr Leistung bringt, als
Windkraftanlagen mit gewöhnlichen Dreiblatt-Rotoren. Bei
Windgeschwindigkeiten von 15 Metern pro Sekunde hat ihr Turm eine
Nennleistung von 0,5 Megawatt.
Im Visier haben die beiden Schweizer dabei den Ausbau der Nennleistung auf
2,7 Megawatt, was durch einen größeren Durchmesser von etwa 30 Metern
erreicht werden soll. Verantwortlich für die Leistungsausnutzung ist bei
ihrem Konzept die Anordnung der Turbinen. Da sie übereinander liegen, können
sie in den unterschiedlichen Turmhöhen gleichzeitig die verschiedene
Windrichtungen zur Stromerzeugung ausnutzen – und das zu deutlich
günstigeren Preisen als bei klassischen dreiflügeligen Windkraftanlagen.
Installiert kostet eine Kilowattstunde rund 800 Euro, wobei die Anlage
zugleich mehr Strom produziert als ihr Pendant mit drei Rotoren. Die
Konkurrenzfähigkeit sehen die beiden Erfinder, die ihre Anlage in der
Schweiz – und bald auch international – patentiert haben lassen aber nicht
nur in Preis und Leistung. Ihr Windturm arbeitet deutlich leiser als
herkömmliche Windkraftanlagen, was das Genehmigungsverfahren für
Windkraftanlagenstandorte deutlich vereinfachen könnte.
Judith Schomaker,
www.cleanenergy-project.de/20063/
Südkorea: Weltgrößtes Gezeitenkraftwerk nimmt seinen Dienst auf
Südkorea verfolgt
ehrgeizige Ziele in der Klima- und Energiepolitik.
Das Ministry of Knowledge Economy (MKE) veröffentlichte neue Richtlinien zur
Reduktion von CO2-Emissionen für koreanische Unternehmen. Darüber hinaus
wird auch aktiv die Energiepolitik mit dem Ausbau von neuen
Kraftwerkskapazitäten vorangetrieben.
In einem Gezeitenkraftwerk an der Westküste nahe der Stadt Ansan produzieren
Turbinen in einer Tiefe von 22 Metern Strommengen für den Bedarf von knapp
500.000 Menschen.
Mit einer Gesamtkapazität von 254 MW ist es weltweit das größte seiner Art
und spart jährlich 88 Mio. US-Dollar durch vermiedene Rohölimporte sowie
315.000 Tonnen an CO2-Emissionen ein.
Weitere Informationen:
energy2.0, Quelle:
Deutsche
Exportinitiative Erneuerbare Energien 2011
www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Suedkorea-+Weltgroesstes+Gezeitenkraftwerk+nimmt+seinen+Dienst+auf,6,a20487.html
Q-Cells baut Photovoltaik-Kraftwerk der Superlative
Solarpark
Brandenburg-Briest mit 91 Megawatt (MW) größtes Photovoltaik-Kraftwerk
Europas. Q-Cells SE, eines der weltweit führenden Photovoltaik-Unternehmen,
baut Europas größten Solarpark. Der in Brandenburg-Briest entstehende
Solarpark wird eine Kapazität von 91 MW umfassen.
Insgesamt werden damit rund 22.500 Haushalte jährlich mit erneuerbarer
Energie versorgt und ein Ausstoß von rund 50.000 Tonnen CO2 pro Jahr
vermieden. Das Megaprojekt wird auf der ca. 200 Hektar großen Fläche des
einstigen Militärflughafens Brandenburg-Briest umgesetzt und zeigt
beispielhaft, wie brachliegende Konversionsflächen nachhaltig und
umweltschonend genutzt werden können.
In einer Rekordzeit von rund acht Wochen sollen die drei Solarparkteile bis
zum Jahresende 2011 vollständig errichtet sein und über das eigens von
Q-Cells gebaute Umspannwerk ans öffentliche Stromnetz angeschlossen werden.
Insgesamt werden darin rund 383.000 kristalline Q-Cells Solarmodule
installiert. Quelle:
Q-Cells 2011
Solarvergütung sinkt auf Niveau von Haushaltsstrompreis
Kauf einer Solarstromanlage
lohnt sich weiterhin - Solarstrom wird vom Subventionsobjekt zum
Preisbrecher. Die Förderung für neue Solarstromanlagen wird zum
Jahreswechsel um 15 Prozent sinken. Das teilt der Bundesverband
Solarwirtschaft auf Basis der aktuellen Photovoltaik-Marktzahlen der
Bundesnetzagentur mit. Damit wird die auf dem Hausdach erzeugte
Kilowattstunde Solarstrom kleiner Solarstromanlagen mit 24,43 Cent vergütet
(aktuell 28,74 Cent/kWh) und auf das Niveau von Haushaltsstromtarifen
sinken.
Bereits 2012 wird Solarstrom vom eigenen Dach auf dem Preisniveau von
Haushaltsstromtarifen ankommen. Spätestens 2014 können große Solarparks so
günstig Strom produzieren wie Windkraft auf dem Meer.
Für Verbraucher lohnt sich der Einstieg in die Solarstrom-Produktion
weiterhin, zeigt sich der BSW-Solar zuversichtlich. Gerade in den letzten
Monaten seien die Preise für schlüsselfertige Solarstromsysteme deutlich
gefallen. Durch einen starken Wettbewerb, beachtliche Innovationserfolge und
die zunehmende Massenfertigung konnten die Preise seit 2007 halbiert werden.
Kostenlose Verbraucherinformationen rund um das Thema Solartechnik stellt
der Verband im Internet unterwww.solartechnikberater.de
bereit.
Kosten von Solarstrom sinken weiter, erzeugte Solarstrommenge steigt
steil an
Von 2009 bis 2011 hat sich
die Solarstrom-Menge verdreifacht. Im ersten Halbjahr 2011 hat Solarstrom
mit einem Anteil von 3,5 Prozent am Brutto-Stromverbrauch erstmals die
Wasserkraft überholt.
Bis 2020 wird nach Erwartungen des Bundesverbands Solarwirtschaft der
Solarstrom-Anteil auf mindestens 10 Prozent steigen. Körnig: "Solarstrom
wird zum Preisbrecher und zur tragenden Säule des Energiesystems der
Zukunft." Quelle:
Bundesverband Solarwirtschaft 2011
Heißwasser für Österreichs größtes Geothermie-Fernwärme-Projekt ist
gesichert
Zu Beginn dieses Jahres
wurde mit den Erschließungsbohrungen für Österreichs größtes
Geothermie-Projekt begonnen. Jetzt konnte die Rückführungsbohrung
abgeschlossen werden, über die das heiße Wasser wieder in den natürlichen
Wasserkreislauf zugeführt wird. Das Heißwasser aus 2.900 Metern Tiefe bildet
die Grundlage für die nachhaltige Versorgung mit umweltfreundlicher
Fernwärme für die Stadt Ried und die Gemeinde Mehrnbach. Mit einer
Ergiebigkeit von 100 Liter pro Sekunde - das sind 8,6 Millionen Liter pro
Tag - und einer Temperatur von rund 105 Grad Celsius erfüllt die
Ergiebigkeit der Bohrung alle Erwartungen.
Dieser Tage konnte die für den natürlichen Kreislauf des Geothermieprojektes
erforderliche Rückführungsbohrung abgeschlossen werden. Nach der Abnahme der
Wärme mittels Wärmetauscher wird das Thermalwasser über diese zweite Bohrung
in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt.
Schon ab Herbst 2012 werden die ersten großen Kundenanlagen im Stadtgebiet
von Ried mit Wärme beliefert. Bis 2014 werden im Erstausbau rund 20
Trassenkilometer Leitungen und im Vollausbau bis zu 35 Trassenkilometer
verlegt. Ziel ist es, im Vollausbau rund 90 GWh Wärme zu liefern. Quelle:
oekonews.at | holler 2011
http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Heisswasser+fuer+Oesterreichs+groesstes+Geothermie-Fernwaerme-Projekt+ist+gesichert,6,a20541.html
Österreich hat Klimaschutzgesetz beschlossen
Mit Klimaschutzgesetz
erstmals verbindliche Einsparungsziele. Konkrete CO2-Höchstmengen für
Sektoren – Emissionszertifikategesetz als weiteres wichtiges Instrument.
„Mit dem vom Nationalrat beschlossenen Klimaschutzgesetz starten wir in eine
neue Ära. Das Gesetz ist ein klarer Handlungsauftrag an die einzelnen
Sektoren, bis zum Beginn des kommenden Jahres effiziente Maßnahmenbündel zu
erarbeiten. Nach einem harten, dreijährigen Kampf ist es gelungen, Bund und
Länder ins Boot zu holen und den Hebel von freiwillig auf verbindlich und
koordiniert umzuschalten. Damit ist eine zukunftsweisende Weichenstellung
für den Klimaschutz gelungen, die entscheidend dazu beitragen wird, unsere
internationalen Verpflichtungen besser zu erfüllen“, betont Umweltminister
Nikolaus Berlakovich.
„Alle ziehen ab sofort an einem Strang. Mit dem Klimaschutzgesetz gibt es
festgelegte CO2-Höchstmengen für die einzelnen Sektoren, die eingehalten
werden müssen. Sollten sie dennoch überschritten werden, wird es
entsprechende Sanktionen geben. Insbesondere im Verkehr, bei der Raumwärme
und in der Wirtschaft gibt es Nachholbedarf in punkto CO2-Einsparung“,
unterstreicht der Umweltminister.
„Großbritannien und Österreich sind die ersten Länder Europas, die über ein
Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Zielen verfügen, und damit wesentliche
Vorreiter“, so Berlakovich.
„Neu ist, dass Benchmarks eingeführt werden, also EU-einheitliche
Richtlinien, die sich an den effizientesten Anlagen orientieren. Damit wird
sichergestellt, dass es keine Ungleichbehandlungen und
Wettbewerbsverzerrungen in der EU mehr gibt. Quelle:
Lebensministerium
2011
Oktober 2011 http://www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame seiten/news_1108.htm
Solarzellen auf Papier
Wissenschaftler der TU Chemnitz haben Solarmodule vorgestellt, die auf
einfaches Papier gedruckt werden können. Dabei kommen spezielle Druckfarben
mit elektrischen Eigenschaften zum Einsatz, die bestimmte Strukturen auf
Papier bilden, so dass bei Sonnenlichtbestrahlung Strom entsteht. Die
3PV („printed paper
photovoltaics“) genannte Technologie stellt einen Paradigmenwechsel in der
Solartechnologie dar, insbesondere im Hinblick auf Materialkosten.
Josephin Lehnert
www.cleanenergy-project.de/18929/
BayWa steigt in den USA in das Windprojektgeschäft ein
Der Handelskonzern BayWa verstärkt seine Aktivitäten im Bereich der
erneuerbaren Energien und steigt in das Windprojektgeschäft in den USA ein.
Die US-Tochter BayWa USA LLC übernimmt 70% der WKN USA von der Windkraft
Nord USA.
Neuer Greenpeace-Ratgeber „Essen ohne Gentechnik“, 14. Auflage
Gentechnik auf dem Teller - das bekommt man hauptsächlich durch die
Geflügelfleischbranche serviert. Firmen wie Sprehe, Vossko oder Süddeutsche
Truthahn AG verfüttern Gen-Soja. Auch Milch- und Käseprodukte wie Bärenmarke
und Weihenstephan (Müller) stammen von Tieren, die gentechnisch veränderte
Futterpflanzen gefressen haben. Wo man dagegen bedenkenlos zugreifen kann,
zeigt der neue
Greenpeace-Einkaufsratgeber Essen ohne Gentechnik.
Greenpeace
| Hannah Samland
Nordex bekommt Auftrag aus der Türkei
Der Windkraftanlagenbauer Nordex hat einen weiteren Auftrag von der
türkischen Eksim Yatirim erhalten. Die Eksim-Gruppe investiere über ihre
Tochter Iltek Iletisim in Wind- und Wasserkraft-Projekte in der Türkei und
plane nun den dritten Windpark mit Nordex-Anlagen des Typs N100/2500,
teilten die Hamburger mit. Für das Projekt „Amasya“ seien insgesamt 16
Turbinen vorgesehen, die man ab Oktober 2011 liefern werde. Zudem sei mit
Eksim ein Servicevertrag über neun Jahre unterzeichnet worden.
Biketower, vollautomatische Parkgarage für Elektroräder
Die Firma e-bike-mobility aus
Markdorf am Bodensee hat für Städte, Kommunen und Unternehmen einen
„Biketower“ entwickelt, der nicht nur eine platzsparende Garage für bis zu
112 E-Bikes und Fahrräder darstellt. Er fungiert auch gleichzeitig als
vollautomatisches Verleihsystem und effiziente Ladestation für
Elektrofahrräder.
Tool ermittelt Sonnenausbeute von Dächern
Virtuelles Modell zeigt Photovoltaik-Potenzial ganzer Städte. Der
Einfallswinkel der Sonne, der Schatten von nahen Bäumen und Häusern sowie
die Dachneigung bestimmen, ob sich die Dachseite eines Hauses für die
Erzeugung von Sonnenstrom eignet oder nicht. Ein Computerprogramm, das diese
Faktoren für einzelne Häuser oder für ganze Städte berechnen kann,
präsentieren Forscher der
Universität Göteborg.
Ihre Heimatstadt haben sie bereits auf diese Weise vermessen. Quelle:
pressetext
Johannes Pernsteiner
Solarstrom ist bereits konkurrenzfähig
Der
Preis pro Kilowattstunde Solarstrom ist gegenüber 1990 um 78% gefallen. Zur
gleichen Zeit wurde der Ölpreis um etwa 200% erhöht.
Geothermie ist inzwischen teurer als Solarstrom. Und mit Offshore-Windstrom
aus der Nordsee können solare Großanlagen bereits konkurrieren – ca. 19 Cent
kosten beide. Die Stromkonzerne investieren in Offshore-Windparks im großen
Stil. Aber im Gegensatz zu Offshore-Windstrom geht der Preisverfall für
Photovoltaik munter weiter. Massenproduktion ermöglicht dies. Schon in zwei
Jahren dürfte die Stromerzeugung auf dem eigenen Dach preiswerter sein als
der Strom aus der Steckdose. Und Ökostrom erzeugt keine Folgekosten wie
fossil-atomarer Strom. Bald kann also jedes Haus ein Solarkraftwerk werden
und preislich mit dem „alten“ Strom konkurrieren. Quelle:
http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Solarstrom+ist+bereits+konkurrenzfaehig,6,a20423.html
Holzpellets über 40% günstiger als Heizöl
Besitzer einer Holzpelletheizung müssen den Beginn der kalten Jahreszeit
nicht fürchten. Eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets kostet 4,75 Cent, ein
Kilogramm der kleinen Presslinge 0,23 EUR. Damit ist das Heizen mit Pellets
43 Prozent günstiger als mit Heizöl und rund 30 Prozent günstiger als mit
Erdgas.
Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)
Neues Internetportal
www.lebensmittelwarnung.de ist online
Die 16 Bundesländer veröffentlichen in diesem Portal alle Warnungen der
Lebensmittelunternehmen und der zuständigen Behörden vor Lebensmitteln, die
gesundheitsgefährdend oder geeignet sind, den Verbraucher zu täuschen, und
die sich bereits im Handel und damit unter Umständen auch schon beim
Verbraucher befinden. Im Portal findet man auch Hinweise der zuständigen
Behörden auf weitere Informationen für die Öffentlichkeit oder auf
Rücknahme- oder Rückrufaktionen durch Lebensmittelunternehmer. Erstaunlich,
was sich da schon gesammelt hat.
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Nemos: Offshore-Windpark mit integriertem Wellenkraftwerk
Die Idee beruht nicht nur auf der Kopplung von Wind- und Wellenkraftwerken,
Jan Peckolt ist auch eine erhebliche Weiterentwicklung heute gängiger
Wellenkraftwerke gelungen. Im Detail besteht seine Nemos-Anlage aus einem –
mit drei Seilen am Meeresgrund befestigten – Auftriebskörper. Durch die
Kraft der Wellen wird dieser bewegt und überträgt die Energie über die Seile
an einen Generator, der am Turm der Windkraftanlage befestigt ist. Während
bisherige Systeme deutlich unter 50 Prozent der Wellenenergie verwerten
konnten, hat das von Peckolt optimierte Verfahren einen Wirkungsgrad von bis
zu 80 Prozent. Da die Konstruktion grundsätzlich eher einfach ist, entstehen
außerdem nur sehr geringe Materialkosten. An einer Offshore-Windanlage
können fünf Schwimmkörper befestigt werden und die von ihnen erzeugte
Energie kann den Strombedarf von etwa 1.000 Haushalten decken. Laut einer an
einem amerikanischen Standort durchgeführten Studie könnten die
Stromproduktions-Schwankungen der Windkraftanlagen damit um etwa 20 Prozent
reduziert werden. Durch die bessere Auslastung der Seekabel würden
zusätzlich Kosten gespart.
www.cleanenergy-project.de/19761/
Matthias Schaffer
September 2011 http://www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame seiten/news_1107.htm
Irre geführte
Verbraucher
können sich beschweren
Das
Internetportal
www.lebensmittelklarheit.de,
ein Projekt der Verbraucherzentralen, ist freigeschaltet. Die vom
Verbraucherministerium geförderte Informations- und Austauschplattform
veröffentlicht falsch und irreführend gekennzeichnete Lebensmittel, die
jedermann über ein Online-Formular melden kann. Zum Start stehen bereits 20
Produkte online, bei manchen haben die Hersteller die Kennzeichnung bereits
nachgebessert. Quelle: Stiftung Warentest, Newsletter vom 20.07.11
Private Kraftwerke im Keller von Eigenheimsen
Multitalent für die Energieversorgung der Zukunft. Mit einer modernen
Brennstoffzelle könnte künftig jeder Hausbesitzer zum Energieerzeuger
werden. Das Mikro-Blockheizkraftwerk nutzt Erdgas als Brennstoff und wandelt
diesen elektrochemisch in Strom und Wärme um.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6312399ms266
Hochwertiger Biodiesel aus Abfällen
243
Milliarden US-Dollar wurden bis Ende 2010 weltweit in Cleantech investiert.
Quelle:
http://www.cleanenergy-project.de/17642/
Hell in Bad und Flur bei Nacht ohne Strom
Phosphoreszierende Stoffe laden sich durch UV-Lichtanteile in natürlichem
oder elektrischem Licht auf und geben diese Energie in der Dunkelheit in
Form von Licht wieder ab. Die Lichtabgabe erfolgt für mindestens acht bis
zwölf Stunden, so dass der Effekt die ganze Nacht hindurch wirksam ist und
die Materialien sich tagsüber wieder aufladen können. Es werden
unterschiedliche Produkte mit starkem nachleuchtendem Effekt eingesetzt, die
es dem Menschen ermöglichen, zur Orientierung nachts kein Licht mehr
anschalten zu müssen. Zu diesen Produkten gehören auch typische
Baumaterialien wie Wandfarben, Putze, Acrylglas oder Pflastersteine. Die
Umsetzung ist denkbar einfach und kann im professionellen und im privaten
Bereich mit ins Bauvorhaben eingeplant werden. Die einfache Anwendung einer
nachleuchtenden Wandfarbe, welche sich wie jede übliche Wandfarbe aufbringen
lässt, verwandelt eine Wand oder Decke in eine Lichtrecyclingfläche.
Informationen erhalten Sie unter
www.nightec.de (Industrieprodukte) und
www.my-nightec.de (Verbraucherprodukte).
Quelle: Henning Mack,
http://www.cleanenergy-project.de/17996/ ,
http://shop.my-nightec.de/produkte/leuchtfarben.html
Recycling für wertvolle Seltene Erden
Ein
Team der
Nichteisenmetallurgie der Montanuniversität Leoben konnte ein neuartiges
Recyclingverfahren entwickeln, das nicht nur zur Vermeidung von Reststoffen
bei alten Batterien und Akkus eingesetzt werden kann. Gleichzeitig können
auch die wertvollen Seltenen Erden abgetrennt werden.
Nickel-Metallhydrid-Batterien und Akkus werden bisher nicht im
Recyclingprozess berücksichtigt. Lediglich Kobalt und Nickel werden
entsprechend wiederverwertet. Dadurch verzichtet die Wirtschaft auf
wertvolle Rohstoffe. Immerhin beträgt der Anteil der Seltenen Erden am
Gesamtgewicht einer Nickel-Metallhydrid-Batterie zwischen sieben und zehn
Prozent. Das Verfahren durchläuft momentan die Patentierungsphase und könnte
zu einer Verringerung der Abhängigkeit vom Weltmarktführer China beitragen.
Seltene Erden sind ein unverzichtbarer Bestandteil vieler Hightech-Produkte
und werden unter anderem für die Produktion von Hybridfahrzeugen,
Windkraftanlagen, Elektromotoren oder Smartphones benötigt. Aktuell deckt
die Volksrepublik China 95 Prozent des weltweiten Bedarfs dieser Rohstoffe
ab. Waren Seltene Erden noch bis vor kurzer Zeit relativ günstig erhältlich,
so haben sich die Preise auf dem Weltmarkt innerhalb der vergangenen zehn
Monate verzehnfacht. Quelle:
Joachim Kern
http://www.cleanenergy-project.de/17827/
Energy
Harvesting - Energie-Ernte
Strom muss nicht immer aus der Steckdose
kommen. Energy Harvesting ist das Gewinnen elektrischer Energie in kleinen
Mengen aus dem Umfeld elektronischer Geräte. Energie ist
praktisch überall. Bereits durch winzige Unterschiede in der
Umgebungstemperatur kann elektrischer Strom erzeugt werden. Durch den
Einsatz spezieller Instrumente ist es möglich, diesen Strom aufzufangen und
zu nutzten. Als Energiequellen dienen neben der Umgebungstemperatur,
Druckluftschwankungen, Vibrationen, Abwärme oder Luftströmungen. Auch Licht,
biologische Prozesse oder vorhandene Funkwellen können zur Stromerzeugung
verwendet werden. Bekannt ist die Methode bereits vom Einsatz spezieller
Sensoren in flexiblen Gehwegplatten oder Tanzflächen. Sie wandeln
Trittenergie in elektrische Energie um und ermöglichen so den Betrieb von
LED-Lichtanlagen oder Straßenbeleuchtung.
Es gibt unterschiedliche Verfahren des
Energy Harvesting. Z. B. wird durch piezoelektrische Kristalle
elektrische Spannung erzeugt, wenn sie durch Krafteinwirkung verformt
werden. An der Windschutzscheibe von Autos sind Regen- und Lichtsensoren
angebracht, die die vorhandenen Karosserieschwingungen zur Energiegewinnung
nutzen. Zum Einsatz kommen auch Thermoelemente, in denen sich Spannung
aufbaut, sobald sie Temperaturunterschieden ausgesetzt sind. Eine weitere
Möglichkeit ist ein elektrodynamischer Wandler, der, wenn er bewegt oder
Druck auf ihn ausgeübt wird, mittels eines Magneten oder einer Spule einen
Spannungsimpuls erzeugt.
Durch Energy Harvesting werden nur winzige Energiemengen erzeugt, aber diese
genügen, um kleine, autonome Geräte zu versorgen, etwa drahtlose Sensoren.
In öffentlichen Gebäuden werden energieautarke Sensoren eingesetzt, um
Temperatur oder Lufttemperatur zu erfassen und so die Klimaanlage zu
steuern. Die Mini-Stromerzeuger haben eine Reihe von Vorteilen. Im Gegensatz
zu batteriebetriebenen Sensoren müssen sie nicht gewartet werden und es
entfällt das Verlegen von Kabeln.
Allein schon durch reine Körperwärme kann Strom erzeugt werden. So wäre etwa
der kabellose Betrieb medizinischer Sensorik möglich. Für den Einsatz von
Ambient Assisted Living, speziellen technischen Hilfsmitteln für Menschen
mit Assistenzbedarf, ergeben sich neue Möglichkeiten. Mittels Energy
Harvesting können die Betriebszeiten mobiler Geräte verlängert oder
unbeschränkte Standby-Zeiten realisiert werden. An Brücken wurden Sensoren
installiert, die deren Schwingungen auffangen. In Fenstergriffe wurden
Mini-Sensoren integriert, die das Öffnen des Fensters melden und so die
Heizung abschalten. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und die
Technologien vielversprechend. Trotz zahlreicher Anwendungsbeispiele besteht
noch jede Menge Forschungs- und Entwicklungsbedarf. Quelle: Josephin Lehnert,
http://www.cleanenergy-project.de/18104/
Vertikale Windturbinen nutzen Flächen effizienter als horizontale
Als
Kleinwindanlagen für Häuser kennt man sie bereits: Vertikale Windräder.
Ihr Name leitet sich von dem vertikalen Aufbau der Rotationsachse ab. Daraus
ergeben sich einige Vorteile: Sie drehen sich unabhängig von der
Windrichtung und arbeiten relativ leise. Der Rotor bewegt sich schon bei
geringen Windgeschwindigkeiten. Zudem kann der Generator am Boden
installiert werden, was die Wartung erleichtert. Diese Eigenschaften sind
praktisch für siedlungsdichte Gebiete. Weil sie aber leistungsschwächer als
horizontale Anlagen sind, wurden sie bisher nicht für Windparks in Betracht
gezogen. Dies könnte sich ändern: Bei Felduntersuchungen des California
Institute of Technology (Caltech) zeigten die vertikalen Windräder zumindest
eine höhere Ausnutzung der Fläche, da sie bei optimaler Anordnung
zehn Mal mehr Windenergie pro Flächenenheit nutzen können.
Ein vierfacher Abstand reicht aus, um gegenseitige Beeinflussungen
auszuschließen. Folglich können die zehn Meter hohen und 1,2 Meter breiten
Turbinen mit einer Distanz von 4,8 Metern eine Leistung von 21 bis 47 Watt
pro Quadratmeter erreichen. Laut den Wissenschaftlern bewegt sich die
Leistung in einem Windpark mit Horizontal-Rotoren zwischen zwei bis drei
Watt pro Quadratmeter. Quelle: Jenny Lohse
http://www.cleanenergy-project.de/17689/
6.
Energieforschungsprogramm der Bundesregierung verabschiedet.
„Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare
Energieversorgung“ heißt das Programm, das ein Gemeinschaftsprojekt des
federführenden Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi),
des Bundesumweltministeriums (BMU),
des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMELV)
und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
ist.
Nach dem beschlossenen Ausstieg aus der Atomenergie steht die deutsche
Energiepolitik im Zeichen der Energiewende. Mit dem neuen Förderprogramm
wird eine Maßnahme des
Energiekonzepts umgesetzt und ein wichtiger Beitrag zur Beschleunigung
der Energiewende geleistet, wie Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler
erklärte. Viel Forschungs- und Handlungsbedarf gibt es noch, etwa im Bereich
Netzausbau oder Speichertechnologien. Das Energieforschungsprogramm
fokussiert sich auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Das
Bundesministerium für Umwelt will Mittel einsetzen, um Projekte
unterschiedlichster Art im Umfeld erneuerbarer Energien zu unterstützen, von
Windenergie, Photovoltaik und Solarthermie bis hin zu regenerativen
Kombikraftwerken, stellte Ressortchef Norbert Röttgen in Aussicht.
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner erklärte, ihr Ressort wolle vor
allem die Bioenergieforschung voranbringen und stelle dafür bis 2014 rund
180 Millionen Euro bereit. Dabei solle es nicht nur um Effizienzsteigerungen
bei der Energieausbeute gehen, sondern auch um die Speicherfähigkeit von
Bioenergie und dezentrale Versorgungsstrukturen. Auch
Bundesforschungsministerin Annette Schavan setzt den Schwerpunkt auf die
Entwicklung neuer Speichertechnologien, allerdings im Hinblick auf die
klimaneutrale Stadt. Hier seien Wissenschaft und Forschung besonders
gefordert, neue und vor allem vielfältige Wege und Perspektiven aufzuzeigen.
Insgesamt stehen von 2011 bis 2014 rund 2,4 Milliarden Euro an Budget für
die Förderung der Energieforschung zur Verfügung. Das sind 75 Prozent mehr
im Vergleich zum vorhergehenden Energieforschungsprogramm, das schon im
Zeichen von
Innovation und neuen Energietechnologien stand. Gespeist werden die
Fördermittel vor allem aus dem neu eingerichteten „Energie- und Klimafonds“.
Josephin Lehnert,
http://www.cleanenergy-project.de/18177/
Zero
S bestes Elektromotorrad
Das
Zero Motorcycle Modell Zero S wurde auf der “Clean Week 2020” zum besten
Elektromotorrad des Jahres gekürt. Die Jury beurteilte nicht nur das Design,
den Preis, den Energieverbrauch oder die Ladezeit, sondern auch das
Fahrverhalten, den Komfort sowie die Reichweite.Das
Zero S verfügt über einen Elektromotor mit Zero’s absolut
schwermetallfreiem Z-Force Lithium-Ionen-Akku. Damit kommt das Öko-Bike auf
eine Höchstgeschwindigkeit von 108 Kilometer pro Stunde. Es gibt in der 2011
überarbeiteten Version eine Schnellladeoption mit 2,3 Stunden Akku-Ladezeit.
Voll aufgetankt kann man etwa 90 Kilometer weit fahren. Das Zero S eignet
sich daher vor allem für den innerstädtischen Gebrauch. Dort erfordert es
allerdings ein umsichtiges Handling, denn das Zero S zeichnet sich nicht nur
durch CO2-Emissionsfreiheit, sondern auch durch (fast) absolute
Geräuschlosigkeit aus. Fußgänger oder etwa Behinderte könnten von dem
unhörbaren E-Bike überrascht werden. Die Juroren begeisterten sich vor allem
für das stylische Design und die hohe Wendigkeit des Zero S. Das gesamte
Fahrzeug ist in Leichtbauweise hergestellt und verhilft der Maschine mit
Kunststoff-Body und Alu-Fahrwerk zu einem Gesamtgewicht von 123,8 Kilogramm.
Damit liegt die Maschine weit vorn im Branchendurchschnitt. Quelle: Josephin
Lehnert,
http://www.cleanenergy-project.de/17057/
Juli 2011 http://www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame seiten/news_1106.htm
Immer mehr grüne Inseln in Deutschland
Die
Energieversorgung in Deutschland wird immer demokratischer. Das
Forschungsprojekt „deENet“ begleitet den neuen Weg. Das
Bundeswirtschaftsministerium unterstützt die 34 Kommunen, 27 Landkreise und
11 Regionalverbände, die zu 100% erneuerbar werden wollen.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6312402ms266
Solarstrom
erreicht bald Netzparität
Der Preis für Photovoltaik-Module wird
in den kommenden Jahren laut Umfrage von vier US-Dollar (2,78 Euro) im Jahr
2008 um 70 Prozent auf voraussichtlich einen
US-Dollar (0,70 Euro) pro Watt sinken. Deshalb wird Solarstrom bis
Ende 2011 in 19 Ländern im Haushalt gleich viel kosten wie Strom aus
fossilen Quellen, beispielsweise in Italien, Spanien, Brasilien und
Kalifornien.
Applied Materials geht davon aus, dass Solarstrom
bis 2020 in über 100 Ländern zum selben
Preis wie herkömmlicher Strom bezogen werden kann. Das entspreche 98
Prozent der Weltbevölkerung, 99,7 Prozent des Welt-Bruttosozialprodukts und
99,2 Prozent der CO2-Emissionen durch Energieerzeugung. “Wir haben einen
entscheidenden Wendepunkt bei den Kosten der Solarenergie erreicht“, so Dr.
Charlie Gay, Präsident der Solarabteilung bei Applied Materials. „Ende 2010
war weltweit eine Photovoltaik-Leistung von 36 Gigawatt installiert, davon
wurden allein letztes Jahr 18 GW zugebaut. Dieses enorme Wachstum und neue
Technologien, die Module leistungsfähiger und skalierbarer machen, haben
dazu geführt, dass Solarstrom erschwinglicher ist als je zuvor.“
http://solarmedia.blogspot.com
24.05.2011
SCHOTT Solar reduziert PV-Module auf das
Wesentliche
Bis zu
60 Prozent weniger Gewicht im Vergleich zu herkömmlichen Glasfolienmodulen
bringt eine Leichtgewicht-Konzeptstudie.
Neuartiges Material für Rückseite ermöglicht deutlich einfachere Montage.
Durch Adapter lässt es sich schnell und praktisch auf Schrägdächern,
Flachdächern und Dächern mit geringer Traglast installieren.
Quelle:
www.schottsolar.de und
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6312375ms266
Energiegewinnung auch aus langsamer
Meeresströmung
Kurzfilm:
http://www.youtube.com/watch?v=1qCDRj8TE9Y&feature=player_embedded
Die
zur Saab Gruppe gehörende Firma Minesto hat ein Unterwasserkraftwerk
entwickelt, das vom Prinzip her wie ein Drache funktioniert, nur eben unter
Wasser. Das Projekt wird Deep Green genannt und eignet sich laut Minesto
hauptsächlich für Gewässer mit geringer Strömung und großer Wassertiefe. Das
macht den Unterwasserdrachen gerade für Meeresabschnitte interessant, die
mit anderen Technologien nur schwer nutzbar sind.
Im Detail besteht
Deep Green aus einem am Meeresboden verankerten Seil, an dem der
Unterwasserdrache – eine Art Segel mit eingebauter Turbine – von der
Strömung hin und her bewegt wird. Dabei bewegt er sich zehnmal schneller als
die Meeresströmung in der er treibt. Da die Energie mit der Geschwindigkeit
kubisch ansteigt, wird durch eine zehnmal höhere Geschwindigkeit die
1.000-fache Energie erzeugt. Durch den simplen Aufbau sind auch die Kosten
des Unterwasserdrachens überschaubar und machen Deep Green zu einer
interessanten Perspektive in der nachhaltigen Energiegewinnung.
Gerade aufgrund des enormen ungenutzten Potenzials ist die Erzeugung durch
Gezeiten- und Strömungsbewegungen einer der Hoffnungsträger einer Zukunft
mit „grün“ erzeugter Energie.
Quelle: Matthias Schaffer,
http://www.cleanenergy-project.de/15283
Solarrevolution auf Japanisch
Der
nach Angaben der Wirtschaftsagentur Bloomberg reichste Japaner startet eine
Solaroffensive. Der 53jährige Spitzenmanager der Softbank Corporation (siehe
Bild) plant den
Bau
riesiger photovoltaischer Solaranlagen in zumindest 33 der 47 Präfekturen
Japans. Parallel zu einer Realisierung sollten gemäss
Ministerpräsident Kan die
Kosten
für photovoltaisch erzeugten Strom bis 2020 auf einen Drittel des heutigen
Niveaus sinken, bis 2030 gar auf einen Sechstel. Dabei sollen auch
Solaranlagen auf zehn Millionen Hausdächern realisiert werden. Das wäre dann
die gute Botschaft für die ganze Welt – denn mit der japanischen
Solarinitiative würde Photovoltaik von der teuersten zur billigsten Art der
Stromerzeugung.
http://solarmedia.blogspot.com
Prototyp der
getriebelosen 6-MW-Windturbine mit einem Rotordurchmesser von 120 Metern
geht in Testbetrieb
Weniger Komponenten und geringeres Gewicht senken nicht nur die Kosten für
die Windturbine selbst, sondern auch für die Türme und Fundamente der
Offshore-Windenergieanlage. Die neue Turbine basiert auf der innovativen
Direktantriebstechnik von Siemens. Mit einem Auftragsbestand an
Offshore-Windprojekten mit einer Gesamtleistung von 3.600 MW ist Siemens der
klare Marktführer bei der Nutzung der Windenergie auf dem Meer.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6312396ms266
Auch die Italiener haben sich für eine sichere Zukunft ohne Atomkraft
entschieden
Italiener stimmen gegen die Atomenergie und setzen ein wichtiges Zeichen für
eine gemeinsame atomfreie Zukunft
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6312401ms266
Nordex baut größtes Windfeld Schwedens
Nordex gewinnt den größten Auftrag, der bislang für ein Onshore-Windprojekt
in Schweden vergeben wurde. Ab Sommer 2012 errichtet der Anlagenbauer den
150-MW-Windpark „Blaiken“. Die Turbinen des Typs N100/2500 werden mit dem
neuen Anti-Icing-System für Rotorblätter ausgestattet sein.
www.nordex-online.com
Ferieninsel Rügen: nachhaltiger Tourismus mit Erneuerbaren Energien
Unter
dem Titel „Natürlich Rügen - Voller Energie“ wurde die erste Marke
formuliert: Bis 2020 soll mindestens ein Drittel des gesamten Energiebedarfs
aus Biomasse gedeckt werden.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6312391ms266
4 WELTREKORDE
SunPower erzielt neuen Effizienz-Weltrekord
Solarpanels der Serie E20 mit einem Effizienzgrad von 22,4 Prozent kommen
noch in diesem Jahr auf den europäischen Markt.
www.sunpowercorp.com
Rekordwirkungsgrad bei CIGS-Solarzellen
Effizienz-Weltrekord für CadmiumTellurid-Solarzellen dank farbloser
Polyimidfolie
Neuartiges Material ermöglicht flexible, leichte und effiziente
Dünnschicht-Solarzellen.
Erst vor kurzem hatte Tiwaris Team den Effizienzrekord auch bei flexiblen
Solarzellen aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (kurz CIGS) auf 18,7 Prozent
verbessert.
www.empa.ch
Q-Cells meldet Weltrekord-Solarzelle mit 19,5% Wirkungsgrad
Die
Q-Cells SE hat den Weltrekord im Bereich großflächiger multikristalliner
Solarzellen gebrochen.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6312287ms264
Weltrekorde bei Polymer- und organischen Solarzellen
Bei
der Konferenz „The Solar Future: Module Technologies“ stellte
Forschungsdirektor Jens Hauch von Konarka Technologies den aktuellen Stand
bei der Entwicklung organischer Solarzellen vor. „Mit 1 Quadratzentimeter
großen Zellen haben wir einen Rekordwirkungsgrad von 8,3 Prozent erreicht“,
sagt Hauch. Die Anwendungsbereiche für die Solarzellen, bei denen ein
organischer Farbstoff im angeregten Zustand Elektronen abgibt, sind
vielfältig: Das „photovoltaische Halbzeug“ lässt sich sowohl in Textilien
integrieren als auch in Glas verpacken.
Die Zellen eignen sich zum Beispiel für netzautarke Inselsysteme, tragbare
elektronische Geräte und gebäudeintegrierte Systeme. Theoretisch ist jede
Farbe möglich. Weil sich die Zellen synthetisch bei niedrigen Temperaturen
herstellen lassen, sind die Produktionskosten gering. Konarka will sie in
den nächsten zwei bis drei Jahren auf einen Dollar pro Watt senken.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6312345ms265
3 SOLAR-BUCH-TIPPS
Ihr Photovoltaik-Ratgeber. So verstehen und planen Sie Ihre eigenen
Solarstromanlage.
Kompakter e-Book-Ratgeber. Die eigene Solarstom-Anlage ist eine sichere und
ökologische Geldanlage, die zudem zukünftig die Unabhängigkeit von
steigenden Stromkosten sichert.
www.solaranlagen-portal.de
Was Sie über Photovoltaik wissen sollten
Photovoltaik: Planen, finanzieren, und professionell umsetzen.
Das
Praxis-Handbuch widmet sich auf knapp 200 Seiten umfassend den neuesten
Richtlinien, Technologien und Aufbauten, rechtlichen Gesichtspunkten,
Ertragsberechnungen und Betriebskosten sowie Steuer- und
Versicherungsthemen. Quelle:
http://shop.solarstrom-witte.de
Muntwylers Solarhandbuch
Wie optimal von der Sonne zu profitieren ist, zeichnet die 12. Auflage von
Urs Muntwylers (Professor für Photovoltaik an der Berner Fachhochschule )
SolarHandbuch nach. Auf über 300 Seiten finden sich Erläuterungen, Tipps und
Beispiele zur Nutzung der Sonnenenergie für Strom, Wärme und Mobilität.
www.solarcenter.ch
Juni 2011 http://www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame seiten/news_1105.htm
Mehr Solarstrom als Atomstrom
Am 22. März 2011 produzierten in Deutschland solare Kraftwerke erstmals mehr
Strom als die Atomkraftwerke. Um 12.30 Mittags waren 12,1 Gigawatt
Sonnenstrom-Kapazität am Netz. Die verbliebenen neun Atomkraftwerke am
deutschen Netz brachten es nur auf 12 Gigawatt. Über das Jahr verteilt haben
die Erneuerbaren Energien mittlerweile rund 17 % Anteil an der
Stromproduktion. Noch 1993 behaupteten die Stromkonzerne, dass Sonne, Wind
und Wasser auch langfristig niemals mehr als 4 % des deutschen Strombedarfs
würden decken können (Quelle: Sonnenseite.com / Franz Alt).
Love Green – die erste deutschlandweite
Medieninitiative zum Thema Nachhaltigkeit
„Eine
Plastiktüte ist im Durchschnitt nur 25 Minuten in Gebrauch, bevor sie
entsorgt wird. Danach hat sie noch eine Lebenszeit von 250 Jahren.“
„Wenn alle Standby-Schalter in Deutschland aus wären, würden wir so viel
Strom sparen, dass wir zwei Kernkraftwerke abschalten könnten.“
Solche Nachrichten sollen in Zukunft nicht nur alteingesessene Ökos, sondern
die Mitte der Bevölkerung erreichen. Um dieses Ziel zu erreichen und die
Welt ein kleines bisschen grüner zu gestalten, gründeten Markus Schmidt und
Philipp A. Thode die erste deutsche Medieninitiative zum Thema
Nachhaltigkeit:
Love Green. Dabei ist der Ansatz von Love Green, „hellgrün“ zu sein. Es
gilt das Motto: „Wir retten die Welt. Jeder ein bisschen.“
Biogas-Innovationspreis der deutschen
Landwirtschaft 2011 für Schmack Biogas
Als Preisträger aus
dem Bereich der Wirtschaft wurde Dr. Doris Schmack von der Schmack Biogas
GmbH aus dem bayerischen Schwandorf für den Beitrag „Methanos – Bakterien
zur Erhöhung der Effizienz von Biogasanlagen“ gewürdigt. Methanos sind
besonders leistungsfähige Bakterien, die in Biogasanlagen die Raumbelastung
und die Gasausbeute der eingesetzten Substrate deutlich steigern. Die
Hochleistungsbakterien erhielten bereits im Rahmen des Bayerischen
Energiepreises 2010 eine Auszeichnung und wurden im April 2011 patentiert.
Die ersten Feldversuche konnten schon erfolgreich abgeschlossen werden,
verschiedene Einsatzszenarien werden aktuell für Pilotkunden angeboten.
Rekordwirkungsgrad bei CIGS-Solarzellen
Flexible Solarzellen mit einem Wirkungsgrad, wie er nur von polykristallinen
oder Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) Modulen erreicht wird, haben
jetzt die Forscher in der Eidgenössischen Materialprüfungs- und
Versuchsanstalt für Industrie, Bauwesen und Gewerbe (EMPA) in der Schweiz
entwickelt. Damit brach das Forscherteam um Leiter Ayodhya Tiwari seinen
eigenen Rekord aus dem vergangenen Juni. Damals lag der Wirkungsgrad bei
17,6 Prozent, die neue Generation der CIGS-Solarzellen liegt nun bei 18,7
Prozent und wurde bereits vom Frauenhofer Institut für Solare
Energiesysteme in Freiburg geprüft. Der Wirkungsgrad von Dünnschichtmodulen,
basierend auf amorphem Silizium liegt etwa zwischen 5 bis 13 Prozent, bei
den Solarzellen aus polykristallinem Silizium zwischen 13 und 18 Prozent und
monokristalline Siliziumzellen schaffen es auf 14 bis 24 Prozent.
Flexibel und leicht sind sie, die neuen CIGS-Solarzellen und könnten mit
ihrem hohen Wirkungsgrad bald den Markt erobern. Die Vorteile liegen sowohl
bei der Herstellung, CIGS-Solarzellen können im Rolle-zu-Rolle Verfahren
hergestellt werden und sind günstig zu produzieren, als auch bei den
verbesserten Systemkosten durch die leichten, flexiblen Module, die zudem
die Installation und den Transport vereinfachen ... Quelle:
Judith Schomaker,
http://www.cleanenergy-project.de/16769/
Gebäudesanierung mittels Radiowellen
Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für
Umweltforschung (UFZ) und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur
Leipzig (HTWK Leipzig) entwickeln gemeinsam eine Methode zur Sanierung von
Gebäuden mittels Radiowellen. Damit soll es möglich sein, schnell,
zeitsparend und zerstörungsfrei Baumaterialien zu sanieren.
Josephin Lehnert,
www.cleanenergy-project.de/16644/
Frankreich
will führende Position bei Elektromobilität
Frankreich möchte in der Entwicklung von Elektroautos international eine
führende Rolle spielen und schickt sich an, in Europa in dieser Hinsicht die
Pole-Position zu übernehmen. Im Jahr 2015 sollen rund 100.000 Autos im
Verkehr sein, was die Regierung über eine Reihe von Finanzinstrumenten
fördert. Auch die französischen Autobauer tragen das Ihre dazu bei: Sowohl
Renault-Nissan als auch PSA Peugeot Citroën setzen auf den Elektroantrieb.
Beide zusammen wollen 2011 und 2012 rund 60.000 Elektrofahrzeuge auf den
Markt bringen. Die französische Regierung lancierte einen nationalen Plan
für Hybrid- und Elektroautos. Er beinhaltet die Gestaltung von
Rahmenbedingungen für die Infrastruktur (Standardisierung, Ladestationen)
wie auch die Adaption der Stromnetze und das Recyceln von Batterien.
Der Staat wird wohl bester
Kunde von Elektroautos. Zudem gibt es kräftige Finanzspritzen:
Neben einem Öko-Bonus für Privatleute werden Forschung & Entwicklung in
Infrastruktur, Batterien und Mobilitätskonzepte mit 220 Millionen Euro
subventioniert, die Pilotanlagen von Ladestationen mit 70 Millionen Euro
(2015 sollen rund eine Million Ladestationen zur Verfügung stehen) und ein
neues, rund 625 Millionen Euro teures Batteriewerk wird mit 125 Millionen
Euro aus der Staatskasse unterstützt. Quelle: Daniel Seelmann,
www.cleanenergy-project.de/16464/
CO2 statt Erdöl als Rohstoff
CO2 heißt
das große Problem des 21. Jahrhunderts. Bayer AG hat nun ein Verfahren
entwickelt, CO2 sinnvoll zu nutzen. Ende Februar wurde im Chempark in Leverkusen
eine Pilotanlage in Betrieb genommen, die schädliches CO2 in hochwertigen
Kunststoff umwandelt. In der Anlage entsteht ein Vorprodukt, in das CO2
eingebunden ist, und das dann zu Polyurethan weiterverarbeitet wird. Dadurch
kann CO2 als Alternative zu Erdöl genutzt werden, das in der Chemieindustrie
bislang vorwiegend zur Erzeugung von Kohlenstoff verwendet wird.
Entwickelt wurde das Verfahren im Rahmen des Projekts „Dream Production“, an dem
Bayer gemeinsam mit dem Energieversorger RWE und der Technischen Hochschule
Aachen (RWTH) arbeitet. Polyurethan ist ein vielseitig verwendbarer Kunststoff.
Er kommt zum Einsatz in Leichtbauteilen für Automobile, Schuhsohlen oder in
Gebäudedämmstoffen.
Das in der Pilotanlage verwendete Kohlendioxid stammt aus einem
Braunkohlekraftwerk bei Köln, wo es aus dem Rauchgas eines Kraftwerks
abgetrennt, verflüssigt und abtransportiert wird. Erst kürzlich wurde ein für
das Verfahren geeigneter Katalysator gefunden – die Suche danach dauerte bereits
vierzig Jahre. Kohlenstoff ist eine sehr stabile Verbindung, die nur schwer mit
anderen Stoffen reagiert. Entwickelt wurde der Katalysator vom CAT Catalytic
Center, das von Bayer betrieben wird.
Wenn die Erprobungsphase ein positives Ergebnis bringt, soll ab 2015 die
industrielle Produktion von Kunststoffen auf Basis von CO2 beginnen. Das Projekt
„Dream Production“ wird vom Bund mit fünf Millionen Euro gefördert. Die
industrielle Nutzung von CO2 leistet einen Beitrag zu Nachhaltigkeit durch die
Einsparung fossiler Ressourcen und trägt zur Versorgungssicherheit bei.
Gleichzeitig wird ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Das neue Verfahren wird
von der RWTH Aachen über alle Prozessstufen einer ökologischen und ökonomischen
Gesamtbewertung unterzogen und mit herkömmlichen Produkten und Prozessen
verglichen.
Aus Kohlenstoff lassen sich noch weitere Produkte herstellen, beispielsweise
Harnstoff, Methanol, zyklische Carbonate und Salicylsäure. Im Projekt
„Kohlendioxid als Polymerbaustein“ bei der Firma BASF gibt es dahingehende
Forschungen. Aus Harnstoff lassen sich Düngemittel herstellen, Methanol kann
auch als Kraftstoff verwendet werden und zyklische Carbonate dienen in der
Chemieindustrie als Lösungsmittel. Salicylsäure ist bekannt als Wirkstoff des
Medikaments Aspirin. Das Hauptproblem ist auch hier bislang das Fehlen eines
geeigneten Katalysators.
Ein weiteres Projekt ist
CO2RRECT, das seit Oktober läuft und in dem Bayer Technology Services, Bayer
MaterialScience, RWE und Siemens zusammen mit Partnern aus Hochschule und
Wissenschaft daran arbeiten, Kohlendioxid mit Hilfe von erneuerbaren Energien
ebenfalls in Ausgangsstoffe für die Chemieindustrie umzuwandeln.
Josephin Lehnert, Quelle und mehr Info:
http://www.cleanenergy-project.de/15317/
Rohstoffe aus Abfall
Aus
Thailand stammt Paijit Sangchai, der mit seinem 2007 gegründeten Unternehmen
Flexoresearch eine Möglichkeit entdeckt hat, wie bisher nicht recycelbare
Abfälle wieder in Rohstoffe umgewandelt werden können. Hinter der revolutionären
Technik stehen Enzyme, die auch aus mehreren Materialien bestehende Verpackungen
gezielt in ihre Einzelteile zerlegen und somit eine Weiterverarbeitung möglich
machen. So werden bei Milch- oder Zigarettenpackungen zuerst die wasserdichten,
chemischen Beschichtungen abgelöst und im nächsten Schritt die Klebstoffe aus
dem Papier gelöst. Der übrig bleibende Zellstoff kann dann zur baumschonenden
Papierherstellung verwendet werden oder als Baumaterial das hochgiftige Asbest
ersetzen. Weitere Rohstoffe, die bei der neuartigen Müllverwertungstechnik
abfallen, sind wiederverwendbare Kunststoffe.
Der Visionär und Technikpionier Paijit Sangchai wird mit seiner Erfindung wohl
Geld verdienen, denn schließlich scheint mit den neu entwickelten Enzymen
endlich möglich, wovon unzählige Geschäftsleute seit Ewigkeiten träumen: Aus
Abfall Geld zu machen. Laut Paijit Sangchai sind auch tatsächlich unzählige
Investoren an einem Einstieg bei Flexoresearch interessiert, vor allem seit das
Unternehmen unlängst vom
World Economic Forum als
Technology Pioneer ausgezeichnet wurde.
Hochwertiger Biodiesel aus Abfällen
Forscher
der Polytechnischen Universität in Valencia, Spanien haben ein neues
Synthese-Verfahren entwickelt, mit dem sich aus Pflanzenabfällen Biodiesel
erzeugen lässt. Der Biodiesel in Form von Fettsäuremethylestern soll fast 90
Prozent Diesel liefern, das wäre die bisher beste Ausbeute bei der
Biodieselsynthese.
Mit der in der Fachzeitschrift „Angewandte
Chemie“ vorgestellten Methode wird Flüssigtreibstoff aus nicht essbaren
Kohlenhydraten gewonnen. Statt Raps oder Sonnenblumen werden Mandelschalen,
Hülsen von Sonnenblumen, Haferspelzen, Reste der Olivenölpressung oder Bagasse
aus der Zuckerrohrverarbeitung als Rohstoff verwendet. Dadurch entsteht keine
Nutzungskonkurrenz mit Nahrungsmitteln und deren Anbauflächen, denn es handelt
sich um sogenannten Biodiesel der zweiten Generation. Wegen der teilweise
starken Kritik an Biokraftstoffen der ersten Generation und deren fragwürdigem
Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes sowie der Konkurrenz mit
Lebensmittelanbau, werden große Hoffnungen auf Biokraftstoffe der zweiten
Generation (Biomethan, BtL-Kraftstoffe, Cellulose-Ethanol, Bio-Kerosin) gesetzt.
Bisher sind zahlreiche Ansätze zur Biodieselsynthese entwickelt worden, die
jedoch in den meisten Fällen ineffizient sind oder eine ungünstige Energiebilanz
vorweisen, da sie selber viel Energie benötigen. Das Syntheseverfahren, das der
Wissenschaftler Avelino Corma und seinem Team vorgestellt haben, ist
verhältnismäßig einfach und kostengünstig; und benötigt zudem keine organischen
Lösungsmittel. Als Katalysatoren dienen Wasser und Schwefelsäure sowie ein
spezieller platinhaltiger Katalysator. Die Umwandlung erfolgt in drei
Reaktionsschritten. In einem ersten Schritt wird Biomasse zu Furfural umgesetzt,
ein bereits bekannter industrieller Prozess. Daraus wird 2-Methyl-Furfural (2MF)
hergestellt, das als Ausgangsprodukt der Dieselsynthese dient. Die gasförmigen
und leichteren Nebenprodukte der Biodieselherstellung lassen sich zur
Wärmeerzeugung nutzen. Der Biodiesel mit einer Cetanzahl von 71 und einem
Pourpoint von -90 Grad Celsius hat eine hervorragende Qualität und kann
theoretisch direkt mit konventionellem Diesel gemischt werden. Den Praxistest
muss der Biodiesel aber erst noch bestehen. Quelle: Josephin Lehnert,
http://www.cleanenergy-project.de/15628/
Schwimmende Solarkraftwerke
Über 70
Prozent der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt und somit fällt ein
überwältigender Großteil der auf der Erde auftreffenden Sonnenenergie im
wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Daher ist es wenig erstaunlich, dass das
israelische Unternehmen Solaris Synergy Solarkraftwerke entwickelt hat, die auf
der Wasseroberfläche von Gewässern schwimmen und dadurch diese immense Fläche
zur Sonnenenergie-Erzeugung verwenden können. Für die Umsetzung ihrer spannenden
Idee verwendeten die Wissenschaftler vergleichsweise preiswerte Silizium-Zellen,
die direkt vom darunter liegenden Wasser gekühlt werden. Das macht die
schwimmenden Solarkraftwerke auch aus wirtschaftlicher Sicht äußerst
interessant.
Ein einzelnes Solarmodul hat laut Hersteller eine Leistung von bis zu 0,5
Kilowatt und kann beliebig mit anderen Modulen kombiniert werden, wodurch die
Panels theoretisch in jeder beliebigen Form und Größe hergestellt werden können
und dadurch äußerst flexibel einsetzbar sind. Den vorrangigen Einsatzort der
schwimmenden Solarkraftwerke sieht
Solaris Synergy nicht auf natürlichen Gewässern, sondern auf bereits
industriell genutzte Wasserflächen. In Frage kommen dafür beispielsweise die
Oberflächen von Abwasseraufbereitungsanlagen oder künstlich angelegten
Aquädukten, Flüssen und Stauseen. Diese Herangehensweise ist insofern
lobenswert, weil keine Eingriffe in natürliche Biotope erfolgen und Platz, der
„ohnehin schon da ist“, einfach einen (zusätzlichen) Nutzen hätte.
Interessanterweise verbessert sich durch die Installation der Module sogar die
Wasserqualität, da weniger Wasser verdunstet und außerdem das Wachstum von Algen
eingedämmt wird.
Nicht zu verachten ist natürlich auch, dass Kraftwerke, die auf dem Wasser
errichtet werden, keine Landressourcen blockieren und diese somit für Ackerbau,
Industrie oder einfach als Bauland verwendet werden könnten. Und gerade bei
massiv steigenden Bevölkerungszahlen und weiter fortschreitender
Industrialisierung wird nutzbares Land in den nächsten Jahren ohnehin immer mehr
zur Mangelware werden. Quelle: Matthias Schaffer,
http://www.cleanenergy-project.de/15588/
Ostern/Mai 2011 http://www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame seiten/news_1104.htm
Kleinwindanlage für Ihr Hausdach
Die kleinsten unter
den vertikalen Windanlagen, sind für den Einsatz in dicht besiedelten
Wohngebieten bestens geeignet, denn sie arbeiten lautlos und sind
genehmigungsfrei. Einen weiteren Pluspunkt erzielen Kleinwindanlagen durch
den geringen Verschleiß der beweglichen Teil und der Mechanik, was
Wartungsarbeiten nicht erforderlich macht und auch in diesem Punkt Kosten
spart.
www.cleanenergy-project.de/15983/
EU-Patent für
Biogas-Hochleistungsbakterien
Schmack Biogas ist
es gelungen, spezielle Bakterien zu isolieren, die die Biogasgewinnung
beschleunigen. Für die unter dem Produktnamen METHANOS geführten
Hochleistungsbakterien wurde jetzt das europäische Patent erteilt.
Wind und
Wasser schon heute billiger als Kohle und Atom
Bislang wurden die Verbraucher über
den wahren Preis von Kohle und Atom dadurch getäuscht, dass ein Großteil der
Kosten gar nicht auf der Stromrechnung auftaucht.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6311908ms258
367.400
Menschen arbeiteten im Jahr 2010 im Bereich der Erneuerbaren Energien
Am meisten zulegen konnte
die Solarbranche. Im Vorjahresvergleich ist die Zahl um etwa acht Prozent
gestiegen. Neben der Zahl der Beschäftigten lagen in Deutschland auch die
Investitionen in Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien mit rund 26,6
Milliarden Euro um ein Viertel höher als im Vorjahr. Die Umsätze der in
Deutschland produzierenden Unternehmen konnten um 20 Prozent gesteigert
werden. Als Folge daraus stieg die Bruttobeschäftigung in diesem Bereich um
etwa 28.000 auf insgesamt 367.400 Personen. Quelle:
Solarmedia 2011
Amsterdam soll
Elektroauto-Stadt werden
Die niederländische
Regierung verfolgt gemeinsam mit den Kfz-Fachverbänden des Landes das Ziel,
bis 2020 etwa eine Million Elektroautos (inklusive Hybridmodelle) auf den
Straßen zu haben. Dann wäre der Markt für Elektromobilität in den
Niederlanden fest etabliert und würde einen Marktanteil von etwa 20 Prozent
erreichen. Bis 2018 werden neue E-Mobile vollständig von der Kaufsteuer und
im laufenden Betrieb von der Kfz-Steuer befreit. Die Stadt Amsterdam ist
dabei Vorreiter mit dem Ziel, bis 2040 die vollständige Umstellung auf
Elektromobilität aller privat und geschäftlich genutzten Kfz im Zentrum der
Metropole zu realisieren. Dafür werden auf kommunaler Ebene einig Maßnahmen
umgesetzt: Bis zu 15.000 Euro Zuschuss beim Kaufpreis eines Elektro-Pkw
zusätzlich zu den steuerlichen Maßnahmen des Staates. Zehntausende von
Ladesäulen, die mit kommunalen Fördermitteln erreichtet werden und deren
dort gezapfter Strom bis auf Weiteres kostenlos ist.
www.cleanenergy-project.de/15951/
Smart Hydro Power
stellt Kleinst-Wasserkraftwerk vor
Das
Mikro-Wasserkraftwerk besteht aus einer Turbine, die in Fließgewässern
eingesetzt wird. Sie funktioniert in Gewässern von mindestens 1,8 Metern
Wassertiefe und zwei Metern Fluss-Breite sowie einer
Strömungsgeschwindigkeit ab einem Meter pro Sekunde und bis zu 3,5 Meter pro
Sekunde. Der Fluss wird dabei nicht aufgestaut, der Flusslauf und das
empfindliche Gewässerökosystem bleiben ungestört. Die Turbine ist um einen
fünf Kilowatt Horizontalachsen-Generator gebaut. Seine Nominalleistung
erreicht er bei 2,4 Meter pro Sekunde. Die Rotoren haben einen Durchmesser
von 100 Zentimetern. Die schwimmende Installation ist über ein innovatives
Vakuum-Ankersystem befestigt, wie man es von Ölplattformen kennt und kann
bei zu starken Fließgeschwindigkeiten aus dem direkten Strom genommen
werden. Das System ist sehr umweltfreundlich, auch kleinen Fischen droht
keine Gefahr, da sich die Rotoren so langsam drehen, dass die Vorgaben der
Internationalen Agentur zur Fisch-Freundlichkeit nicht berührt werden.
www.cleanenergy-project.de/16011/
Schott Solar
bringt Sonnenenergie in den Unterricht
In ganz Deutschland werden Schüler
demnächst praktische Versuche zur Sonnenenergie machen können.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6311933ms258
Ökostrom
reduziert langfristig Kosten
Die Belastung der Stromverbraucher
durch die Förderung Erneuerbarer Energien erscheint hoch, reduziert
tatsächlich aber mittelfristig die Stromkosten.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f6311935ms258
Umdenken in
China: Photovoltaik statt Atomkraft?
Der GAU im japanischen AKW Fukushima
scheint die Regierung in Peking zum Umdenken bewegt zu haben. Die
chinesische Regierung reagiert auf die Atom-Katastrophe in Japan, wie das
Fachmagazin Photovoltaik berichtet. Demnach hebt die Regierung ihre Ziele
für den Photovoltaik-Ausbau noch weiter an. Das neue Ziel für die
Photovoltaik könnte noch einmal stärker angehoben werden. So könnte in einem
neuen Fünfjahresplan das nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima bereits
erhöhte Ziel von zehn auf 15 Gigawatt neu installierte Photovoltaik-Leistung
bis 2015 angehoben werden. Bis 2020 soll demnach dann ein Ausbau bei der
Photovoltaik von 50 Gigawatt angestrebt werden. Nach Expertenmeinung wird
derzeit sogar noch überlegt, das Ziel auf 100 Gigawatt Photovoltaik-Leistung
bis 2020 anzuheben. Quelle:
photovoltaik | Sandra Enkhardt
April 2011 http://www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame seiten/news_1103.htm
Bundesumweltminister: Atomkraft ist Auslaufmodell
Röttgen: Atomunfall in Japan weckt Zweifel an Kernenergie
Der Atomunfall in Japan weckt nach Ansicht von Bundesumweltminister Norbert
Röttgen grundsätzliche Zweifel an der Nutzung der Kernenergie. Die Atomkraft
sei ein Auslaufmodell, zitiert die Tagesschau den Umweltminister. Es stelle
sich nun die Frage, ob die Erreichbarkeit alternativer Energien beschleunigt
werden könne. Dieser Diskussion dürfe niemand ausweichen. Quelle: Tagesschau
Solarflugzeug fliegt
vollkommen schadstofffrei
Das Solarflugzeug
"Solar Impulse" absolvierte am 7. April 2010 seinen ersten Testflug. Am 8.
Juli 2010 gelang der erste Nachtflug. Der Prototyp des Flugzeugs ist mit
einer Spannweite von 64 Metern bei einem Gewicht von lediglich 1,6 Tonnen
2009 fertiggestellt worden. Die gesamte Fläche der Flügeloberseite (etwa 200
m²) ist dabei mit rund 12.000 Solarzellen bestückt. Die Konstruktion und der
Bau des zweiten Flugzeuges, mit dem die Erdumrundung stattfinden soll, ist
für 2011 geplant.
www.solarimpulse.com
Elektro-Sportwagen
Tesla Motors, Inc.
(San Carlos, Kalifornien) ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das sich
mit der Entwicklung und Vermarktung von Elektroautos beschäftigt. Die
Serienproduktion des ersten Modells, des zweisitzigen Sportwagens Tesla
Roadster, begann am 17. März 2008. (Quelle: wikipedia) Im März 2009 stellte
Tesla offiziell seinen neuen viertürigen Elektroflitzer Tesla Model S der
Öffentlichkeit vor. Dieser soll ab 2011 verfügbar sein.
www.teslamotors.com
Erstes Elektro-Flugzeug erfolgreich geflogen
In Deutschland hat
das erste rein batteriegetriebene Flugzeug seinen Jungfernflug bestanden.
Die größte Herausforderung bestand darin, eine ultraleichte Batterie zu
bauen.
B.A.U.M.
Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e. V., kurz
B.A.U.M., wurde 1984 von Hamburger Unternehmern als Umweltinitiative der
Wirtschaft gegründet. Seit der Gründung schlossen sich über 500 Unternehmen
aller Größen und Branchen sowie Verbände, Institutionen und Einzelpersonen
bei B.A.U.M. zusammen. Damit hat sich B.A.U.M. im Laufe der Jahre zur
größten Umweltinitiative der Wirtschaft in Europa entwickelt.
www.baumev.de
Suntech Power
Suntech Power ist der weltgrößte Produzent von Photovoltaikmodulen aus
kristallinem Silizium. Sitz der Firma ist Wuxi in China. Die Firma erreichte
2009 eine Produktions-Kapazität von 1 GW jährlich.
www.suntech-power.com
Deutsche
Ausfuhren mit einem Plus von 21,7% - Einfuhren mit neuem historischen
Rekordwert
Im November 2010 wurden von Deutschland Waren im Wert von 88 Milliarden Euro
ausgeführt und Waren im Wert von 75,1 Milliarden Euro eingeführt.
Die deutschen Ausfuhren waren damit im November 2010 um 21,7% und die
Einfuhren um 33,3% höher als im November 2009.
Ausfuhrseitig wurde der höchste Monatswert seit Oktober 2008 erreicht. Bei
den Einfuhren wurde seit Beginn der Erhebung der Außenhandelsstatistik für
die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1950 noch kein höherer Wert als im
November 2010 nachgewiesen (kein Wunder bei ständig steigenden
Rohstoffpreisen - Anmerkung von RAS).
Die Außenhandelsbilanz schloss im November 2010 mit einem Überschuss von
12,9 Milliarden Euro ab. Im November 2009 hatte der Saldo in der
Außenhandelsbilanz 16,0 Milliarden Euro betragen.
Online-Redaktion, 01.12.2010
Neue
Windkraftanlagen, lautlos und effektiv in großen Höhen
Die Erzeugung von Wind in
stürmischen Höhen. Niemand sieht sie, niemand hört sie und außerdem bläst
der Wind viel mehr als hier unten. Und nicht nur das, er weht auch
beständig, also so gut wie immer. Die Idee wurde bereits in den 60er Jahren
entwickelt. Angedacht war, Windkraftanlagen in großen Höhen von etwa 10.000
Metern über der Erde zu betreiben, wo starke Höhenwinde – sogenannte
Jetstreams – eine hohe Energieausbeute erzielen könnten. Die Umsetzung der
Idee ist allerdings nicht so einfach. Ingenieure und Techniker haben sich
Gedanken gemacht, wie fliegenden Windkraftanlagen aussehen könnten und
unterschiedliche Konzepte entwickelt:
Die Firma
Joby Energy forscht seit längerem an fliegenden Windkraftanlagen. An
einer leiterartigen Konstruktion sind mehrere kleine Rotoren angebracht.
Diese fliegt in etwa 400 - 600 Metern Höhe und erzeugt dort Energie, die
über ein Haltekabel zur Erde transportiert wird. Herkömmliche Windräder
erzeugen Wind in etwa 90 - 120 Metern Höhe. Die Energieausbeute der
fliegenden Windanlage von Joby Energy ist fast doppelt so hoch. Es wurden
bereits mehrere Prototypen gebaut.
Das kalifornische Unternehmen
Makani Power entwickelt Flugdrachen zur Energieerzeugung. Ein Drachen
besteht aus einem Carbonfaser-Flügel von acht Metern Spannweite und drei
Propellern. Ausgeklügelte Bordelektronik navigiert den Flügel in
kreisförmigen Bewegungen, wodurch die Bewegung der Spitze eines Rotorblattes
eines bodenständigen Windrades simuliert wird. An den Rotorblattspitzen wird
bis zu 75 Prozent der Windkraft erzeugt. Dies nutzt der Flugdrachen aus –
jedoch bei einem weit geringeren Materialaufwand. Der Flugdrachen soll eine
Leistung von einem Megawatt haben und bis 2015 marktreif sein.
Ein anderes Konzept verfolgt das Unternehmen
Magenn. Es stellt riesige aufblasbare Windturbinen her, genannt MARS.
Diese fliegen in 300 Metern Höhe, sind mit Helium gefüllt und rotieren um
ihre eigene Achse. Dadurch wird Energie erzeugt, die über ein
Verbindungskabel zum Boden transportiert wird. Magenn nennt eine Reihe von
Vorteilen der Technologie: so ist es möglich, Windparks näher an
Versorgungszentren zu platzieren, Transportkosten werden eingespart. Die
Flughöhe kann je nach Windverhältnissen angepasst werden. Zudem sei die
Technologie günstig und stelle weder eine Bedrohung für Vögel noch für
Fledermäuse dar. Nicht zuletzt sind die Systeme mobil und können
jederzeit an einen anderen Ort transportiert werden.
Kite Gen Research, ein nahe Turin ansässiges Unternehmen, stellt
sogenannte Kite Gen Stem her. Dies sind gebogene Flügel, die über ein Kabel
jeweils mit einer Bodenstation verbunden sind. Der Wind bewegt den Flügel
und erzeugt dadurch eine Zugkraft am Kabel, was einen Generator am Boden
antreibt. Zwar wird durch diese Technik eine höhere Energieausbeute erzielt,
aber die Bodenstationen zu jedem Stem hätten einen ebenso großen
Flächenbedarf wie herkömmliche Windräder.
Einige Konzepte wurde bereits auf der
Airborne Wind Energy Conference an der Stanford University im September
2010 präsentiert. Die nächste
Airborne Wind Energy Conference wird vom 24. Bis 25. Mai 2011 in Leuven,
Belgien stattfinden. Man darf gespannt sein.
Josephin Lehnert, Quelle:
http://www.cleanenergy-project.de/15301/
März 2011 http://www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame seiten/news_1102.htm
Audi startet mit klarem Absatzplus ins neue Jahr
Der Premiumautohersteller Audi ist mit einem deutlichen
Absatzplus ins neue Jahr gestartet. Im Januar verkaufte die
Volkswagen-Tochter rund 95.400 Autos. Das sind 22,6% mehr als im
Vorjahresmonat.
BMW steigert Verkaufszahlen im Januar deutlich
Der weltgrößte Premiumautomobilhersteller BMW hat die
Verkaufszahlen im Januar erneut deutlich gesteigert. Im Vormonat legte der
weltweite Absatz um 28% auf knapp 105.200 Autos zu, wie der Konzern mitteilte
Schweizer Großbank erzielt wieder Milliardengewinne
Für 2010 wies
die UBS wieder schwarze Zahlen aus und präsentierte ein Ergebnis nach Steuern
und Dritten von 7,2 Mrd. CHF nach einem Verlust von 2,7 Mrd. CHF im Vorjahr.
Chinas Wirtschaft boomt weiter
Der Export Chinas ist im Januar um 37% zum Vorjahr gestiegen. Volkswirte
hatten lediglich mit einem Plus von 22,4% gerechnet. Der Import wuchs um
51%, während Experten hier einen Zuwachs um 28,6% erwartet hatten.
USA wollen
Kosten für Solaranlagen um 75% senken
Während in Deutschland die Solarförderung mehrmals im Jahr verringert wird,
beschließen andere Länder klotzige Förderprogramm. Das US-Energieministerium
bewilligte 27 Millionen US-Dollar Fördermittel für Solar-Projekte.
Am 04.02.2011 berichtete US-Energieminister Steven Chu, dass das
Energieministerium (Department of Energy, DOE) neun Projekte mit insgesamt
27 Millionen US-Dollar (rund 20 Millionen Euro) fördert, um die Entwicklung,
Vermarktung und Herstellung fortschrittlicher Photovoltaik-Technologien zu
unterstützen. 20,3 Millionen US-Dollar (rund 15 Millionen Euro) davon dienen
der Verbesserung der Wertschöpfungskette und gehören zur Initiative "SunShot"
des Energieministeriums. Diese hat zum Ziel, die Kosten für
Solarstromanlagen bis 2020 um 75 % auf etwa 1 US-Dollar (0,74 Euro) pro Watt
zu senken. Quelle: Peter Hackmann
Ölscheichs
bauen auf Erneuerbare Energien
Das Emirat Abu Dhabi hat sein
insgesamt drittes Solarprojekt für die Öko-Stadt
Masdar City noch 2011 ausgeschrieben. Das “Noor 1 Photovoltaic Solar
Project” soll zunächst auf 100 Megawatt ausgelegt werden. Masdar City ist
Teil der sogenannten “Abu Dhabi Economic Vision 2030″. Ein Ziel dieser
Strategie ist es, rund sieben Prozent beziehungsweise 1.500 Megawatt von Abu
Dhabis Strombedarf bis 2020 durch erneuerbare Energien zu decken.
100 km
Autofahren für 1,4 €
Der freundliche und vergleichsweise konservativ wirkende Micro-Kastenwagen
Mia misst in der Kurzversion nur 2,87 Meter (die Langfassung kommt auf 3,19
Meter) und wird durch Lithium-Ionen Akkus gespeist. Die Bedienung ist so
unkompliziert wie intuitiv: Zündschlüssel nach rechts drehen bringt voran,
Zündschlüssel nach links drehen legt den Rückwärtsgang ein. Auf
Gangschaltung oder Kupplung wird verzichtet. Rund 18.000 Euro soll das
Elektroauto Mia in Deutschland kosten. Dafür erhält man zwar nur den
kleinsten der drei verfügbaren Akkusätze, der für 100 Kilometer reicht, aber
die Energiekosten dafür liegen bei sage und schreibe nur 1,40 Euro.
Prokon wächst
kontinuierlich
Prokon
Energiesysteme GmbH weist beeindruckende Kennzahlen auf: realisiertes
Investitionsvolumen 817 Mio. €, Anzahl der Genussrechtsinhaber: 29.709,
produzierte Strommenge 3.652.215 Megawattstunden in 32 Windparks in 5
Bundesländern.
WSJ: Chevron für
Umweltschäden zu 8,6 Mrd. USD Strafe verurteilt
Chevron soll für Umweltschäden im Amazonasgebiet eine Rekordstrafe zahlen.
Ein Gericht in Ecuador verurteilte den US-Ölkonzern am Montag nach einem
fast zwei Jahrzehnte laufenden bitteren Rechtsstreit mit Umweltschützern und
Bewohnern des Amazonasgebietes zur Zahlung von 8,6 Mrd. USD. Das ist die
bisher höchste Summe, die ein Ölkonzern für Umweltschäden zahlen soll. Ein
Großteil der Summe ist zur Beseitigung der Schäden vorgesehen, die bei der
Suche und Förderung von Öl entstanden sind.
Quelle: Dow Jones
Februar 2011 http://www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame seiten/news_1101.htm
20 gute Gründe
für die Förderung Erneuerbarer Energien
Mehr als 300.000 Arbeitsplätze, 109 Millionen Tonnen CO2-Vermeidung und 6,6
Milliarden Euro kommunale Wertschöpfung im vergangenen Jahr – viele Gründe
sprechen für die Förderung Erneuerbarer Energien.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f639728ms224
Sanyo zahlt
für Rücknahme und Verwertung von Altmodulen
Als erster Hersteller von Fotovoltaikmodulen hat Sanyo Component Europe GmbH
eine verbindliche Teilnahmevereinbarung mit PV CYCLE unterzeichnet.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f639732ms224
Viele
Solarthermie-Anlagen "gut"
Die von ÖKO-TEST untersuchten Solarwärmeanlagen sind ausgereift, viele
schneiden mit gut ab.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=b444f639739ms224
In Deutschland
arbeiten 21.164 Windenergieanlagen
Inzwischen stehen in Deutschland weit
über 21 Tausend Windenergieanlagen
mit einer installierten Leistung von 25.777 Megawatt. Damit hat die
Windenergie einen Anteil von 7,58 Prozent am Bruttostromverbrauch in Deutschland.
Quelle: Erhebung des Deutschen Windenergie Institutes (DEWI) im Auftrag des
Bundesverbandes WindEnergie und des VDMA, Stand 31.12.2009
Anteile der
erneuerbaren Energien zur Energiebereitstellung in Deutschland im Jahr 2009
10,1 % am gesamten Endenergieverbrauch (Strom, Wärme, Kraftstoffe)
16,4 % am gesamten Stromverbrauch
8,5 % an der gesamten Wärmebereitstellung
5,5 % am Kraftstoffverbrauch (Verbrauch an Motorkraftstoff, ohne Flugbenzin)
Quelle: BMU, Stand:
September 2010, www.bmu.de
Hälfte aller
Wasserkraftanlagen weltweit basieren auf deutschem Know-how
2009 wurde in Deutschland mit
19 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Wasserkraft der Stromverbrauch von
über 4,7 Millionen Haushalten abgedeckt. Für die Wasserkraftbranche spielt
der Export mit einer Quote von über 80 Prozent eine ganz besonders große
Rolle.
Interessante
Internet-Adressen
Bundesverband
Solarwirtschaft (BSW)
www.solarwirtschaft.de
Bundesverband
Windenergie e. V. (BWE)
www.wind-energie.de
Bundesverband Deutscher
Wasserkraftwerke e. V.
www.wasserkraft-deutschland.de
Bundesverband BioEnergie
e. V. (BBE)
www.bioenergie.de
Bundesverband Geothermie
(GtV) www.geothermie.de
Anteile der
erneuerbaren Energien am EU-Strom
Die 34 Prozent der
Nachfrage nach Elektrizität in der EU, die durch erneuerbare Energien im
Jahr 2020 gedeckt werden, stammen zu
14 Prozent aus Windenergie (10 Prozent Festland, 4 Prozent offshore),
10,5 Prozent aus Wasserkraft,
6,6 Prozent aus Biomasse,
2,4 Prozent aus Photovoltaik,
0,5 Prozent aus CSP,
0,3 Prozent aus Geothermischer Energie und
0,1% aus dem Meer. Quelle:
www.iwr.de, 05.01.2011
Dorfgemeinschaft
sichert Wärmeversorgung durch Biogasanlage
Das niedersächsische
Dorf Malstedt hat sich in beispielhafter Geschlossenheit dazu entschieden,
sich selbst mit Wärme aus einer Biogasanlage zu versorgen. Das nachhaltige
Energiekonzept setzt auf die Biomasseversorgung durch lokale Landwirte und
versorgt insgesamt 58 Haushalte und Unternehmen mit Wärme. Dafür wurden drei
Blockheizkraftwerke, ein Spitzenlastkessel sowie mehr als vier Kilometer
vorisolierte flexible Rohrsysteme zu einem zukunftssicheren Nahwärmenetz
verbunden. Die Biogasanlage hat ihren Standort am Ortsrand. Das
Blockheizkraftwerk in der Dorfmitte erzeugt aus dem gewonnenen Biogas
kontinuierlich Wärme und Strom. Die Heizkosten der angeschlossenen 58
Haushalte und Betriebe sinken um gut 30 Prozent. Der erzeugte Strom wird in
das öffentliche Netz eingespeist und vergütet.
mehr:
http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Ein+Dorf+-+ein+Nahwaermenetz,6,a17502.html
Quelle:
Thermaflex Isolierprodukte GmbH
SunSil’s
– PV-Module bringen Solarstrom zur breiten Masse
"Der Unterschied in der
Architektur des SunSil-PV-Moduls ist, dass SunSil alle Komponenten eines
Standard-PV-Systems in einem 230 V 300 W AC-Modul eingliedert, indem es
integrierte Elektronik, Mikro-Wechselrichter und Software verwendet, um das
Maximum an Strom aus der Sonne, unter allen Bedingungen und über den ganzen
Tag von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, herauszuholen.
„Wir haben das Problem mit der aktuellen Solar-PV-System-Architektur gelöst,
die dem Installateur bisher sehr viel Zeit gekostet hat, um eine
maßgeschneiderte Lösung für jede einzelne Einbausituation aus einer Vielzahl
von Panelen, Wechselrichtern, Halterungen und Verkabelungen zu finden. Wir
haben hier ein wirklich integriertes „plug & play“-System, das einfach auf
dem Dach eines Heim- oder Gewerbegebäudes zur Hälfte der Kosten von Material
und Zeit installiert werden kann“, erklärt Erik Hansen, leitender
Geschäftsführer von SunSil.
Es entfernt jegliche vorhandene Komplexität und ersetzt sie mit eleganten „plug
& play“-Einheiten, die in einer kompletten Anordnung auf dem Dach des Kunden
oder eines Gewerbegebäudes durch einfaches Zusammenstecken montiert werden
können.
Sun in and AC out
(Sonne rein, Wechselstrom raus). So
einfach ist es. Ich glaube, dies ist der Durchbruch, der Solarstrom zu der
breiten Masse bringt, indem es einfach und kostengünstig ist und dadurch
praktisch für jedermann ein Ansporn ist, auf Ökostrom zu wechseln.“ mehr, s.
Sunsil 2010
Hochleistungs-Bakterien verdoppeln die Leistung von Biogasanlagen
Die
Schmack Biogas GmbH erhielt im Rahmen des Bayerischen Energiepreises 2010
eine Auszeichnung des Wirtschaftsministeriums für innovative Energienutzung.
Das Unternehmen bekam den Preis für die Isolierung von
Hochleistungsbakterien, die für die Energiegewinnung in Biogasanlagen
verantwortlich sind. Mit dieser Auszeichnung
werden herausragende innovative Produkte aus den Bereichen der effizienten
Energieerzeugung und –nutzung gewürdigt. Bei Schmack wurde die marktreife
Entwicklung des Produktes „Methanos“ als Ergebnis der mikrobakteriellen
Forschung ausgezeichnet.
Den Schmack-Mikrobiologen ist es gelungen, Hochleistungsbakterien zu
isolieren, welche die Biogasgewinnung beschleunigen. Schmack ist in der Lage,
diese Bakterien in großen Mengen zu produzieren, die in zweifacher Hinsicht
die Effizienz von Biogasanlagen deutlich verbessert:
Zum einen lässt sich durch Einbringung entsprechender Mengen in den
Biogasfermenter der spezifische Gasertrag aus den Einsatzstoffen um bis zu
bis 20 % erhöhen. Zum anderen kann die Biogasanlage ohne Umbau der Fermenter
jetzt doppelt so viel Rohstoffe verarbeiten und damit auch ihre Strom- und
Wärmeproduktion verdoppeln.
Für Werner Rüberg, Sprecher der Geschäftsführung der Schmack Biogas, ist der
Einsatz der Hochleistungsbakterien ein Meilenstein in der Firmengeschichte:
„Mit „Methanos“ haben unsere Mitarbeiter ein Produkt entwickelt, das uns ein
Alleinstellungsmerkmal bringt. Die Rentabilität unserer Biogasanlagen wird
im Vergleich zum Wettbewerb deutlich erhöht. Die Investitionskosten werden
gesenkt und gleichzeitig die Erträge der Anlage gesteigert.“